Stress beim Autofahren

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    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage zum Thema Autofahren. Das läuft nicht so gut bei uns. Eine Stoffbox im Kofferraum hat unsere Sookie binnen 2 Minuten aus Angst zerlegt und konnte da raus klettern. Nun haben wir sie erstmal auf der Rückbank mit Gurt, weil sie da etwas ruhiger ist, aber auch nur etwas. Sie hechelt und sabbert stark, versucht irgendwie regelmäßig zu flüchten, was natürlich nicht geht, dreht sich ständig in alle Richtungen, legt sich zwischendurch hin, aber ist zu keinem Zeitpunkt auch nur in der Nähe von entspannt.

    Wir haben vorab natürlich täglich geübt ins Auto zu hüpfen, was problemlos funktioniert hat. Haben auch mal die Türen geschlossen während wir drin waren. Die Soffbox nutzt sie im Haus als Bett.

    Alles ist gut, bis der Motor angeht und alle Türen zu sind. Bzw. ging das beim Üben auch noch, aber sobald sich das Auto bewegt ist vorbei mit der Ruhe.

    Wie ab hier weitermachen? Jeden Tag üben bis sie sich irgendwann daran gewöhnt? Inzw. will sie auch nicht mehr reinspringen.

    Gibt es Hunde die sich nicht daran gewöhnen?

    Wir wollen sie auch wieder nach hinten in den Kofferraum bekommen, weil das für alle sicherer ist. Diesmal natürlich mit einer stabilen Box. Sollen wir damit warten bis es auf der Rückbank klappt?

    Lieben Dank für Eure Tipps und Erfahrungen.

  • Es gibt so viele Möglichkeiten warum ein Hund das Autofahren nicht verträgt. Da musst Du einfach einiges abarbeiten oder selbst erahnen, warum alles so schräg läuft.


    Meine Hunde fahren, wenn sie alleine sind, erst einmal mit Menschenkontakt auf dem Schoß mit und erfahren somit, dass das brummende rollende Ding nicht bedrohlich ist.


    Einige Hunde haben auch Angst, weil die Geschwindigkeit des Autos so viele Dinge an den Fenstern vorbeifliegen lässt. Da hilft eine geschlossene Box, oder das verdunkeln der Fenster oder vielleicht auch Sichtbehinderung nach draußen.


    Das Schön-Füttern bei stehendem Auto ist meist bei Hunden die nicht einsteigen wollen sehr erfolgreich. Bei Autofahrten hilft nur eine Vertrauensperson, die dem Hund signalisiert, "He, Kleiner regt dich nicht auf, alles okay, nichts passiert". Später sind sichere Orte, wie ein Hundebett, eine Schlafbox (die er in der Nacht eh hat) sehr sinnvoll.


    Du wirst ausprobieren müssen zu welcher Kategorie Dein Hund gehört und welche Methode zur Therapie erfolgreich sein wird.

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  • Du musst halt schauen/erahnen/erkennen, ob es sich um eine echte Reisekrankheit handelt, oder ob sie „nur“ Angst hat, weil ich nicht genug geübt habt. Der Gleichgewichtssinn meines Welpen war noch nicht gut genug ausgebildet, so dass ihm die ersten Wochen immer übel wurde und er bei jeder, auch kurzen Fahrt, gespeichelt und erbrochen hat. Dadurch hat er Angst vorm Auto bekommen und fing an, es zu meiden. Also hat er 2 von 3 Mahlzeiten im Auto bekommen und nach jeder noch so kurzen Fahrt, haben wir was tolles gemacht. Nach 7 Wochen bei uns, also mit 17 Wochen, hatte sich der Spuk erledigt.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Sie wiegt über 20kg und ist ausgewachsen, da ist es schwer mit Schoß. Aber ich sitz mit auf der Rückbank und versuche sie zu beruhigen und die Vorderpfoten auf den Schoß zu nehmen.


    Beim ersten Mal haben wir es mit einer Box probiert, wo sie nichts sehen konnte. Da hat sie panisch gefiept und die sofort kaputt bekommen und konnte sich daraus befreien. Da sind wir keine 50m weit gekommen.


    Auf der Rückbank fiept sie nicht und ist zwar zappelig aber nicht so krass wie in der Box. Sie schaut auch raus zwischendurch.

  • Mein Rüde hatte anfangs auch extremen Stress beim Autofahren.

    Wir haben das kleinschrittig trainiert: nachm Gassi bzw davor sind wir kurz ins Auto, ihn hab ich auf die Rückbank gesetzt... und mit Leckerli gefüttert. Immer wieder, immer nur für ein paar Minuten. Das haben wir irgendwann verlängert, ich hab mich dann irgendwann auf den Fahrersitz gesetzt und ihn von da aus weiter belohnt, aber die Abstände zwischen den Keksen wurden immer größer.


    Vielleicht waren die Schritte für Sookie noch zu groß?

    Geht mal eine Stufe zurück, also zB nur "Motor läuft und es regnet Kekse". Und wenn das gut läuft, könnt ihr ja wieder mit "Auto bewegt sich" neu starten, aber auch da würde ich die Fahrten erstmal sehr kurz halten. Dinos erste Fahrten im Training zB haben nicht mal 5 min gedauert, wir sind nur die Straße vor dem Mehrfamilienhaus entlang gefahren und dann gings wieder ausm Auto raus |)


    Geduld. Bei Dino hat es rund ein halbes Jahr gedauert und zusätzliche Sicherung (Maulkorb, damit er nichts im Auto kaputt beißt) gebraucht, bis er halbwegs entspannt im Auto mitfahren konnte.


    Das geht bis heute aber nur, wenn er auf der Rückbank sitzt - im Kofferraum mit Heckgitter etc. dreht er durch, versucht auszubrechen und würde sich dabei auch definitiv selbst verletzen.

  • Ja, vermutlich waren wir zu schnell, weil die Trockenübungen gut liefen.

    Also erstmal wieder Trockenübungen bis sie wieder allein und angstfrei reinspringt und dann nur sehr kurze Touren und langsam steigern.

  • Ja, vermutlich waren wir zu schnell, weil die Trockenübungen gut liefen.

    Also erstmal wieder Trockenübungen bis sie wieder allein und angstfrei reinspringt und dann nur sehr kurze Touren und langsam steigern.

    Das ist durchaus möglich. Wie lange ist der Hund denn bei Euch?


    Ganz langsam beginnen, den Motor starten, wieder ausmachen und dann nur Strecken fahren, wo es hinterher viel Spaß gibt. tolles Gassi etc

  • Sie ist 6 Wochen hier. Die Fahrt hierher vor 6 Wochen war sie hinten in der Box und hat wie wild gehechelt aber gelegen, kein Ausbruchversuch. Die Fahrt dauerte 2h. Dann haben wir 5 Wochen jeden Tag trocken geübt und diese Woche eine erste Fahrt gewagt. Sie ist ca. 2-3 Jahre alt und kommt aus dem Tierschutz, wir kennen keine Vorgeschichte.

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