Schilddrüse auffällig - doch Kastra ?

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    Hallo!


    Wir waren heute bei einer auf Schilddrüse spezialisierten Tierärztin (diese hat mir meine Trainerin empfohlen).


    Eigentlich hab ich mir erwartet, dass nix bei rauskommt und ich das Thema Schilddrüse abhaken kann.


    Nun ja. Lt. Tierärztin ist Neos SD-Profil extrem auffällig.


    T4 ist unterm Referenzbereich und auch die anderen Werte sind sehr niedrig. Auf 2 Antikörper Auswertungen warten wir noch.


    Eventuell könnte eine Autoimmunerkrankung vorliegen. Das ist ihre Vermutung und wird sich zeigen, wenn die 2 ausständigen Werte da sind.


    Weiters meinte sie, obwohl Neo mit seinen 2,5 ja noch sehr jung ist, würde sie eine Kastra hier befürworten.


    Chip hat er ja derzeit (hat sich 0,00000 verändert in seiner extremen, völlig kopflosen Rüdenaggression und auch sonst gar nicht)

    Plan war eigentlich, den Chip auslaufen zu lassen und weiter am Gehorsam zu feilen und akzeptieren, dass er niemalsnie direkten Kontakt zu einem anderen intakten Rüden haben darf/wird.


    Damit hätte ich null gerechnet. Jetzt bin ich etwas überfordert und überrumpelt und hoffe auf geballtes Schwarmwissen.


    Danke schon mal.


    Liebe Grüße

  • Seltsam - ich hab im Hinterkopf, dass eine Kastra eine SDU eher begünstigt, da würde ich doch in dem Fall eher davon absehen wollen... hat Deine Tierärztin begründet, warum sie eine Kastration sinnvoll fände?

    Auch der Chip greift ähnlich in den Hormonhaushalt ein, heißt, die niedrigen SD-Werte könnten auch mit vom Chip kommen. Wann wurde der gesetzt?

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  • Von der SD beim Hund habe ich keine Ahnung, da ich mich selber aber momentan mit der Kastration der Hündin beschäftigen muss und sehr häufig gelesen habe, dass Hunde danach eine Schilddrüsenproblematik entwickeln bin ich über die Aussage der TÄ leicht überrascht, dass sie das empfiehlt um die SD wieder „gerade zu rücken“...:denker:

  • Seltsam - ich hab im Hinterkopf, dass eine Kastra eine SDU eher begünstigt, da würde ich doch in dem Fall eher davon absehen wollen... hat Deine Tierärztin begründet, warum sie eine Kastration sinnvoll fände?

    Auch der Chip greift ähnlich in den Hormonhaushalt ein, heißt, die niedrigen SD-Werte könnten auch mit vom Chip kommen. Wann wurde der gesetzt?

    Chip wurde Ende letzten Jahres gesetzt, läuft also bald aus.


    Ja, die TÄ meinte Testosteron dämpft die SD noch zusätzlich runter.

    So hab ich es zumindest verstanden..

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  • Ok... ich kenne es auch nur so dass eine Kastration gerne mal eine SDU zur Folge haben kann. Auch beim Rüden. :denker:


    Da würden mich nähere Infos sehr interessieren.

  • Ich glaub ich würde wahrscheinlich den Chip auslaufen lassen und schauen ob es dann Auswirkungen auf die SD hat oder nicht.

    Wenn es sich verschlechtern sollte, aufgrund des Testosteron so wie befürchtet, dann würde ich vermutlich kastrieren lassen. Wenn sich nichts negativ verändert bzgl der Schilddrüse, würde ich es nicht tun.

  • Wir sind mit Lucy ja auch mit der Schilddrüse zugange.

    Waren auch bei einer Ärztin für Verhalten und Schilddrüse und haben alles durchgesprochen.

    Die Kastration kann da schon Veränderungen machen.


    Bei Deinem Blutbild wundert mich, dass der TSH recht niedrig ist. Bei der subklinischen SDU kann er noch in der Norm sein, aber das ist ja wirklich normal. Grenzwert wird zwar mit 0,6 angegeben, aber bei einem gesunden Hund liegt der Wert wohl unter 0,1 ... höher ist ein Zeichen, dass die Schilddrüse gepusht wird. Wir substituieren mit Forthyron und Lucys TSH ist jetzt 0.05 . Meine Tierärztin sagt, dass wäre ein Zeichen mit der Dosierung nicht höher zu gehen.


    Sie war auch nicht begeistert von der Kastration, aber war bei Lucy medizinisch begründet. Hast Du ein komplettes Blutbild machen lassen? Auch geriartrisch?

  • Erst einmal die Frage, hat dein Hund den Symptome die euch einschränken/stressen/etc? Denn einfach so kastrieren würde ich keinesfalls.


    Ich habe hier auch einen SD Hund, den wir lange versucht haben richtig einzustellen. Jedes Mal, wenn wir dachten jetzt passt's gab's aber einer neuen Entzündungsschub und alles war wieder anders. Der Hund litt wirklich unter Dauerstress und auch anderen gesundheitlichen Problemen, die durch die SDU bedingt waren.

    Daraufhin empfahl unsere SD Spezialistin uns auch die Kastration. Sehr wohl mit dem Hinweis, dass die SD höchstwahrscheinlich anfänglich nochmal schlechter werden wird. Aber die Hormonsysteme eben zusammen hängen und man die ständigen Entzündungsschübe damit runter fahren könnte.

    Bei uns hat es geklappt. Ich habe mich wirklich schweren Herzens für die Kastration entschieden, obwohl ich kein Freund davon bin, es hier aber einfach kein Zustand war. Der Zwerg ist seit Dezember kastriert und ist seitdem endlich durchgehend stabil.

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