Magenschleimhautentzündung oder doch etwas anderes?

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    Hallo zusammen,

    ich bin ziemlich in Sorge um meine 8-Monate alte Labradorhündin.

    Es fing damit an dass sie gestern nach 2 Stunden ihr Abendessen in zwei Etappen erbrach. Darin befanden sich auch eine kleine Menge Stöcker und Gras. In den darauffolgenden 4 Stunden erbrach sie dann immer wieder in kleiner werdenden Abständen ca 6 mal und es kam nur noch durchsichtiger Schleim/Schaum.

    Sie zeigte dann auch zunehmend Schmerzanzeichen in der Bauchgegend (Kratzen und Reinbeißen) und war generell extrem unruhig. Also machten wir uns in der Nacht auf in die Tierklinik, die eine Magenschleimhautentzündung vermuten.

    Sie bekam daraufhin eine Spritze gegen Schmerzen und eine gegen das Erbrechen. Seitdem geht es ihr auch etwas besser, sie schläft sehr viel und hat auch nicht mehr Erbrochen. Allerdings und nun kommen wir zu dem was mir Sorgen macht, speichelt sie sehr viel was sie sonst nie macht und würgt/hustet immer mal wieder etwas Schleim aus.

    Video füge ich hier ein: https://youtu.be/9JCak8sJfQg


    Kann dieses Schleim hochwürgen von der Magensäure kommen? Nach Fremdkörpern im Rachenraum wurde geschaut.


    Die Tierärztin sagte sie solle heute Abend eine kleine Portion Schonkost bekommen, bietet sich da das gleiche an wie bei Durchfall also Reis, Möhre, Hüttenkäse? Hühnchen geht nicht wegen Unverträglichkeit.


    Danke schon einmal :)

    Ebba - FT Labrador Retriever (*13.08.2020)

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Oh jeee, das klingt echt doof...


    Speicheln klingt für mich immer nach Schmerzen und Übelkeit. Weißt du was sie da gespritzt bekommen hat? War es nach den Spritzen besser und wurde jetzt wieder schlechter oder zeigt sie das speicheln dauerhaft?


    Es kann schon sein, dass die Magenschleimhaut von den gefressenen Gräsern und zerkauten Stöcken ziemlich gereizt ist...


    Hat sie schon was getrunken? Bleibt das drin? Oder soll sie nun komplett nüchtern bleiben?


    Bei uns hat sich bewährt nach Magenproblemen langsam mit breiiger Kost wieder anzufangen. Hier gibt es für den Allergikerhund beispielsweise Haferschleim (aus Haferflocken mit Wasser gekocht) und ggf. noch eingeweichte Olewo Karottenpellets oder gekochte, pürierte Möhre. Da ist es von Hund zu Hund etwas unterschiedlich was besser vertragen wird.

    Wenn sie es gut verträgt kannst du matschig gekochten Reis mit Möhre und Hüttenkäse auf jeden Fall geben.


    Es kann auch sein, dass es ihr besser geht sobald sie ein bisschen was im Magen hat.


    Gute Besserung auf jeden Fall! Und wenn du unsicher bist, lieber nochmal beim TA anrufen :bindafür:

  • Danke für deine Antwort und die Gute-Besserungswünsche!


    Sie hat gegen die Schmerzen Metamizol und gegen das Erbrechen Cerenia gespritzt bekommen und danach war es auch für 5 Stunden gut. Morgens fing dann das Speicheln an, was aber auch nicht dauerhaft auftritt sondern nur kurz vor und nach diesen Würganfällen. Ich bin schon mal froh dass sie nicht mehr erbricht, das war einfach nur furchtbar.


    Sie soll und darf trinken, da gingen bisher allerdings nur eher homöopatische Mengen aus meiner Hand geschleckt.


    Ok, super dann probieren wir es später mal mit Reis, Möhre und Hüttenkäse, das ging zumindest bei Darmsachen immer ganz gut.

    Ebba - FT Labrador Retriever (*13.08.2020)

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