The British Way of Life - unser Leben in England

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    Hallo zusammen,


    seit 2013 lebe ich nun in England - mit meinem Whippet (wie ironisch, einen englischen Windhund mit englischen Linien, vom deutschen Zuechter wieder nach England zu bringen grinning-dog-face ).

    Diese acht Jahre waren ein Auf und Ab mit vielen Eindruecken und Erfahrungen positiver wie negativer Natur. Seit Brexit und Corona ist es allerdings leider leider vollkommen unaushaltbar geworden und daher habe ich beschlossen, im Oktober diesen Jahres wieder nach Deutschland zurueck zu kehren.

    Dennoch moechte ich mich an die guten Seiten und die schoenen Orte und Erlebnisse hier in England erinnern - und, falls von euch gewuenscht, diese in Fotoform mit euch teilen. Seien es Burgen und Schloesser, wunderschoene Natur oder riesige Schlagloecher in den Strassen.

    Ich lade mal ganz unsortiert ein Paar Bilder hoch - wenn der Thread Anklang findet, mache ich gerne strukturierter und mit mehr Hintergrundinfo zu den jeweiligen Orten / Situationen weiter heart-eyes-dog-face


    (PS: Fotos sind i.d.R. Handybilder, daher keine grossartige Qualitaet, sorry)






  • Hallo Verena,

    wo lebst du denn in GB? Während eines Sabbatjahrs in Guildford/Surrey war ich mit Hund eine Weile dort. Mir ist aufgefallen, dass alle Leute sehr Hundefreundlich waren und ich fast überall meinen Hund mitbringen durfte.

    Du schreibst

    Seit Brexit und Corona ist es allerdings leider leider vollkommen unaushaltbar geworden

    Die Leute die ich dort noch kenne sagen ähnliches. Obwohl es an der Uni immer noch geht. Was hat sich denn im Vergleich vor dem Brexit verändert?

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  • wow! :cuinlove: Ich hätte gerne noch mehr Bilder :herzen1: sieht traumhaft schön aus. Schade, dass es für dich nicht mehr lebenswert ist dort :/ darf ich fragen, was genau mittlerweile so schlimm wurde, dass du es nicht mehr dort aushältst? Als Außenstehender kriegt man zwar ein wenig was mit, aber ist ja doch immer was ganz anderes, wenn man direkt dort lebt.

  • Das schaut ja wunderschön aus. Ist das die Stadt in der du wohnst?

    Ja, das ist wirklich wunderschoen dort und sicherlich einer meiner Lieblingsorte in UK. Aber wohnen tu ich dort nicht (es ist ziemlich teuer dort).
    Der Ort heisst ARUNDEL - jaaa, genau, Disney's Frozen ist an den Ort und das Schloss angelehnt. Hier mal noch ein Paar mehr Bilder:





    Und dieses sind offizielle Bilder von Google etc:


    Photo_credit_Visual_Air.jpg


    1200px-1_castle_arundel_aerial_pano_2017.jpg

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Verena,

    wo lebst du denn in GB? Während eines Sabbatjahrs in Guildford/Surrey war ich mit Hund eine Weile dort. Mir ist aufgefallen, dass alle Leute sehr Hundefreundlich waren und ich fast überall meinen Hund mitbringen durfte.

    Du schreibst

    Seit Brexit und Corona ist es allerdings leider leider vollkommen unaushaltbar geworden

    Die Leute die ich dort noch kenne sagen ähnliches. Obwohl es an der Uni immer noch geht. Was hat sich denn im Vergleich vor dem Brexit verändert?


    Das ist schon witzig mit der 'Hundefreundlichkeit' der Briten. Sie geben gerne ueberall damit an, dass sie 'The nation of dog lovers' sind, allerdings bezieht sich das i.d.R. nur darauf, dass man auf Spaziergaengen positiv empangen wird und dass es (im Gegensatz zu Deutschland) keine Giftkoeder etc gibt. Aber fuer eine 'Nation of Dog Lovers' ist es dann doch sehr seltsam, dass der Hund in keinen Laden, kein Restaurant, nichtmal auf HUNDEausstellungen mit darf. Ich habe immer geunkt, dass die Briten jeden Hund moegen, solange der sich im eingezaeunten Garten der Besitzer befindet.

  • Den Ort muss ich mir merken. Das wär definitiv auch ein Ort, den ich mir zu besuchen vorstellen könnte, das sieht ja wirklich unfassbar schön dort aus. Traumhaft. :herzen1: (was es dank Geldmangel wohl auch immer bleiben wird - n Traum :lol: aber wow... wirklich wunderschöner Ort!)

  • Wow, sehr schön. Hier schau ich bestimmt öfter rein. ?

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

  • wow! :cuinlove: Ich hätte gerne noch mehr Bilder :herzen1: sieht traumhaft schön aus. Schade, dass es für dich nicht mehr lebenswert ist dort :/ darf ich fragen, was genau mittlerweile so schlimm wurde, dass du es nicht mehr dort aushältst? Als Außenstehender kriegt man zwar ein wenig was mit, aber ist ja doch immer was ganz anderes, wenn man direkt dort lebt.


    Das groesste Problem der Briten ist ihre Kolonial-Mentalitaet. in ihren Koepfen sind sie immer noch eine Weltmacht, die andere Laender erobert und missioniert und die weit ueber allem anderen steht. Das ist dumm und arrogant und leider auch unrichtig. Ich habe es nicht glauben koennen/wollen, dass hier tatsaechlich mit 'WIR haben den Krieg gewonnen, also sind wir das bessere Land' argumentiert wird - aber das passiert, vor allem seit Brexit, leider immer oefter. Die Inselmentalitaet , zu glauben man sei alleine besser dran als in einer Gemeinschaft, ist nur schwierig aus vielen heraus zu bekommen.
    Dazu kommt, dass die gesellschaftliche Kluft zwischen den Klassen sehr stark ausgepraegt ist - das Bild, das man von England hat, und das, was das Leben hier im Alltag bedeutet, sind zweierlei Dinge, die kaum Ueberschneidungen haben.

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