Welpe (4monate) beißt Kleinkind

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    Guten Abend :)

    Ich bräuchte mal den ein oder anderen Rat.

    Also wir haben einen 4 Monate alten Podenco-Beagle Mix namens Gismo. Er ist über 2 Monate bei uns und macht sich echt toll. Er ist ein kleiner Schmusebär mit Hummeln im Hintern :D

    Nun zum Problem, wir haben einen 3,5 Jährigen Sohn der Gismo wirklich lieb hat. Leider versteht er nicht so richtig das Gismo, wenn er z.b in seinem Korb liegt in Ruhe gelassen werden soll. Genauso soll er beim fressen in Ruhe gelassen werden. Es funktioniert leider nicht richtig und Gismo beißt (schnappt) nach meinem Sohn, so dass er immer wieder (Zum Glück noch leichte) Verletzungen hat. Wir haben in der Hundeschule gefragt und da hieß es die beiden trennen und gismo muss schlafen. Auch das versuchen wir, aber entweder pusht Gismo meinen Sohn auf oder mein Sohn gismo. Das heißt es ist immer Action. Dank corona ist mein Sohn natürlich 24/7 Tage die Woche zu Hause und hat auch eben keine Spielkameraden.



    Wir gehen regelmäßig und lange mit unserem Hund raus, üben mit ihm, gehen in die Hundeschule und setzen alles an Tipps um die man uns gibt. Wir wissen einfach nicht mehr wie wir das mit dem beißen hinbekommen sollen.. Im August kommt unser zweites Baby und ich habe Angst, dass wenn es anfängt zu krabbeln und mal in Richtung Hund krabbelt, dass gismo auch zuschnappt aus Angst oder weil er sich bedroht fühlt. Wir lassen Hund und Kind niemals aus den Augen, einer von uns ist immer mit im Raum und greift direkt ein. Aber leider gehen manche Dinge ja doch schneller als man schauen kann.

    Wir wollen gismo auf keinenfall abgeben, sondern würden uns über Tipps freuen wie wir das handhaben können.



    Vielleicht gibt es hier auch Eltern die kleine Kinder und evt ein Baby haben und das selbe Problem haben/hatten..



    Ich freue mich über Tipps.

  • Mir fällt spontan nur ein, dass ein Elternteil das Kind ablenken beziehungsweise beschäftigen muss, während der andere Teil den Hund füttert. Beim Schlafen wäre die Zeitspanne doch dann deutlich länger, da bin ich ratlos.

    Grundsätzlich ist erklären und verständlich machen aber immer noch der beste Weg und auch ein Drei-jähriger begreift viel, wenn es kindgerecht erklärt wird. Ich würde mich wahrscheinlich nochmal mit dem Kind über Tabu Zonen austauschen. Aber da können Eltern sicher besser weiter helfen.

    Alles Gute ?

  • Wir gehen regelmäßig und lange mit unserem Hund raus, üben mit ihm,

    Wie sieht so ein typischer Tag aus? Wie viel/lange macht ihr ungefähr was mit ihm?


    Und gibt es keine Möglichkeit, zB durch einen Welpenauslauf oder Kindergitter, Hund und Kind voneinander zu trennen, wenn ihr nicht direkt dabei sein könnt, um ungewollte Annäherungen zu vermeiden?

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  • Kindergitter um den Hundekorb, so kommt Kind nicht zum Hund und umgekehrt.

    Füttern in einem Raum den ihr mit Kindergitter abtrennen könnt.

  • Könnt ihr vielleicht statt nur einem Korb einen abgegrenzten Bereich machen, so ne Art Welpenauslauf?

    So kann nichts passieren, wenn man mal nicht 100% bei den Beiden sein kann.

    Denn so wie beschrieben, klingt das nicht so, als wäre das Problem beim Welpen.

    Das er nicht Abschnappt/ knurrt, weil er sich bedroht oder bedrängt fühlt, kann man mMn nur vermeiden, indem er nicht bedrängt wird.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Man kann Kinder und Hunde sehr wohl trennen,ohne den jeweils anderen auszusperren.


    Dass ein Kleinkind noch nicht alle Regeln zuverlässig umsetzen kann, ist normal. Deshalb hat es Eltern.


    Kind und Hund voreinander beschützen ist Euer Job.


    Es gibt zb Möglichkeiten wie Babygitter, Hund in einem anderen Raum füttern etc., Hundeschlafplatz nicht mitten im Trubel haben usw.


    So wie das jetzt gehandhabt wird, ist mindestens riskant. Hund ist kein Spielzeug fürs Kind und auch nicht sein Animateur, da braucht ihr Regeln und klare Schranken fürs Kind und je nach dem, ob zb "Welpenbeißen" auch mitspielt, auch klare Grenzen für den Hund.


    Selbstläufer ist Hund und Kind zusammen nicht. Aber Hund und Kind sind nicht der Part, der handeln muss. Zuständig sind die Erwachsenen.


    Also schafft Euren "Schutzbefohlenen" Schutzzonen. Der eine hat nix am Schlafplatz und im Futternapf vom Hund verloren, der andere nicht in der Haut vom Kind.

  • Sorry, wenn das hart klingt, aber wenn ich nicht will das mein Kind die Klippe runterstürzt, dann lasse ich es nicht hingehen. Egal wie oft ich dazwischen muss. Ansonsten den Hund mit einem Gitter vorm Kind schützen.


    Genauso erzeugt man Beißunfälle. Der Hund weiß auch, dass du nicht eingreifst und muss regeln. Sowas wird nur heftiger. Der Hund merkt sich auch wie unhöflich das Kind ist, dann sind zwei Kinder noch mehr Abwehrarbeit für ihn.


    Bitte schütze den Hund davor beißen zu müssen. Und dein Kind vor schweren Verletzungen. Verantwortungsbewusstsein. Da kann man noch soviel Sitz Platz üben, wenn einem der Lebensraum streitig gemacht wird, bringen einem keine Tricks etwas.

  • Er ist ein kleiner Schmusebär mit Hummeln im Hintern :D

    Nun zum Problem, wir haben einen 3,5 Jährigen Sohn der Gismo wirklich lieb hat. Leider versteht er nicht so richtig das Gismo, wenn er z.b in seinem Korb liegt in Ruhe gelassen werden soll. Genauso soll er beim fressen in Ruhe gelassen werden. Es funktioniert leider nicht richtig und Gismo beißt (schnappt) nach meinem Sohn, so dass er immer wieder (Zum Glück noch leichte) Verletzungen hat. Wir haben in der Hundeschule gefragt und da hieß es die beiden trennen und gismo muss schlafen. Auch das versuchen wir, aber entweder pusht Gismo meinen Sohn auf oder mein Sohn gismo. Das heißt es ist immer Action. Dank corona ist mein Sohn natürlich 24/7 Tage die Woche zu Hause und hat auch eben keine Spielkameraden.

    Das habe ich nicht richtig verstanden- geht der Kontakt eher vom Hund aus oder vom Kind?


    Das ist für beide Seiten eine Frage des Respekt und der Impulskontrolle. Der Hund muss lernen, sich zurückzunehmen, das Kind muss aber unbedingt auch lernen dass der Hund ihn nichts angeht. Und ganz besonders, wenn der Hund frisst, ruht oder schläft muss das Kind ihn in Ruhe lassen.


    Ein Hund ist kein Ersatz für gleichaltrige Spielkameraden des Kindes. Nebeneinander her existieren wäre die Variante, die ich anstreben würde an eurer Stelle. Jeder ignoriert den anderen, und den beiden das zu vermitteln und durchzusetzen wäre eure Aufgabe als Eltern.


    Sonst könnte das richtig richtig schief gehen, wenn 2 Kleinkinder da sind, die den Hund aufputschen und nerven.


    Podenco- Beagle ist aber auch eine, äh, energetische Mischung =)

  • Ich würde sie auch trennen. Wenn euer kleiner es nicht hinbekommt den Hund in Ruhe zu lassen (was ich dem Alter ziemlich normal finde), dann ist es eure Aufgabe dafür zu sorgen das er gar nicht erst die Gelegenheit bekommt.

    Als wir Mico bekommen haben war einer meiner kleinen Cousins 2 Jahre, als Mico in etwa im Alter eures Gismos war, war mein Cousin 3 Jahre alt also wohl vergleichbar. Und wie alle kleinen Kinder ist es ihm schwer gefallen seine Fingerchen bei sich zu behalten, also hatten wir klare Regeln und es gab Orte an denen Hund nerven ein Donnerwetter vom feinsten gegeben hat. Bei uns war es Micos Box die fast immer offen steht und von ihm lieber als sein Körbchen genommen wurde. Sobald Mico in der Box war, egal ob wir ihn reingeschickt haben oder er sich selbst rein gelegt hat, gab es im Prinzip eine Regel: "Der Hund existiert nicht mehr." Heißt er durfte nicht angesprochen oder aktiv angeschaut werden, es gab auch kein ständiges vor der Box hin und her gehen, davor spielen oder sonst iwas. Hund ist in Box = Es gibt den Hund nicht mehr.


    Ich denke die Box hat auch in sofern geholfen das es eine klare Barriere war. Das Ding ist einfach von oben und allen Seiten zu bis auf die Tür die man schließen kann. Der Hund war damit auch gar nicht mehr erreichbar. Box fände ich für diesen Zweck bei euch unpraktisch, weil mein kleiner Cousin logischerweise nicht 24/7 bei uns war. Deinem kleinem beizubringen das Tiere kein Spielzeug sind und es im Umgang mit ihnen gewisse Regeln ist dein Job, aber du kannst wahrscheinlich nicht 24/7 beide Augen auf Kind und Hund haben, das ist verständlich. Ein Auslauf für Gismo in dem sein Körbchen und evtl auch sein Futter/Wasser steht könnte da helfen.

    Erstmal ist es eine physische Barriere für deinen kleinen Sohn was es ihm etwas leichter machen dürfte. Und außerdem bekommt Gismo damit die Gelegenheit wirklich zur Ruhe zu kommen ohne das iwer (auch ihr) ihn stört und wo er in Ruhe fressen kann.


    Wie viel schläft Gismo denn wenn du sagst das sie sich gegenseitig pushen? Nach müde kommt nun mal blöd.

  • Ich denke ihr verkloppt das zu sehr. Ihr stellt Regeln auf und erwartet Zuviel.


    Ich denke ein fittes 3jähriges Kind, mit Hummeln im Hintern, kann einfach nicht nicht der Verlockung Hund widerstehen. Und umgekehrt halt auch. Ihr müsst das regeln. Am besten mit Kindergitterchen und beim Füttern, trennen.

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