Rüde tropft Blut - Prostata vergrößert

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    Hallo,


    ich bin mir momentan etwas unsicher und brauche mehr Informationen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen?


    Wir haben einen großen Curly Coated Retriever Rüden. Er ist intakt und wird im März 6 Jahre alt.


    Ende Dezember begann er, Blut zu tropfen. Vom TA bekam er ein Antibiotikum verschrieben und sollte später zum Ultraschall kommen.


    Nach ca. 4-5 Tagen AB wurde es besser. Nach ca. einer Woche kam es aber wieder. Ultraschall hat letzte Woche eine vergrößerte Prostata und eine Zyste ergeben. Mein Mann hat 3 Lösungsvorschläge mitbekommen:

    1. Medikament, das die Prostata verkleinert (Name weiß ich leider nicht)

    2. Chip

    3. Kastration.


    Paul ist ein ruhiger Rüde, CCR typisch ein absoluter Spätentwickler. Er markiert viel, scheint aber erst kürzlich so richtig registriert zu haben, dass es ein anderes Geschlecht gibt. Er war zum ersten Mal stärker an einer Hündin interessiert (möglicherweise war sie läufig? Ich weiß es nicht). Er hat aber keine Anstalten gemacht, sie zu besteigen. Kurz darauf ging es los mit dem Blutstropfen.


    Mir stellt sich daher die Frage, ob die Probleme durch ein Hormonhoch kommen könnten bzw. wie sich ausschließen lässt, dass es sich um ein dauerhaftes Problem handelt.


    Im Nachbarhaus (gleiches Grundstück) ist im November eine Hündin eingezogen, die jetzt ca. 5 Monate alt ist. Die könnte auch zu einem Hormonhoch beitragen?


    Ansonsten ist mir aufgefallen, dass Paul neuerdings hinten manchmal etwas breitbeinig geht (nicht im Hundetrab, nur im Haus sichtbar) oder hinten staksig wirkt, wenn er sich umdreht. Das spricht ja für Druck oder Schmerzen durch die Prostata. Scheint aber nicht dauerhaft zu sein, nur phasenweise.


    Beim Kot absetzen braucht er manchmal ein, zwei Ansätze, bis es klappt. Auch das nur gelegentlich und das war auch früher gelegentlich schon mal so. Kot ist normal geformt.


    Paul sitzt nicht gern und nie von allein. Das war aber immer schon so.


    Habt Ihr Rat für mich? Erst mal durch Medikament rausfinden, ob es ein vorübergehendes Problem ist?


    Er tropft heute wieder Blut, nachdem es jetzt einige Tage wieder gut war...


    Liebe Grüße, Pauline

  • Da würde ich sofort das Ypaxone spritzen lassen. RafiLe1985 kann glaube ich berichten. Ihr Newton hatte meine ich auch sowas.

    Mein Rüde hatte nur eine Vergrößerung, da hat die TA gesagt wenn Blut kommt wirds dringend Zeit.

  • Mein Rüde hatte mit 9 sowas mal. Hat Yposane bekommen, dann war es wieder gut. Medikament wäre eh mein erster Weg, da es am schnellsten wirkt. Danach würde ich mir Gedanken über Chip oder Kastration machen, falls das Problem nochmal auftaucht. War hier wie besagt bislang nicht notwendig, wurde auch per Ultraschall kontrolliert.

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  • Spuk hatte das auch und durch Ypozane hatten wir Ruhe, solange das wirkte. Als die Wirkungsdauer beendet war, fing alles von vorn an, deshalb hab ich ihn kastrieren lassen. Er hat sich nicht verändert, hat aber jetzt Päckchen am Bauch. :roll:

    Dein Rüde ist noch jünger (Spuk war neun), vielleicht hast du Glück und es pendelt sich ein.

  • Oh je, ich befürchte auch, dass es da höchste Zeit ist für eine medizinische Intervention. Danke fürs Rufen, @Frankyfan


    Also bei Newton wares noch nicht so schlimm, dass er Blut getropft hat, aber die Hinterhandschwäche hatte er auch. Newton hat dann zunächst mal den Chip bekommen und wurde dann ein halbes Jahr später kastriert,


    Da es bei euch aber akut ist, würde ich auch erstmal das Medikament nehmen, damit sofort Linderung eintritt. Dann kannst du dir immer noch überlegen ob erst Chip und dann Kastration oder direkt Kastration.

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  • Mio hatte das auch, ebenfalls waren Zysten die Ursache.


    Yposane hat er zwei mal bekommen als Soforthilfe. Im Moment ist er chemisch kastriert und wird dann wohl auch final kastriert.


    Hilft ja nichts. Zwar meinte die Tierärztin es wäre extrem selten, dass sich mal etwas bösartiges entwickelt aber wer will das schon riskieren.

    Und Leidensdruck hat er sicher.

  • Bei meinem Moritz hat auch Blut getropft, beim Ultraschall war die Prostata vergrößert und eine Zyste zu sehen.

    Er bekam einen Halbjahreschip der genau ein Jahr gewirkt hat. Die Prostata ist wieder normal groß, die Zyste ist nicht mehr zu sehen und ich lasse regelmäßig einen Ultraschall machen. Bisher alles gut.

    Das war vor 3 Jahren und er ist nun 14 geworden.

  • Hallo,


    vielen lieben Dank Euch allen!

    Mir stellt sich immer noch die Frage, wie ich rauskriege, ob es ein dauerhaftes Problem ist oder ggfs. temporär hormonbedingt. Denn danach sollte sich sicherlich die Behandlung richten?


    Wir haben keinerlei Grund ansonsten, den Hund kastrieren zu lassen. Wenn es sein müsste, würde ich absolut sicher gehen wollen, dass es unabdingbar notwendig ist.


    Darf ich fragen, warum es „höchste Zeit“ sein soll, etwas zu tun? Gelegentliche vereinzelte Tröpfchen, mal mehr mal weniger rot...


    Die TÄ hat nichts von Handlungsbedarf gesagt.

  • Ich würde auch zu Ypozane raten, das gibt man über 7 - 10 Tage, danach sollten die Beschwerden verschwunden sein. Wenn es dann später wieder auftritt, kannst Du ihn chippen lassen und sehen, ob es dann gut ist. Wenn ja, kastrieren.


    LG,Gisela

  • Dein Hund tropft Blut und läuft nicht mehr richtig und du frägst dich, warum es „höchste Zeit“ sein soll? Wow! Ok...


    Also ich würde dem Bub schnellstens Linderung verschaffen wollen. Wenn sogar schon ne Zyste da ist, alle mal.


    (Als Newton dieses Problem hatte, wollte der TA ihn unter Narkose schallen und hat gesagt, wenn er im Schall ne Zyste finden sollte, würde er direkt kastrieren!)

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