Umgang mit kranken/schwerkranken Hunden in jungen Jahren - Erfahrungsaustausch
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Drinnen ist er immer noch der Alte?
Er knurrt öfter als früher, ich hätte das aber eher auf die Kastra geschoben. Das ist absolut lenkbar. Draußen ist das große Problem. Alles ist feindlich, muss beobachtet werden, wenn es zu nahe kommt, geht er nach vorn.
Falls es dich beruhigt: Aggression ist fast nie ein Symptom von Hirntumoren. Und wenn dann ungerichtet ohne Auslöser und eher krampfartig. Generell gibt es eigentlich nie Aggressionsproblemen bei Hirntumoren, bevor nicht deutliche neurologische Symptome und Krampfanfälle da sind. Von sämtlichen pathologisch aggressiven Hunden des Vereins, in dem ich gerarbeitet habe, hat über die Jahre auch nie einer Neoplasien im Hirn aufgewiesen
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob mich das beruhigt. Ich bin nur noch hilflos. Das ist doch kein Leben. Ich hoffe auf einen niedrigen T4... und würde wohl so und so noch einmal in Absprache mit der TÄ eine erneute Supplementierung von SD-Hormonen versuchen. Wir haben noch welche da.
Ich hasse es, ihn so zu sehen. Nie hat er mal Freude, nie ist er entspannt. Ich will das alles nicht mehr für ihn.
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19. Juli 2021 um 12:48
- Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Das liest sich nicht so prickelnd.
Ich wünsche euch eine brauchbare Diagnose und eine mögliche Therapie.
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Er hatte grad schon wieder einen Ausraster - er schlief auf dem Teppich, der Opi ging ganz langsam vorbei, der Pudel schoss knurrbellend hoch, bis er merkte, dass überhaupt nichts ist. Schüttelte sich und ging in seine Höhle.
Ich glaube, ich werde ihm wieder einen großen Zimmerkennel einrichten (ein Stück abgetrennter Gang). So kann er ruhig schlafen und der Opa ist nicht gefährdet, doch mal was abzukriegen. Es widerstrebt mir, aber es ist sicherer für alle.
Er schläft so viel, trotzdem ist es irgendwie nie genug für seinen Kopf. Alles strengt ihn so an, sogar ein paar Minuten langsames Laufband verlangen ihm unfassbar viel mentale Kapazität ab.
Und dann der Schalter wieder.
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Könnte das nicht auch von der IBD kommen? Das geht ja auch auf die Psyche, bei Trixie merke ich das auch arg. -
Das kann leider niemand sagen. Eigentlich ist er gut eingestellt, hat praktisch keine Symptome mehr. Wir müssen davon ausgehen, dass das auch etwas anderes sein kann.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Wurli Das klingt sehr besorgniserregend - ich halte euch fest die Daumen!
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Hier ist viel Einfühlverhalten gefordert, der Hund kann es nicht besser Wissen. Leider kann man auch nicht mit ihm über das Problem sprechen.
Nicht soviel Pharma, ist nur teuer und bringt für die Fellnase oft nicht viel. Geduld und wie gesagt Einfühlvermögen. Wichtig ist eine kalte Nase und ein
wedelnder Schwanz. Viele Streicheeleinheiten sind auch sehr wirksam wenn keine organische Krankheit vorliegt, der Opa hat doch Zeit.
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Hier ist viel Einfühlverhalten gefordert, der Hund kann es nicht besser Wissen. Leider kann man auch nicht mit ihm über das Problem sprechen.
Nicht soviel Pharma, ist nur teuer und bringt für die Fellnase oft nicht viel. Geduld und wie gesagt Einfühlvermögen. Wichtig ist eine kalte Nase und ein
wedelnder Schwanz. Viele Streicheeleinheiten sind auch sehr wirksam wenn keine organische Krankheit vorliegt, der Opa hat doch Zeit.
Huii, ich denke du tust Wurli gerade bitter unrecht..... es handelt sich um einen jungen Hund, für den sich ein Bein ausgerissen wird, damit es ihm endlich gut geht.... von mangelndem Einfühlungsvermögen oder der bequemen Pharmalösung kann hier keine Rede sein
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Das tut mir so leid, Wurli.Ich würde nochmal die SD checken lassen, hast du ja eh vor. Das plötzliche Hochschießen und dann merken, dass eh nichts ist, hatte unser Bub (unter anderem) auch - bei ihm liegt es an der SD. Seit wir substituieren ist das kein Thema mehr.
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Vor einer Woche dann hat sich ein Schalter umgelegt.
Dass er knurrt und auch Dich dabei anknurrt, läuft so aus meiner Erinnerung heraus aber schon längere Zeit.
Führst Du Tagebuch und könntest nachsehen, wann und vielleicht in welchen Zusammenhängen dieses Verhalten aufgetreten ist und ob es sich allmählich gesteigert und verändert hat?
Hier könnte es sich ja vielleicht auch um kein physiologisches Problem handeln, sondern ein Verhalten, welches ein unsicherer Hund für sich als gangbaren Lösungsweg nach und nach gefunden hat. Oder würdest Du das auszuschließen?
Wenn auch dies eine Möglichkeit wäre, wäre vielleicht ein Trainer eine Option, der sich die Lage vor Ort anschaut.
- Vor einem Moment
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