Ich muss mich mal ausheulen, sorry! Welpe frisst Gülle

Es gibt 54 Antworten in diesem Thema, welches 5.550 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von terriers4me.

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    Hallo. Von mir gibts hier irgendwie immer nur Beiträge weil ich mir wegen irgendwas Sorgen mache. Tut mir total Leid.

    Und leider ist das auch seit dem der Hund da ist, auch wirklich so. Sky ist ein super gesunder Hund, der agil ist, gut frisst und trinkt.

    Aber andauernd ist man dabei ihm etwas aus dem Maul zu puhlen.

    Heute dann der große Schreck, Sky rennt auf ein Feld, wo gerade ordentlich gülle verteilt wurde und hat ein bisschen was davon gefressen und sah natürlich aus wie Sau.

    Hab dann in der Klinik angerufen und die sagten ich solle sofort kommen. Dort hat er dann ein Mittel zum Erbrechen bekommen und die Gülle kam wieder raus. Es war wirklich nicht viel.

    Die TÄ meinte das ich mir keine Sorgen machen brauche, da ich schnell da war. (Vom Fressen bis ich da war verging aller höchstens 1 Std., eher weniger)

    Jetzt liest man im Internet ja nur Horrorgeschichten und ich mache mir natürlich trotzdem Sorgen.

    Kann mich mal jemand beruhigen? Es ist ja wieder raus gekommen. Er ist weiterhin munter, hat kein Durchfall und auch nicht nochmal Erbrochen.

    Gefressen und getrunken hat er weiter gut & auch sonst war er gut drauf.

    Jetzt hab ich auch noch Nachtdienst und habe ordentlich Gelegenheit mir Gedanken zu machen.

    Sky ist natürlich nicht alleine Zuhause.


    Ich bin schon selbst so fertig, dass ich total abgenommen habe und eigentlich nur noch gestresst bin. Ich ärgere mich das ich diesen kleinen Hund so gar nicht zu 100% genießen kann, aufgrund meiner ständigen Sorge. Ecke deshalb natürlich auch total Zuhause mit meinem Freund an, weil er einfach sagt das ich übertreibe und immer vom schlimmsten ausgehe. Ich liebe den kleinen Kerl und würde ihn für nichts auf der Welt hergeben.


    Danke schon mal. Und Sorry für's ewige gejammer.

    :( ::verzweifelt:

    Sky (Australian Shepherd, Husky, Weißer Schäferhund) *18.04.20

  • Ich glaub, wegen ein bisschen Gülle wäre ich wahrscheinlich gar nicht auf Idee gekommen, zum TA zu fahren.

    Und wenn er das Wenige auch noch wieder von sich gegeben hat, würde ich auch keine Panik mehr schieben.


    An deiner Stelle würde ich aber wohl einen Maulkorb verwenden, mit dem der Hund unterwegs nichts mehr aufnehmen kann.

    Das scheint ja doch ein richtiges Problem zu sein und dich auch sehr zu belasten.

    Dann könntest du zumindest wieder entspannter spazierengehen.

    Und ein gut sitzender Maulkorb tut nicht weh und stört in der Regel auch nicht.

    Zusätzlich zu Hause auch immer Tauschen und Ausgeben üben.;)

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  • Pinky4 Das hilft schon mal sowas zu lesen. Ich hab leider direkt wieder bei Google geguckt und die Horrorberichte schlecht hin gefunden & dann ja.

    So nahm mein Drama wieder seinen Lauf.


    Mit dem Maulkorb hab ich auch schon mal gedacht und ich denke ich werde das auch machen. Ist wirklich anstrengend und belastet mich schon sehr.

    Danke für deine nette Antwort :)

    Sky (Australian Shepherd, Husky, Weißer Schäferhund) *18.04.20

  • McChris Hier im Forum zum Beispiel, dass 2 Hunde waren das glaube ich deswegen eingeschläfert werden mussten, weil die sich damit Vergiftet haben, bzw. sich mit Botulismus(?) infiziert haben durch die Gülle.

    Sky (Australian Shepherd, Husky, Weißer Schäferhund) *18.04.20

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Naja, Gülle ist doch.. Kuhmist, oder bin ich da ganz falsch?

    Was ist da denn (nicht bös gemeint) dein Wort case Szenario? Also was hätte da denn deiner Meinung nach schlimmes passieren können?

    Meine erste Hündin hat von Gülle, Pferdemist bis hin zu Menschenkacke alles gefressen, wenn sie schneller war als ich. Bei regelmäßiger Entwurmung (das war die einzige Sorge, die ich dabei nämlich hatte) war nie auch nur ein bisschen gesundheitlich was an ihr festzustellen :ka:. War eher mehr so ein Erziehungsding. Das hab ich mir irgendwann selbst versemmelt, weil ich blöd reagiert hab und sie nur gelernt hat: wenn ich was tolles finde, muss ich deutlich schneller sein, als die doofe Frau im Anhang, weil sonst meckert die und nimmt es mir wieder weg.

    Also hat sie schneller geschluckt als ihr Schatten. Das war das einzige, was mir Sorgen bereitet hat.

    Aber das kann man ja verhindern bzw üben.

    Immer dabei: Queeny.

  • Wie alt ist dein Hund denn?


    Meine Hündin hat in den ersten Wochen alles ins Maul genommen und teilwese auch gefressen, was die Münchner Strassen so hergegeben haben: Zigaretten, Scherben, Taschentücher, Plastik, Holz etc.
    Ich habe mit jedes Mal selber gesagt "die hat einen gewissen Überlebensinstinkt, die frisst schon nichts was sie umbringt", habe versucht die grössten Versuchungen für sie zu umschiffen (wenig Chancen, ich wohne direkt am Hauptbahnhof) und habe es auch unterlassen, die ganze Zeit "nein", "lass das" etc. zu sagen oder ihr alles aus dem Maul zu klauben.

    Ich wollte sie nicht frustrieren, ausserdem hätte sie das in der ersten Zeit eh nicht kapiert, also abgewartet bis sie angekommen ist und die Murmeln ein wenig langsamer gerollt sind und dann verboten alles vom Boden aufzuklauben (da hatte sie aber auch schon selber kapiert, das Zigaretten irgendwie nicht schmecken und Plastik zwar nett raschelt, aber nicht sehr nahrhaft ist).

    Mittlerweile ist sie 6 Monate alt und da müsste schon was richtig geiles auf dem Boden liegen, dass sie sich das einverleiben wollen würde und dann reicht auch ein "gsch" von mir aus um sie davon abzuhalten.

    Entspann dich, iss ne Pizza oder irgendwas, was dich glücklich macht, nimm ein Bad, rauch was, Hauptsache du kommst mal selber wieder etwas zur Ruhe, schätze, das wäre gerade echt wichtig für dich, den Hund und dein Umfeld :-)


    Nachtrag: Auf dem Land hat Nala an Pferdeäpfeln genippt, wollte Menschenscheisse fressen (da bin ich dann doch mal schnell brüllend dazwischen), im Park war es Entenkacke und hätten wir bis jetzt ein gegülltes Feld gekreuzt dann hätte sie sich vermutlcih erst einen Happen davon gegönnt und sich danach darin gewälzt!

  • Achtfastneun Ich hab hier und generell im Internet gelesen, dass Hunde sich ernsthaft mit Botulismus anstecken können, durch das Fressen von Gülle. Ist wahrscheinlich sehr selten und ich hab das nur wieder gelesen und dann war meine Sorge auch schon wieder da. Wir arbeiten auch sehr daran das in den Griff zu bekommen, aber noch hat es nicht bei allem gefruchtet.

    Es sind wirklich auch wenig Berichte, deswegen wird es wahrscheinlich auch gar nicht oft erwähnt, wenn ein Hund Gülle frisst. Passiert am Tag wahrscheinlich ziemlich oft, aber dadurch das ich irgendwie ein Hypochonder geworden bin, war das für mich schon wieder der Horror. :fear::tropf:

    Sky (Australian Shepherd, Husky, Weißer Schäferhund) *18.04.20

  • Ach so, Botulismus. Achtfastneun - da gehts hauptsächlich um Tierkadaver (Mäuse und so), die in der Gülle gelandet sind.


    Aber Du hast ja gleich reagiert - und Hunde als Aasfresser haben eine recht "atomarisierende" Verdauung, die töten sehr vieles an oral aufgenommen Erregern ab.

    Der Idee von Pinky4 - mit dem Maulkorb (da gibts extra s. g. Giftköder-Maulkörbe) kann ich mich nur anschliessen - das nimmt Dir erstmal den Druck und Du kannst parallel zum getragenen MK in Ruhe trainieren.

  • Man kann sich in Hundehaltung mega gut reinsteigern und sich wegen jedem Pups bis zur Unendlichkeit aufregen und eskalieren.


    Ernst gemeinter Rat: Evtl hilft Dir zB ein Erste Hilfe Kurs für Hunde etwas, wo grundlegende Gesundheitsdinge (nicht nur Notfälle) besprochen werden, damit Du ein bisschen sicherer im Erkennen und Einschätzen von Symptomen wirst und auch Kleinigkeiten selbst untersuchen kannst (Körpertemperatur, Schleimhautfarbe, Puls, Atmung, ...). Das sagt ja schon viel aus.


    Du hast gut reagiert.

    Hunde tun sowas.

    Die husten mal komisch, die fressen irgendwelchen Scheiß (im wahrsten Sinne), denen schwillt Mal das Gesicht an oder ein Auge zu, sie humpeln Mal, bluten Mal, schneiden sich oder spießen sich was ein, die kriegen Mal ne Wunde, Mal ne Kruste, sie laufen wo gegen, stoßen sich an, stürzen, stolpern, treten in Löcher, sie können Mal Bauchweh haben, sie verweigern Mal das Essen oder kotzen es wieder aus, sie haben Mal Durchfall, plündern Taschen mit verbotenem Zeug (ich erinnere mich an den Herder Welpen einer Freundin, der mit ca 5 Monaten das Pfefferspray aus der Handtasche geklaut und zerbissen hat ^^ die Polizei kam deshalb sogar und das Haus wurde geräumt), usw usw.


    Ernsthaft, wenn man dann weiß, woran man lebensbedrohliche oder gefährliche oder kranke Zustände festmachen, bzw noch besser, diese ausschließen kann, dann wird das Leben um ein Vielfaches leichter und etwas stressärmer.


    Und außerdem: wenn Du Essstörungen und Dauerstress durch einen jungen Hund hast, sodass Du schon an Gewicht verloren hast und die Beziehung leidet, solltest Du Dir evtl psychologische Hilfe suchen.

    Liebe Grüße
    Ann-Kathrin

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