Respekt verdienen?

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    Hallo, vor kurzem haben wir uns einen dritten Hund geholt. Er ist 2 Jahre alt und ein Labrador Rüde. Die vorherige Familie mussten ihn wegen einer Allergie leider weg geben und hatte ihn schon vorher 2x vermittelt gehabt, dennoch wurde er zurück gebracht. Anfangs schien er sehr lieb und zutraulich, nur etwas aufgedreht. Inzwischen wird er immer aktiver (aber im negativem Sinne). Er bellt fast ununterbrochen, wenn er nicht das bekommt was er will (Essen, Spielen, Streicheln). Wenn man ihn etwas härter anpackt um ihn zu beruhigen schnappt er nach einem und mittlerweile tut er das auch wenn man mit ihm spielen möchte, inklusive knurren. Man weiß leider nicht was der kleine Mann alles durch machen musste, aber es erschwert die Haltung. Zurück geben will man ihn natürlich auch nicht. Da er nicht unser erster Hund ist, dachten wir das es etwas leichter wird. Jetzt zur meiner Frage: liegt es daran dass wir uns noch nicht seinen Respekt verdient haben? Hat er sich einfach nur noch nicht richtig eingewöhnt?

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  • Such dir einen vernünftigen Trainer, jegliche Ferndiagnosen wären grob fahrlässig. Solange würde ich an deiner Stelle erstmal möglichst deeskalierend handeln und Situationen möglichst vermeiden in denen du schon vorher weißt dass er schnappen wird, damit sich die Fronten nicht weiter verhärten.

    Lieben Gruß,
    Cassi mit Scarlet und Tetris


    Scarlet, Border Collie-(AHH?) Mix (02.06.2010)
    Tetris, Border Collie (20.04.2018)

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ein schwieriges Thema bei dem man ohne einen professionellen Trainer nur schwer zum Erfolg kommen wird. Er scheint Ja zu seinen bisherigen Familien nur wenig Vertrauen gehabt zu haben.

    Man kann nur für die Zukunft lernen - niemals für die Vergangenheit

  • Wenn man ihn etwas härter anpackt um ihn zu beruhigen schnappt er nach einem

    Das härter anpacken würde ich unbedingt sein lassen, das kann nach hinten losgehen!

    Der Hund war schon mehrmals vermittelt und ist wieder zurückgekommen, vielleicht hat er da auch geschnappt.

    Laßt ihn erstmal ankommen, wenn ihr ihm etwas vermitteln wollt, dann in einem ruhigen Ton, das kommt auch an.

  • Eigewöhnungszeit, klar. Nur schauen sich die meisten Hunde das ganze erstmal vorsichtig an und rudern eher zurück, als dass sie nach vorne gehen.

    Er ist euer dritter Hund, also nehme ich an, dass ihr seine Körpersprache durchaus lesen könnt?

    Wenn er so überdreht ist, kann das sein, dass er Stress hat?

    Macht ihr viel mit ihm? Zum Spielen oder Kuscheln animieren?

    Definitiv kann hier keiner sagen, was genau im Argen liegt. Ohne kompetenten Trainer kann die Geschichte für alle Beteiligten böse ausgehen.


    Und was ist mit "Respekt verdienen" gemeint?

    Ich habe mir den Respekt meiner Hunde durch Vertrauen verdient.

    Viele meinen ja immer noch, man müsste sich hart durchsetzen, den Hund anpacken und in den Gehorsam zwingen. Wenn das damit gemeint ist- hier ein klares Nein!

  • Naja, Respekt verdienen... Mein Ziel wäre jetzt eher, sein Vertrauen zu gewinnen...

    Für mich hängen Vertrauen und Respekt untrennbar zusammen.

    Und wenn ein Hund nach mir hackt und mich mit Bellen terrorisiert, dann hat er definitiv keinen Respekt.


    Und ja, Respekt einfordern ist das allererste was ich mach, wenn ein Hund zu mir kommt.


    Evtl gibts unterschiedliche Definitionen von "Respekt einfordern" oder worauf dieser Respekt sich bezieht. Bei Hunden bezieht er sich auf Führungskompetenz. Und wenn ich jemanden für seine Führungskompetenz respektiere, vertrau ich ihm (solang er mich nicht ins offene Messer rennen lässt natürlich).


    Ich würde der TS auch raten: Maulkorbtraining, Hausleine und einen versierten Trainer nach Hause kommen lassen.

    Training im Verein oder einer Hundeschule im Kurs wird da wenig bringen. Da ist in meinen Augen die Rasse völlig wurscht, ein guter Trainer kann Hunde lesen.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

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