Wildes Spiel zwischen 2 Teenies abgewöhnen

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    Hallo zusammen, in letzter Zeit haben wir zunehmend das Problem, dass unsere Labradorhündin (10 Monate) mit unserem Sohn (13 Jahre) rumstänkert- und das sieht manchmal nicht mehr lustig aus. Unser Sohn wollte unbedingt den Hund und so kümmert er sich auch viel um ihn (hauptsächlich aber ich). Wir gehen zusammen zur Hundeschule, er geht viel Spazieren mit ihr, kuschelt und spielt viel mit ihr. Seit ein paar Wochen kommt die Pupertät durch- bei beiden ;-) Ich breche immer sehr schnell ab, wenn ich merke, es wird ihr zuviel. Mein Sohn kann das aber nicht so gut abschätzen oder der Hund nimmt ihn einfach nicht ernst- auf jeden Fall endet so mancher Spaziergang mit Schnappattacken. Heute beim Apportieren ist sie auch wild nach dem Futterbeutel gesprungen und hat so gar nicht auf seine Kommandos gehört. Mein Sohn ist da sehr angstfrei- nimmt sie, wenn sie schnappt am Kragen und fasst ihr auch so manches Mal ins Maul. Ich kann da gar nicht hingucken- Gott sei dank hat sie eine ausgeprägte Beißhemmung- aber kann ich mich darauf verlassen? Ich denke, dass unsere Hündin ihn als gleichwertigen Spielpartner sieht. Ich werden nächste Woche mal einen Termin bei unserer Trainerin ausmachen- aber habt ihr da schon mal ein paar Tipps, wie wir das in geregelte Bahnen bekommen? Wir lassen das wilde Welpenspielen mit dem Ball etc. schon sein und machen stattdessen Kopf- und Schnüffelspiele. Aber selbst da dreht sie manchmal frei.

  • Ähm - jetzt nicht böse gemeint, aber: Ich würd da erstmal am Sohn arbeiten und nicht am Hund. Denke ich. Ich hab sowas zwar nicht, aber da gibts bestimmt ganz viele Tipps :smile:


    Es nützt Dir nicht viel, wenn Du trainierst, wenn Hund und Sohn sich in Deiner Abwesenheit gegenseitig hochpushen.


    Ist das, was Ihr mit dem Hund macht, tatsächlich apportieren, oder ist es Beutespiel? Wenn Dir bei Letzterem unwohl ist, weil der Hund dabei zu hoch dreht, würde ich es komplett streichen oder wenigstens drastisch reduzieren.


    Edit: Überschnitten.

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  • Wir gehen ja von Anfang an zusammen zur Hundeschule. Ich bin ja manchmal dabei, wenn das passiert. Das muss gar kein Hochpushen an sich sein- da reicht im Moment die Brötchentüte oder ein Regenschauer. Ist ja auch erst seit kurzem- vorher gab es gar keine Probleme.


    Apportieren oder Beutespiel- sag du mal? Ich werfe den Futterbeutel- sie rennt hinterher und bringt ihn zurück. oder wir verstecken- sie sucht und bringt zurück. Macht Aus und sitz und dann bekommt sie Leckerli aus dem Beutel- da dreht sie bei mir auch nie hoch- im Gegenteil.

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  • aber habt ihr da schon mal ein paar Tipps, wie wir das in geregelte Bahnen bekommen?

    Den Hund zu deckeln, wenn der Sohn ihn pusht, finde ich ziemlich unfair.

    Deshalb würde ich nicht mit dem Hund, sondern mit dem Sohn arbeiten. ;)

    Wie gesagt, mein Sohn pusht sie ja gar nicht. Heute ist sie ihn beim ganz normalen Futterbeutel werfen angegangen. Natürlich schaue ich, was mein Sohn anders macht, als ich- bei mir macht sie das ja nicht. Und er findet das auch nicht toll, sie sind eigentlich ein tolles Team.

  • Ich denke, dass unsere Hündin ihn als gleichwertigen Spielpartner sieht

    Das mag daran liegen, dass er sich wie einer benimmt ;)


    Bewegt sich dein Sohn ruhiger und gemessener im Umgang mit dem Hund, wird auch sie ruhiger reagieren.


    Aber ich weiß, dass man manchmal als Mama von Pubertieren wie der einsame Rufer in der Wildnis wahrgenommen wird- nämlich gar nicht :lol:


    Deshalb wäre ein Trainer nicht schlecht, der dem Jungen in der laufenden Interaktion zeigt, was er wann getan hat und wie der Hund warum darauf reagiert. Das hat manchmal mehr Erfolg, wenn es von einem Profi kommt und nicht von der eigenen Mum.


    Edit:


    er findet das auch nicht toll, sie sind eigentlich ein tolles Team.

    Was macht sie denn, wenn er sich das verbittet? Und wie tut er das?

    Loslassen heißt finden


    Sammy *04.2008 pflichtbewusster Dackel-Westie- Mix

    Jack *12.2020 neugieriger Irish Soft Coated Wheaten Terrier

    In ewiger Erinnerung und für immer in meinem Herzen: Locke•Kyra•Rocco•Charlie•Toni•Cäsar

  • Deshalb wäre ein Trainer nicht schlecht, der dem Jungen in der laufenden Interaktion zeigt, was er wann getan hat und wie der Hund warum darauf reagiert. Das hat manchmal mehr Erfolg, wenn es von einem Profi kommt und nicht von der eigenen Mum.

    das denke ich auch, wir hatten schon mal einen Termin, da hatte sich so eine Situation leider nicht provozieren lassen. Ich predige seit Wochen, dass die Hand im Maul nichts zu suchen hat- auch das runterdrücken denke ich, hilft nicht- sondern ist eher eine Spielaufforderung.


    Soll mein Sohn sich erst mal lieber zurück ziehen? Das ist doch auch blöd- oder?

  • Bewegt sich dein Sohn ruhiger und gemessener im Ungang mit dem Hund, wird auch sie ruhiger reagieren.

    Eigentlich ist er sehr ruhig. Er hampelt jetzt nicht rum oder so- aber er sagt eben auch nicht bestimmt AUS oder NEIN, wenn sie schnappt. Er sieht das selber noch als Spiel, weil sie ja nicht wirklich beißt. Und wenn sie hochspringt, dann greift er sie eben und währt das Ganze ab. Manchmal klappt auch das Sitz und dann ein Leckerli und dann ist wieder gut, aber heute ist irgendwie der Wurm drin, da ging gar nichts. Da habe ich dann eingegriffen und übernommen, ehe das sich einschleift.

  • Da habe ich dann eingegriffen und übernommen, ehe das sich einschleift.

    Ich würde unbedingt die nächste Zeit ein Auge drauf haben und die beiden nicht allein miteinander hantieren lassen. Und dem Hund klar machen, dass dein Sohn sozusagen unter deinem Schutz steht und du so ein Verhalten nicht tolerierst. Dazu ist es natürlich nötig, dass du dabei bist, um den Hund dann anzusprechen.


    Vielleicht wäre eine Beutel- werf- Pause für deinen Sohn momentan ganz gut, während der Hund in so einer Phase ist. Ist ja nicht für ewig.


    Ach so, vielleicht sollte er sich wegdrehen, wenn sie an ihm hochspringt und ruhig weggehen, statt sie zu greifen und sie noch mehr zu pushen dadurch?

    Loslassen heißt finden


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