Welpen-Austausch Teil 4
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wohl... d.h. du bestätigst die Orientierung an beiden Leinen, richtig?
Ja, wobei ich noch keine perfekte Leinenführigkeit erwarte. Er soll nur an lockerer Leine bei mir bleiben
Meine Sorge wäre bei einem Abbruchkommando an der Leine wäre, dass sich da schnell ne blöde Verhaltenskette aufbaut. Klappt das bei euch gut? Ich
Bei uns klappt das gut und Jory lässt die Leine fast immer in Ruhe. Ab und zu, meist abends kommt schon mal ein Ausrastet, aber selten
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Mein Welpe sah nur leinenführig aus, weil sein Radius kleiner war als die Leine lang.
Hat sich verwachsen
ich hätte da lieber direkt im Zwergenalter mit Training angefangen
man sucht es sich nicht aus. -
Und wie hast du das am Geschirr erarbeitet? Oder kam das einfach so?
Bei mir gibts ja auch beides - s.o. und ich bin mir v.a. bzgl. meiner Haltung am Geschirr unsicher. Allerdings finde ich die Geschirre auch alle irgendwie doof - zu groß, zu klein, zu weit... jetzt habe ich eins was in etwa passt und was sozusagen ihr Alltagsgeschirr ist.
Mit Clicker, aber ich bestätige nicht das mich angucken , sondern sie sollen ruhig die Umwelt wahrnehmen.
Ich nutze verschiedene Geschirre.
Unser Wald und Wiesengeschirr ist ein Zuggeschirr und da kann sie machen was sie will außer reinbrettern. Und das Leinenende hab ich nach "Hundeschule" mit Signal benannt. Is praktisch und hat funktioniert.
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Ihr Lieben, ich brauche mal eure Ideen - wir sind zwar keine Hundeanfänger, aber Welpenanfänger und ich habe einen wuseligen Welpe (13 Wochen alt) hier, der natürlich nicht an der Leine laufen kann.
Wir üben das immer mal wieder mal so für 2 Minuten etc., da fühle ich mich auch gut mit und das klappt auch.
Aber: es gibt ja die Strecken zwischen A und B. Ich kann sie einfach nicht immer nur tragen und irgendwie scheinen andere Welpen am Geschirr einfach ein bisschen durch die Gegend wandeln.
Bei uns sieht das - mindestens in den ersten Minuten - aber wie ein Zugochse aus, sie pendelt von links nach rechts, checkt das System Leine überhaupt nicht, beißt in die Leine etc.pp.usw. und ich frage mich, ob ich mir damit irgendwas kaputt mache. Oder ob das einfach so ist und irgendwann (wann???) besser wird. Längere Leinenführigkeit dauert doch noch ewig, oder nicht?
Das Rumgeziehe kann dochnicht gut für den Körper des Welpis sein.
Aktuell ist das bei uns so, dass ich den Hund am besten zu seinen "Lernorten" (Parkplatz, Café, Bahnhof) trage und dort 10 Minuten sitze und ihn wieder zum Auto/nach Hause trage? Und sonst eben nur im Wald/Obstwiese/etc. ohne Leine?
Ich fühle mich aber wie ein Alien, dass ich das aktuell so mache und frage mich, warum andere Welpen in der HuSchu das scheinbar können.
Allein der Weg vom Parkplatz zum Hundeplatz ist ein kleines Stückchen und ich schleppe aktuell den Hund da immer noch hin. Alle anderen laufen mit ihren Hunden da hin. Ich hatte allerdings noch keine Blick als Realitätscheck ob die da einfach keuchend in der Leine hängen.
Ich weiß auch nicht genau, was ich von euch hören möchte. Vielleicht eine Antwort auf die Frage: Macht es Sinn, auch am Geschirr die Orientierung an mir (Blick zurück, bei mir sein) zu markern und zu bestätigen?
Ich habe das so gemacht. Also überall getragen, wenn es zwingend von A nach B gehen musste.
Mein Turboteil hielt auch nix davon einfach mitzuwatscheln.
Mir ist sehr wichtig, dass meine Hunde die Leine als Entspannungstool verknüpfen, daher dürfen sie daran niemals ziehen.
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Von Anfang an habe ich Sammy immer bestätigt, wenn er sich an mir orientiert hat.
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Wir haben dann in der Hundeschule als erstes Komm unf Warte mit Handtarget gelernt.
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Warten kann er inzwischen so richtig gut in ziemlich allen Situationen. Da haben wir auch einen großen Fokus darauf gelegt.
(...)
Finchen, kannst du einmal noch erklären?
Was ist "Komm und Warte mit Handtarget" ?
Wie sah das bei euch aus, einen großen Fokus darauf zu legen? Ich hätte auch gerne einen Hund, der richtig gut warten kann... Und hast du Sammy immer bestätigt - egal, an welcher Leine?
Ich bin ja auch blutiger Hundeanfänger und versuch das mal anschaulich zu erklären.
An mir orientieren hab ich an jeder Leine bestätigt, egal ob Schlepp oder Führleine. Da hat ein verbales "Super Sammy jawohl" genügt. Da habe ich jede Kontaktaufnahme mit mir bestätigt. Jeder Blick zurück, jedes Ohr, das in meine Richtung ging.
"Komm" und "Warte" sind unsere verbalen Kommandos. Also Komm für: wir gehen weiter. Und warte eben für warte. Handtarget bedeutet, dass ich per Handzeichen anzeige wohin wir gehen. Also "Komm" und eine Handgeste nach vorne. Oder links oder rechts, wohin wir eben gerade gehen.
Warte hat bei uns die Geste der ausgestreckten Hand nach vorne - ähnlich eines Stopps.
Beim Warte habe ich natürlich das Warten an sich ebenfalls verbal bestätigt. Wenn Sammy sich abgesetzt und zu mir gesehen hat gab es aber eine große Party, ganz viel Lob und Leckerchen.
Fokus darauf gelegt haben wir, indem wir es immer wieder geübt haben, bei jedem Spaziergang. Und auch im Haus. Wenn Türen aufgehen, wenn Besuch kommt, wenn die Futterschüssel am Boden gestellt wird.
Gestern haben wir es sogar geschafft, dass ein kläffender Hund an uns vorbei gegangen ist, der in der Leine hing, und Sammy hat sich auf ein Warte hingesetzt und nur an mir orientiert
da war ich stolz wie bolle auf den jungen Mann 
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Ihr Lieben, ich brauche mal eure Ideen - wir sind (...)
Ich habe das so gemacht. Also überall getragen, wenn es zwingend von A nach B gehen musste.
Mein Turboteil hielt auch nix davon einfach mitzuwatscheln.
Mir ist sehr wichtig, dass meine Hunde die Leine als Entspannungstool verknüpfen, daher dürfen sie daran niemals ziehen.
Und das ging wirklich? Also, ab wann bist du denn dann jenseits von Leinenführigkeitstraining (das sind ja nur ein paar Mini-Minuten ohne nennenswerte Strecke) von A nach B gekommen? Ich kann mir gar nicht vorstellen... bist du dann ein Jahr lang mit dem Hund nur im Rahmen des Leinenführungskeitstrainings an der Leine gelaufen?
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Macht es Sinn, auch am Geschirr die Orientierung an mir (Blick zurück, bei mir sein) zu markern und zu bestätigen?
Ja, in meinen Augen macht das Sinn. Ich würde positives Verhalten immer bestätigen, gerade bei einem so jungen Hund. Egal ob da jetzt Geschirr am Hund ist oder Halsband oder er frei läuft... Orientierung zu mir will ich ja prinzipiell unabhängig davon, deshalb belohne ich das auch.
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Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau? Also bedeutet es nur, dass der Hund nicht an der Leine ziehen darf, aber an der lockeren Leine zur Seite, schnüffeln, ein bisschen weiter vorne laufen etc., oder sollte der Hund da neben einem laufen, ohne zu überholen und mit der Aufmerksamkeit auch eher bei einem sein? Und wie baut ihr das auf, abgesehen von Aufmerksamkeit belohnen?
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Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau
Keine blöde Frage
Ich unterscheide zwischen der erwachsenen Hündin und dem Welpen
Moja läuft neben mir, muss mich aber nicht ständig anschauen, während Jory auch mal eine Schrittlänge vor oder seitlich von mir läuft, aber ein Ziehen möchte ich nicht
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Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau?
Das der Hund entspannt durch die Gegend schlappt und bei Druck weicht. Egal ob der entsteht, weil der Hund das Leinenende erreicht oder weil ich "ziehe" um den Hund irgendwohin zu manövrieren.
Aber ehrlicherweise bin ich bei den meisten Hunden zu faul das sauber aufzubauen und begnüge mich mit einem geschlamperten Alltagsfuß = halte dich im 1 Meter Radius von mir auf. Je nach Bedarf noch kombiniert mit nur rechts oder nur hinten, etc. Das ich dabei eine Leine in der Hand halte ist Deko. Das funktioniert aber eben nicht mit jeder Leinenlänge und dreimal nicht mit Schleppleinen.
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