Welpen-Austausch Teil 4

  • wohl... d.h. du bestätigst die Orientierung an beiden Leinen, richtig?

    Ja, wobei ich noch keine perfekte Leinenführigkeit erwarte. Er soll nur an lockerer Leine bei mir bleiben

    Meine Sorge wäre bei einem Abbruchkommando an der Leine wäre, dass sich da schnell ne blöde Verhaltenskette aufbaut. Klappt das bei euch gut? Ich

    Bei uns klappt das gut und Jory lässt die Leine fast immer in Ruhe. Ab und zu, meist abends kommt schon mal ein Ausrastet, aber selten

  • Mein Welpe sah nur leinenführig aus, weil sein Radius kleiner war als die Leine lang.

    Hat sich verwachsen :hust: ich hätte da lieber direkt im Zwergenalter mit Training angefangen :ka: man sucht es sich nicht aus.

  • Und wie hast du das am Geschirr erarbeitet? Oder kam das einfach so?

    Bei mir gibts ja auch beides - s.o. und ich bin mir v.a. bzgl. meiner Haltung am Geschirr unsicher. Allerdings finde ich die Geschirre auch alle irgendwie doof - zu groß, zu klein, zu weit... jetzt habe ich eins was in etwa passt und was sozusagen ihr Alltagsgeschirr ist.

    Mit Clicker, aber ich bestätige nicht das mich angucken , sondern sie sollen ruhig die Umwelt wahrnehmen.

    Ich nutze verschiedene Geschirre.

    Unser Wald und Wiesengeschirr ist ein Zuggeschirr und da kann sie machen was sie will außer reinbrettern. Und das Leinenende hab ich nach "Hundeschule" mit Signal benannt. Is praktisch und hat funktioniert.

  • Ich habe das so gemacht. Also überall getragen, wenn es zwingend von A nach B gehen musste.

    Mein Turboteil hielt auch nix davon einfach mitzuwatscheln.

    Mir ist sehr wichtig, dass meine Hunde die Leine als Entspannungstool verknüpfen, daher dürfen sie daran niemals ziehen.

  • Ich bin ja auch blutiger Hundeanfänger und versuch das mal anschaulich zu erklären.

    An mir orientieren hab ich an jeder Leine bestätigt, egal ob Schlepp oder Führleine. Da hat ein verbales "Super Sammy jawohl" genügt. Da habe ich jede Kontaktaufnahme mit mir bestätigt. Jeder Blick zurück, jedes Ohr, das in meine Richtung ging.

    "Komm" und "Warte" sind unsere verbalen Kommandos. Also Komm für: wir gehen weiter. Und warte eben für warte. Handtarget bedeutet, dass ich per Handzeichen anzeige wohin wir gehen. Also "Komm" und eine Handgeste nach vorne. Oder links oder rechts, wohin wir eben gerade gehen.

    Warte hat bei uns die Geste der ausgestreckten Hand nach vorne - ähnlich eines Stopps.

    Beim Warte habe ich natürlich das Warten an sich ebenfalls verbal bestätigt. Wenn Sammy sich abgesetzt und zu mir gesehen hat gab es aber eine große Party, ganz viel Lob und Leckerchen.

    Fokus darauf gelegt haben wir, indem wir es immer wieder geübt haben, bei jedem Spaziergang. Und auch im Haus. Wenn Türen aufgehen, wenn Besuch kommt, wenn die Futterschüssel am Boden gestellt wird.

    Gestern haben wir es sogar geschafft, dass ein kläffender Hund an uns vorbei gegangen ist, der in der Leine hing, und Sammy hat sich auf ein Warte hingesetzt und nur an mir orientiert :smiling_face_with_hearts: da war ich stolz wie bolle auf den jungen Mann :relieved_face:

  • Ihr Lieben, ich brauche mal eure Ideen - wir sind (...)

    Ich habe das so gemacht. Also überall getragen, wenn es zwingend von A nach B gehen musste.

    Mein Turboteil hielt auch nix davon einfach mitzuwatscheln.

    Mir ist sehr wichtig, dass meine Hunde die Leine als Entspannungstool verknüpfen, daher dürfen sie daran niemals ziehen.

    Und das ging wirklich? Also, ab wann bist du denn dann jenseits von Leinenführigkeitstraining (das sind ja nur ein paar Mini-Minuten ohne nennenswerte Strecke) von A nach B gekommen? Ich kann mir gar nicht vorstellen... bist du dann ein Jahr lang mit dem Hund nur im Rahmen des Leinenführungskeitstrainings an der Leine gelaufen?

  • Macht es Sinn, auch am Geschirr die Orientierung an mir (Blick zurück, bei mir sein) zu markern und zu bestätigen?

    Ja, in meinen Augen macht das Sinn. Ich würde positives Verhalten immer bestätigen, gerade bei einem so jungen Hund. Egal ob da jetzt Geschirr am Hund ist oder Halsband oder er frei läuft... Orientierung zu mir will ich ja prinzipiell unabhängig davon, deshalb belohne ich das auch.

  • Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau? Also bedeutet es nur, dass der Hund nicht an der Leine ziehen darf, aber an der lockeren Leine zur Seite, schnüffeln, ein bisschen weiter vorne laufen etc., oder sollte der Hund da neben einem laufen, ohne zu überholen und mit der Aufmerksamkeit auch eher bei einem sein? Und wie baut ihr das auf, abgesehen von Aufmerksamkeit belohnen?

  • Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau

    Keine blöde Frage

    Ich unterscheide zwischen der erwachsenen Hündin und dem Welpen

    Moja läuft neben mir, muss mich aber nicht ständig anschauen, während Jory auch mal eine Schrittlänge vor oder seitlich von mir läuft, aber ein Ziehen möchte ich nicht

  • Ganz blöde Frage: Was heißt Leinenführigkeit bei euch genau?

    Das der Hund entspannt durch die Gegend schlappt und bei Druck weicht. Egal ob der entsteht, weil der Hund das Leinenende erreicht oder weil ich "ziehe" um den Hund irgendwohin zu manövrieren.

    Aber ehrlicherweise bin ich bei den meisten Hunden zu faul das sauber aufzubauen und begnüge mich mit einem geschlamperten Alltagsfuß = halte dich im 1 Meter Radius von mir auf. Je nach Bedarf noch kombiniert mit nur rechts oder nur hinten, etc. Das ich dabei eine Leine in der Hand halte ist Deko. Das funktioniert aber eben nicht mit jeder Leinenlänge und dreimal nicht mit Schleppleinen.

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