Einstellung Hund mit Forthyron

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    Hallo,

    an alle die sich mit Sdu auskennen. Mein Hund wird seit Anfang Februar mit Forthyron eingestellt. Eigentlich wog mein Hund normalerweise immer ca.5.4 kg. Durch die Schilddrüsenunterfunktion nahm er aber zu bis auf 6.8 / 7 kg.

    Er bekam dann als Einstiegsdosis Forthyron 200 2x täglich 1/4 Tabl. Er nahm innerhalb 1 Woche auf ca. 6,1 kg schon ab. Weitere Wochen schnell auf 5.4 kg. Da machte sein empfindlicher Darm nicht so wirklich mit und er bekam immer weicheren Kot . Sein Verhalten und alles andere wutde bedeutend besser, bis auf den Kot. Nach 6 Wochen, machten wir die erste Blutkontrolle. Der Ft4 Wert stieg von 0,5 bis auf 19. Der T4 lag dann bei 2.6. Wir erhöhten nochmal Forthyron Tabletten zusätzlich morgens um 1/8 jeweils. Also 75 mikrogr.2x tägl.

    Die Werte lagen dann nach 6 Wochen bei T4 3.9 aber nach 1 Stunde und 15 min. schon nach der Tablettengabe, FT4 bei 23( 7-47) . Die Ärztin meinte 1 Stunde nach Gabe der Tabletten wäre auch in Ordung. Sonst hatten wir ca. 5 Stunden. Soweit wäre alles gut so eingestellt. Aber leider hat er on dieser Zeit aber immer mehr weichen Kot bis zu schleimigen Kot bekommen. Das ist das einzige was mich zur Zeit stört, alles andere hat sich super entwickelt. Nach Absprache mit der Tierärztin bin ich auf die Anfsngsdosis zurück um zusehen , ob sich der Kot etwas bessert. Dann wäre er bei 20 mikrogr. pro kg Körpergewicht wieder, vorher ja 30.

    Kann es trotzdem sein das der T4 Wert nicht sehr viel sinken wird, weil so waren wir ja mit den Werten zufrieden. Oder kann es eh sein, das der T4 Wert mit 3.9 eher noch höher nach 4-6 Stunden gewesen wäre, also mehr als 3.9, da ja erst knapp über 1 Stunde 15 min. , höchstens 1 1/2 Stunden danach die Blutwerte genommen wurden. Oder ist 3.9 realistisch? Könnte man ruhig dann wohl runterdosieren?

    Weiss auch jemand ob man morgens höher dosieren könnte ,als abends? Oder muss das immer gleich sei?

    Er wechselt nachts häufig die Position beim schlafen, aber könnte auch an den etwas wärmeren Nächte zur Zeit liegen,obwohl heiss ist es ja nicht gerade im Schlafzimmer, aber halt wärmer?


    Kennen sich hier einige mit der Schilddrüsen Dosierung aus und welche Werte T4 ok wären, auch 3.0 z.b. wenn er sich vom Verhalten nicht verändert? Labor ist bei uns Laboklin mit seinen Referrnzwerten!!!

    P.s. Er wiegt ja auch nur noch wieder ca. 5.6 Kilo, als vorher zu Beginn 6.8. Muss man da nicht eh wieder ruhig etwas runterdosieren um die Werte vielleicht so zu halten?



    Danke euch allen im voraus


    Grüße

  • Das mit der Schilddrüse ist echt nicht so einfach. Im Gegenteil, sogar ziemlich kompliziert. :-/

    Es gibt in Deutschland schon nur sehr wenige Tierärzte, die sich damit wirklich auskennen (ich glaube als Experten werden nur zwei Ärztinnen bezeichnet), da ist es für Laien natürlich noch schwerer, qualifizierte Aussagen zu treffen.


    Hast Du mal deinen Tierarzt gefragt, was er dazu meint?


    Ansonsten kann ich bei Facebook die Gruppe "Schilddrüse und Verhalten beim Hund" empfehlen.

    In dieser Gruppe wird vor allem Frau Dr. Wergowski empfohlen, die zum Thema Schilddrüse auch Telefontermine vergibt. Man ruft dort an, lässt sich einen Telefontermin geben, schickt alle Werte, Daten und Fragen per Mail an die Praxis und bespricht dann am Telefon alles mit der Ärztin. Vielleicht wäre das eine Option für Dich?


    Ich glaube, Atrevido hat das auch so gemacht?

  • Hat sonst keiner Erfahrungen, höre auch gerne eure Einstellung /dosierung!


    Wie rechnet man denn jetzt bei der Einstellung? Bekommt mein Hund nur 10 Mikrogramm Forthyron pro kg , wenn er forthyron 200 1/4 2x tägl. bekommt? Das sind ja morgens und abends 50 Mikrogramm( 1/4 Tablette von 200 Forthyron 2x täglich). Wegen der schnelleren Verstoffwechsrlung sollen Hunde es ja 2x täglich bekommen? Oder ist er dann bei dieser Gesamtdosis 2x 50 Mikrogramm dann ja bei 100 ? Dann wäre er ja bei 5.6 kg Körpergewicht bei ca. 20 Mikrogramm pro Kg Körpergewicht, richtig oder habe ich da einen Denkfehler?

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  • meiner kriegt auch Forthyron. Morgens 300 mikrogramm und abends 200 Mikrogramm, das entspricht bei ihm 20 mikrogramm /kg. Er wiegt 25kg.

  • Da hattet Ihr aber eine sehr hohe Einstiegsdosis. Wir haben mit 50mg/Tag auf 2x aufgeteilt angefangen (Hund 6,4kg).


    Ist denn vorab ein geriartrisches Blutbild gemacht worden incl. BSD? Gab es Auffälligkeiten? Wurde nach den Problemen mit dem Kot ein Kotprofil erstellt? Auffälligkeiten?

    • Neu

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  • Oder ist 3.9 realistisch? Könnte man ruhig dann wohl runterdosieren?

    Weiss auch jemand ob man morgens höher dosieren könnte ,als abends? Oder muss das immer gleich sei?

    Er wechselt nachts häufig die Position beim schlafen, aber könnte auch an den etwas wärmeren Nächte zur Zeit liegen,obwohl heiss ist es ja nicht gerade im Schlafzimmer, aber halt wärmer?


    Erst mal zur Blutabnahme an sich: Der Messwert soll normalerweise 3-5 Stunden nach Tablettengabe ermittelt werden. Demnach wäre 1 bis 1 1/2 Stunden nach Gabe wohl eher zu früh.

    Weil die Dosis soll ja ausreichen, um bis zur darauffolgenden Tablette den Wert im Referenzbereich zu halten. Deshalb misst man wohl erst einige Zeit später.

    Bedauerlicherweise kennen sich nicht viele TÄ mit Schilddrüse aus, da muss man häufig intensiv recherchieren, bis da jemand geeignetes dabei ist.


    Zu den Fragen: Es kann durchaus sein, dass morgens eine höhere Dosis als abends notwendig ist. Da SDU-Hunde oftmals sehr stressanfällig sind und tagsüber die Stressquote deutlich höher sein dürfte, hilft das manchen Hunden besser.


    Das Hunde öfter die Schlafposition wechseln wäre jetzt nicht so ungewöhnlich, allerdings gehört es zur Sympthomatik, dass Hunde mit SDU sehr hitzeempfindlich sind. Bedeutet: eventuell ist ihm wirklich zu warm.


    Ich würde die Dosis vor allem am Verhalten des Hundes festmachen, nicht so sehr am Wert. Schilddrüse einstellen hat nämlich leider auch viel mit austesten und herantasten zu tun. Grobe Richtungen gibt es zwar dennoch, es heißt zum Beispiel bei jungen Hunden, dass der Wert im oberen Drittel des Referenzbereich liegen soll. Aber wie gesagt, wenn das Verhalten in einem solchen Fall im mittleren Feld bereits super läuft, macht es keinen Sinn zu erhöhen nur um ins oberste Drittel zu kommen.


    Wenn ich richtig verstehe, trat der weiche Kot erst mit Tablettengabe auf, oder?

    Also keine Futterumstellung oder irgendeine Allergie?

  • Meine Rüde bekommt anderthalb Tabletten Forthyron am Tag. Morgens ne dreiviertel und abends ne dreiviertel Tablette. Entspricht also 300 Mikrogramm Wirkstoff am Tag, angefangen haben wir mit 200 Mikrogramm.

    Er wiegt 9 Kilo und hatte nur Unlust als Symptom. Hier war die Einstellung auf's Medikament eigentlich ganz easy, wider Erwarten.

  • Also, ich glaube auch das die Einstiegsdosis mit 50 Mikrogramm Forthyron, vielleicht etwas zu hoch war, denn dadurch war die Stoffwechselumstellung ja ziemlich heftig, er hatte wohl schon länger diese Unterfunktion. Dadurch kam der Darm wohl nicht ganz mit. Wir geben ja erst seit 3 1/2 monaten jetzt die Tabletten. Muss der Körper sich vielleicht erst langsam dran gewöhnen. @ Pauline, was heißt denn 50mg, meinst du Mikrogramm? Und die wurde dann nochmal geteilt ? Also 2x 25 Mikrogramm ( Entspricht 1/8 Tabl. Forthyron 200 morgens und abends)? Und bei wieviel seit ihr jetzt ?


    Also dann wäre bei uns ja vielleicht diese 1/4 Tabl. Forthyron 200 morgens und abends ja ausreichend, sein jetziges Gewicht ist ja Nur noch 5,6 kg. Das entspräche ja 20 Mikrogramm pro Kg Körpergewicht!!


    Und nein , keine Futterumstellung, alles so geblieben, die Kotänderung trat genau seit Gabe der Tabletten auf. Andererseits haben ja Hunde mit Unterfunktion eher festeren Kot, wahrscheinlich ist das jetzt mit Tabletten jetzt normal das er weicher ist?!

    Mit der Wärme: Auch unter Tabletteneinstellung ist den Hunden noch mehr warm? Dann ist aber doch die Unterfunktion gar nicht mehr da oder?


    Stress ist nicht so sein Problem, es war eher Lethargie, Unlust, Müdigkeit, Anämie und Gewichtszunahme und sein Fell würde sehr hell, eher frieren, hat immer unter der Decke gelegen, das alles verschwand mit den Tabletten Forthyron. Nur jetzt halt weicheren Kot!!

  • @ Pauline, was heißt denn 50mg, meinst du Mikrogramm?

    Ja klar. |) Falschen Buchstaben erwischt, es sollte eigentlich ein µ werden.


    Und die wurde dann nochmal geteilt ?

    Ja. Ist halt blöd bei kleinen Hunden. Aber die 1/4 haben ja noch so eine Rille. Mit scharfem Skalpell kann man die recht gut teilen.


    Und bei wieviel seit ihr jetzt ?

    2 x 75 µg. Wobei ich als Zwischenschritt für 5 Tage morgens 75 µg gegeben habe und abends 50 µg. Aber das muss man dann echt mit seinem TA absprechen, was für den eigenen Hund am sinnvollsten ist. Werte müssen wir dann demnächst wieder testen. Beim letzten Test waren die Werte noch recht niedrig.


    Andererseits haben ja Hunde mit Unterfunktion eher festeren Kot, wahrscheinlich ist das jetzt mit Tabletten jetzt normal das er weicher ist?!

    Also Tim hatte vorher festen Kot und jetzt auch.


    Stress ist nicht so sein Problem, es war eher Lethargie, Unlust, Müdigkeit, Anämie und Gewichtszunahme und sein Fell würde sehr hell,

    Wir hatten zunehmend struppiges und lichter werdendes Fell mit Haarverlust (was bei Pudeln natürlich völlig untypisch ist). Gewichtszunahme. Angstattacken. Er stand manchmal stundenlang panisch hechelnd und zitternd neben mir. Insbesondere bei hohen Geräuschen. Vogelpiepsen war ganz katastrophal. Und das Piepsen von medizinischen Geräten aus dem Fernseher. Die Panikattacken sind weg. Haarverlust haben wir gar keinen mehr. Aber das Fell ist immer noch matter als normal.

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