Menschen, Motoren und Hunde

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    Hallo,


    wir haben einen Labrador 9,5 Monate alt. Seit zwei Wochen meint er, er müsse immer wieder beim Spazieren gehen andere Spaziergänger, Fahrradfahrer, Inlinefahrer etc. anbellen. Es ist nicht bei jedem Menschen, aber es kam aus dem nichts.. Man sieht es ihm schon kurz vorher an, aber er ist dann schon so darauf fixiert, dass auch ein Ablenken mit Leckerchen nicht mehr funktioniert. Aber wie gesagt, es ist nicht bei jedem und auch nicht nur bei Männern oder sowas. Bislang konnten wir keine "Merkmal" oder so etwas finden, auf die unser Hund sich dann "eingeschossen" hat.


    Habt ihr eine Idee, woher es kommt?

    Oder einen Tipp?

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Was will er in dem Moment mit seinem Bellen erreichen? Also was täte er z.B. ohne Leine? Wie hat er bislang drauf reagiert (ignorant, sehr interessiert/hingewollt, unsicher?). Ich würde erst mal herausfinden, was der Grund fürs Bellen ist (Frust (unbedingt hin wollen), Unsicherheit, Jagdverhalten, Territorialverhalten...)


    Außerdem solltet ihr ein Verhalten aufbauen, dass der Hund zeigen kann, wenn ihr erkennt, es geht gleich los. Das wird außerhalb dieser Situation aufgebaut, bzw. mit genug Abstand. Ein Umorientierungssignal z.B.

  • Hallo,

    er will auf die Person zulaufen und zieht dementsprechend dahin.
    Was dann genau passieren würde, wissen wir nicht, da wir ihn ja nicht loslassen.

    Bislang probieren wir ihn halt abzulenken, wenn wir sehen, dass ein Fahrrad, Mensch oder Hund kommt. Manchmal sind wir aber zu spät und dann ist es auch für ihn zu spät und er fängt an zu bellen. Wir verstehen es wie gesagt nicht, da wir davor maximal mit ein paar Hunden dieses Problem hatten und seit zwei Wochen bei fast allem. Und das aus dem nichts..

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  • Hallo,

    er will auf die Person zulaufen und zieht dementsprechend dahin.
    Was dann genau passieren würde, wissen wir nicht, da wir ihn ja nicht loslassen.

    Bislang probieren wir ihn halt abzulenken, wenn wir sehen, dass ein Fahrrad, Mensch oder Hund kommt. Manchmal sind wir aber zu spät und dann ist es auch für ihn zu spät und er fängt an zu bellen. Wir verstehen es wie gesagt nicht, da wir davor maximal mit ein paar Hunden dieses Problem hatten und seit zwei Wochen bei fast allem. Und das aus dem nichts..

    'Kennt' er denn solche Geschichten aus der Nähe oder nur an der Leine auf Entfernung? Darf er überhaupt in den Freilauf und mal toben / Gas geben (auch mit ausgewählten Artgenossen) oder geht ihr nur angeleint spazieren? Wie wird er ausgelatstet, beschäftigt? Was macht ihr mit ihm so a Tag?

  • Für mich klingt das irgendwie sehr nach pubertären Anwandlungen, habe hier ähnliches durch. Nur nicht mit Autos sondern auch mit Hunden und mit Rollatoren/ Rollstühlen.

    Ich habe es mit Umorientierung gelöst, war aber auch ein langer Weg. Ich würde versuchen, dass er nicht ins fixieren kommt. Notfalls auch mal umdrehen oder einen anderen Weg einschlagen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir gehen morgens mit ihm ca. 30 Minuten spazieren, gegen frühen Mittag spielen wie je nachdem wie er drauf ist etwas mit dem Ball im Garten, dann gehen wir irgendwann nochmal eine Runde mit ihm 20-30 Minuten und abends nochmal ne Runde. Zwischendurch kann er jederzeit in den Garten und dort liegen Bälle etc.. Wenn er Lust hat, bringt er uns den Ball und einer von uns spielt mit ihm. Gleichzeitig achten wir aber auch darauf, dass er viel Ruhe bekommt. Frei laufen kann er jederzeit im großen Garten, ohne Leine kann er aktuell leider außerhalb des Gartens nicht laufen, da es bei uns überall auf Grund der aktuell Brutzeit verboten ist. Mit anderen Hunden spielt er auch mindestens 1 mal die Woche auf einer großen Wiese und natürlich ohne Leine. Ab Donnerstag geht es bei uns auch wieder einmal die Woche zur Hundeschule.

  • Für mich klingt das irgendwie sehr nach pubertären Anwandlungen, habe hier ähnliches durch. Nur nicht mit Autos sondern auch mit Hunden und mit Rollatoren/ Rollstühlen.

    Ich habe es mit Umorientierung gelöst, war aber auch ein langer Weg. Ich würde versuchen, dass er nicht ins fixieren kommt. Notfalls auch mal umdrehen oder einen anderen Weg einschlagen.

    Kann ich nur so bestätigen.

    Mit knapp über einem Jahr wächst hier nun GsD die allgemeine Gleichgültigkeit :gut:

    Der Hund braucht halt auch eine gewisse Anzahl an (positiven) Begegnungen, gerade Rollstühle, Rollatoren sieht man ja nicht allzu oft. Die waren hier auch der Endgegner eine Zeit lang.


    Ich würde versuchen immer wieder Umorientierung anzubieten.

  • wie gesagt, wir spielen mind. einmal am Tag mit ihm mit nem Ball, nem Tau oder ähnlichem mit ihm. Er geht aktuell oft ans/ins Wasser, wenn er Lust hat. Wir haben einen kleinen Fluss am Ortsrand, da kann er dann rein und sowas. Aber täglich trainieren machen wir nicht. Es variiert halt auch immer, einen Tag machen wir etwas mehr, den anderen etwas weniger. Ich habe nur die Sachen aufgezählt, die eigentlich täglich gemacht werden. Ab dieser Woche gehen wir wie gesagt auch wieder einmal die Woche zur Hundeschule. Und wenn die Kontaktsperren aufgehoben werden, dann treffen wir uns auch wieder mehr mit anderen Hunden, aber aktuell vermeide ich den großen Kontakt nun mal..

  • Naja, fünf Bällchen werfen ist für mich keine Auslastung für einen jungen Retriever. Dann ist es eigentlich schon fast klar, dass die sich was aus Langeweile überlegen.


    Mal vergleichsweise: meiner, nur wenige Monate älter, geht zwei mal die Woche arbeiten, zwei mal laufen, die restlichen Tage gibt es etwas Gassi und UO. Vorher waren wir 1-2x die Woche auf dem Hundeplatz, mal Einzeltraining, mal Gruppe, haben dazu etwas Freizeit-Dummy gemacht und einmal die Woche ging es mit zum Ausritt.


    Die wollen was tun! Man muss nicht übertreiben. Aber im Schnitt 1h Gassi am Tag und sonst nur ein paar Bällchen werfen finde ich persönlich zu wenig. Für Bewegung braucht man nicht unbedingt massig Hundekontakte. Und Bewegung ist auch nicht immer gleich Auslastung. Was bei euch mMn fehlt ist Kopfarbeit.

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