Welpe bellt andere Hunde und Menschen an

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    Hallo,

    Ich habe einen süßen Beagle Rüden. Er ist 3 Monate alt. Vorgeschichte ist, dass er eig nie spazieren war und das Gassi gehen noch nicht kennt. Er ist eig sehr ruhig und verschmust. Aber beim Gassi gehen bellt er alle Hunde und Menschen an (er macht es auch bei manchen Gästen) . Ich weiß, er ist ein Welpe, aber ich will ihm das gleich abgewöhnen. Ignorieren hab ich probiert. Auf Nein hört er in der Aufregung nicht. Er bellt aus Angst oder Beschützerinstinkt. Habt ihr Ideen für mich? Danke für die Hilfe.

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Gäste??


    Vermutlich bellt er aufgrund von Aufregung/Stress

    Seelenhunde hat man sie genannt, jene Hunde die uns gefunden haben, weil sie für uns geboren sind. Die uns ohne Worte verstehen. Die ein untrennbarer Teil von uns sind, die Liebe, die Wärme und der Anker. Sie sind wie ein Schatten, wie die Luft zum atmen.

    Wo sie sind ist Zuhause.


    Danke, dass du da bist Moro

    und für immer ein Stück von meinem Herzen sind Ralle, Jean & Anka

  • Woher kommt der Welpe denn?


    Liest sich nach Unsicherheit. Mit Beschützerinstinkt hat das jedenfalls bestimmt nichts zu tun.


    Schimpfen oder "Nein" helfen dir da genau null. Der Hund sollte eher auf deine Unterstützung und deinen Schutz zählen können.


    Setz dich doch einfach öfter mal ein wenig mit dem Welpen auf eine Wiese oder Parkbank und lasse ihn in Ruhe und mit ausreichend Distanz die Umwelt beobachten. Und wenn er doch mal losbellt, bleib ruhig, und schau, dass du ihm aus der Situation hilfst.


    Hat der Kleine Kontakt zu anderen Welpen? Oder kannst du souverãne erwachsene Hunde für gemeinsame Treffen organisieren, die kein großes Interesse an ihm haben? Das hilft vielen Hunden, zu erkennen, dass Hunde nicht per se alle eine Bedrohung darstellen.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

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  • Hi,


    mit „Gäste“ meinst Du Besuch?

    Auf „Nein“ hört er nicht nicht, er versteht es nicht. Davon ab: Wenn er sich eh schon in Aufregung reingesteigert hat, würde es auch nicht ankommen, wenn er es kennen würde.


    Wenn er noch nichts kennengelernt hat, dann ist ihm das, was er erlebt, einfach zu viel. Kannst Du ggf. mal beschreiben, wie Euer Tag so aussieht?


    Bitte nicht mit dem Anspruch rangehen, ihm „gleich etwas abzugewöhnen“. Wenn der Kleine bisher reizarm aufgewachsen ist, dann dauert das mit dem Lernen. Wie lange ist er denn bei Euch?

  • Hallo danke für eure Antworten :) Er ist mit 7 Welpen aufgewachsen, aber er war vorher nie spazieren, dh er kennt keine anderen Hunde. Er ist erst eine Woche bei mir und ich weiß es braucht viel Zeit, aber ich möchte mich eben richtig verhalten. Mit Gäste meine ich zb meinen Opa, der jeden Tag kommt, er bellt und knurrt ihn an und hört nicht damit auf (außer kurz wenn er ihm ein Leckerli gibt). Unser Alltag ist so derzeit, dass wir viel im Garten sind und spielen und kuscheln und kurze spaziergänge machen. Zu mir ist er immer zuckersüß. Ich glaube auch, dass er Angst hat und ich ihm mehr das Gefühl geben muss, ihn zu beschützen. Danke, das werd ich mal probieren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Er ist erst eine Woche bei mir und ich weiß es braucht viel Zeit, aber ich möchte mich eben richtig verhalten.

    Dein Welpe ist in einer komplett fremden Welt gelandet. Dort ist er - wie die meisten Welpen - erst einmal unsicher. Lass ihm Zeit und vor allem: er darf selbständig alles erkunden.

    Mit Gäste meine ich zb meinen Opa, der jeden Tag kommt, er bellt und knurrt ihn an und hört nicht damit auf

    Dann soll Opa oder andere Gäste dem Welpen erst einmal gar keine Aufmerksamkeit schenken. Den ein Zuviel überfordert den unsicheren Welpen und verstärkt die Reaktionen. hinsetzen, abwarten.

    Unser Alltag ist so derzeit, dass wir viel im Garten sind und spielen und kuscheln und kurze spaziergänge machen.

    Das ist alles soweit in Ordnung. Nur nicht zu viel. Dem Welpen auch die Möglichkeit geben selbständig seine Welt zu erkunden; ganz ohne Euch und ohne Eure Beachtung/Aufmerksamkeit. So wird er selbständiger und selbstsicherer!

    Ich glaube auch, dass er Angst hat und ich ihm mehr das Gefühl geben muss, ihn zu beschützen.

    Beschützen, nur, wenn wirklich Gefahr droht. Ansonsten bitte nicht überbehüten. Das schadet einer gesunden selbstbewussten Entwicklung. Kein Lebewesen will gegängelt oder ständig unter Augenschein stehen. Damit erreichst Du nur das Gegenteil.


    Also, traue Deinem Welpen auch mal zu, dass er Dinge alleine regeln kann, dass er selbständig entscheiden darf und er keinen Bodyguard braucht.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Du schreibst in Deiner Vorstellung, dass Dein Welpe ein Beagle-Mischling ist. Was steckt denn noch in ihm? Möglicherweise könnte die Rasse-Zusammensetzung noch dazu beitragen, sein Verhalten besser zu verstehen.


    Ansonsten könntest Du anfangen, mit ihm ein "Entspannungs-Signal" einzuüben, grad wenn Du mit ihm im Garten bist. Erklärung und Anleitung dafür findest Du z.B. hier , konditionierte Entspannung.

    Smilla, KH Chihuahua, geb. ca. 2009, seit Weihnachten 2017 bei mir

    Bongo, LH Chihuahua, geb. 18.4.2011, am 12.5.2020 eingezogen


    Und im Herzen... Morelka, KH Chihuahua, geb. ca. 2006, gest. 19.6.2018

    Vicky, "katalanisches Windspiel", geb. ca. 2010, gest. 17.4.2020

  • Wichtig ist noch anzumerken, dass der Kleine viel, viel Schlaf und ausreichend Ruhephasen braucht. Gerade wenn er schnell überdreht. Ohne genügend Schlaf lernt er nichts.


    Ich lass mal die Empfehlung für das Buch „Hoffnung auf Freundschaft“ hier.

  • Wichtig ist noch anzumerken, dass der Kleine viel, viel Schlaf und ausreichend Ruhephasen braucht.

    Oh ja. Das merk ich auch bei meinem Carlos. Der ist zwar schon 3, aber für ihn ist die ganze Welt einfach nur anstrengend, weil er leider schon über ein Jahr alt war als man ihn und seine Geschwister aus der reizarmen Umgebung befreit hat.

    Vor Allem am Anfang, als ich ihn zu mir geholt hab hatte er das Schlafpensum eines Welpen. Jetzt schläft und ruht er immernoch sehr viel, aber es ist nimmer ganz so viel Tiefschlaf dabei.

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