Was zählt als Sozialkontakt? (Definition)

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema, welches 3.411 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Gina23.

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    Vielleicht doofe Frage,

    aber ab wann ist ein anderer Hund denn ein Sozialkontakt (nicht Sozialpartner)? Wann kann ich sagen, mein Hund hatte heute Sozialkontakt? (Also die Mindestanforderungen)


    Zum Hintergrund, mein Hund findet andere Hunde extrem schrecklich und unnötig. Also ich werde nie einen Spaß mit anderen Hunden Moment haben. Aber zum Beispiel der Nachbarshund läuft manchmal 10min mit uns über die Wiese, während ich mit der Nachbarin rede. Beide Hunde haben aber null miteinander zutun. Jeder macht sein Ding, der Grund warum es funktioniert. Ist das ein Sozialkontakt?


    Mich würde mal eure Definition von Sozialkontakt interessieren? (Ob das nun sinnvolle oder nicht sinnvolle Kontakte sind, ist eher egal)

    Theoretisch würde das Beobachten von anderen Hunden doch auch schon dazu zählen, oder? Sie kommunizieren ja aus der Ferne, haben Kontakt...

  • Auf die Schnelle würde ich jetzt mal sagen: Jede Interaktion zwischen zwei Hunden.

    Dazu zähle ich auch gemeinsames Herumschnüffeln auf einer Wiese.

    Auch, wenn sie jetzt nicht direkt miteinander spielen.

    Oft ist gemeinsames Erkunden und Schnüffeln auch schon viel wert.

  • Speedy mag ja auch keine anderen Hunde, bis auf seine heiß geliebte Spanielfreundin. Es dauerte aber einige Wochen bis die sich nähern durfte. Mit der spielt er auch, seine ersten Spieleaufforderungen waren sehr ungeschickt. Daher denke ich, dass er nie sozialisiert wurde und vielleicht viele Verhaltensweisen nicht versteht.

    Anfangs hat er jeden Hund ganz aufgeregt angebellt und sich immer weiter reingesteigert.

    Er kann aber mittlerweile manchmal die Anwesenheit von anderen kleinen Hunden aushalten. Die beschnüffeln sich nicht und keiner kommt ihm zu Nahe. Trotzdem ist das für mich ein Sozialkontakt. Er sieht einen anderen Hund und reagiert nicht mit Bellen oder Aufregung, das ist schon ein positiver Kontakt.


    Liebe Grüße

    Chrissi mit Speedy

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  • Selbst beim einander ignorieren beim nebeneinander was machen, läuft ja schon Kommunikation.


    Also ja, ich würde das Sozialkontakt nennen und gar nicht so gering schätzen. Eine gepflegte Ignoranz ist schon mal ein guter Fortschritt, bei nem Hund, der Artgenossen verzichtbar findet.


    Echtes Spiel bei erwachsenen Hunden, die sich noch dazu nicht sehr gut kennen, ist ohnedies nicht allzu üblich.


    Ich mag zb die wenigen Begegnungen, wo unter den Hunden klar ist, man lässt sich in Ruh, schnüffelt aber mal halbgemeinsam durchs Gebüsch und dann geht man wieder getrennter Wege. Gefühlsmäßig würd ich sagen, die Hunde mögen das durchaus auch.

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  • Ich würde sagen, alle Interaktionen, die dem Kontakt dienen, zur Kontaktaufnahme und zum Kontakt halten.

    Wenn sich zwei Hunde ignorieren, würde ich das nicht als Kontakt bezeichnen ;-)

    Kleine Lady blonder Prinz


    "Der Hundezucht wohnt ein immerwährender Widerspruch inne: Während die Tierheime mit Hunden überfüllt sind, wird immer weiter produziert, eine Produktion auf Überschuß" (Reportage: Modehunde)

  • Ich würde sagen, alle Interaktionen, die dem Kontakt dienen, zur Kontaktaufnahme und zum Kontakt halten.

    Wenn sich zwei Hunde ignorieren, würde ich das nicht als Kontakt bezeichnen ;-)

    Aber auch Ignorieren ist doch klar Hundesprache.

  • Ich würde sagen, alle Interaktionen, die dem Kontakt dienen, zur Kontaktaufnahme und zum Kontakt halten.

    Wenn sich zwei Hunde ignorieren, würde ich das nicht als Kontakt bezeichnen ;-)

    Eine Startkommunikation, also das Erkennen da ist der Nachbarshund, findet ja statt. Von Beiden. Dann sind sie beide froh, weil sie wissen der andere Trottel kommt nie zu nah.

    Kommunikation halten wird bei uns nie wirklich vorkommen, dann wird einer gefrühstückt...


    Aber im Schnitt sehen wir ja 20 Hunde am Tag, von unterschiedlicher Nähe. Die Kommunizieren ja irgendwie alle miteinander.

    Mir ist jetzt erst die Idee gekommen, dass mein Hund gar nicht so selten Hundekontakte hat, auch wenn sie selbst nicht gut damit umgehen kann (also für menschliche Einschätzung)

    Kontakt muss ja nicht gleich positiv heißen :denker:


    wahrscheinlich nicht so wie der Hundefreund sich Sozialkontakt vorstellt, aber Sozialbegegnungen sind das für mich.

  • Kommunikation halten wird bei uns nie wirklich vorkommen, dann wird einer gefrühstückt...

    was so dann eigentlich auch nicht stimmt, denn der Nachbarshund und Deiner kommunizieren ja auch während des vermeintlichen Ignorierens, sich nicht zu nahe zu kommen

    Kleine Lady blonder Prinz


    "Der Hundezucht wohnt ein immerwährender Widerspruch inne: Während die Tierheime mit Hunden überfüllt sind, wird immer weiter produziert, eine Produktion auf Überschuß" (Reportage: Modehunde)

  • Kommunikation halten wird bei uns nie wirklich vorkommen, dann wird einer gefrühstückt...

    was so dann eigentlich auch nicht stimmt, denn der Nachbarshund und Deiner kommunizieren ja auch während des vermeintlichen Ignorierens, sich nicht zu nahe zu kommen

    Stimmt auch wieder. Der Nachbarshund läuft dabei sogar frei und schaffte es genau den Rahmenabstand zu halten. Irgendwie müssen die Beiden das unter sich ausmachen.

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