Nicht ansprechbar wenn andere Hunde mit uns spazieren gehen

Es gibt 24 Antworten in diesem Thema, welches 2.654 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Oskarswildlife.

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    Hallo ihr Lieben!


    Wir haben folgendes Problem: unser junger Rüde (Labbi - Berner Sennenmischling 1 Jahr alt) läuft theoretisch super an der Leine, das ist auch schon das Problem.

    Sobald wir mit anderen Hunden gemeinsam spazieren gehen, ist er kaum noch ansprechbar, es ist alles interessanter als wir. Wenn man jetzt denkt, dass der andere Hund für ihn interessant ist, dann täuscht man sich, auch der interessiert ihn weitestgehend nicht. Genauso wenig Jogger oder andere Menschen, Hunde, Fahrräder etc. Er schnüffelt überall, zieht plötzlich überall hin und das mit ordentlicher Wucht und man kann ihn nicht mit Leckerlis oder Spielzeug begeistern.

    Das ganze geht dann auch über die komplette Dauer des Spaziergangs, also gerne auch mal 2 Stunden, so dass man regelmäßig mit schmerzenden Armen nach Hause geht.:verzweifelt:


    Wie gesagt, sobald wir alleine mit ihm gehen, da ist dann auch egal wo, ist er der liebste Hund der Welt, hört gut, lässt sich super ansprechen und geht sehr gut an der Leine.


    Hat eventuell jemand einen Tipp für uns, oder kennt das Problem?


    Liebe Grüße blushing-dog-face

  • Könnte daran liegen, dass dein Hund merkt, dass deine Aufmerksamkeit nicht mehr 100%ig bei ihm ist.

  • Das dachte ich auch zunächst, aber auch wenn man sich nur auf ihn konzentriert ist es so extrem. Es gibt ein paar Hunde mit denen klappt es dann auch, aber halt nicht viele.

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  • Mit wievielen Hunden geht Ihr denn so? Nur einem anderen - oder immer mit vielen?


    Vielleicht ist er etwas überfordert und gestresst und dann tendiert er zur Übersprungshandlung?

    Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mhhh... wie ist sein Verhältnis denn zu den anderen Hunden? Bzw. wie sind die Hunde, bei denen es klappt charakterlich so? Kennt er die anders/länger? Oder kann man da keinen gleichen Nenner finden?


    Wie oft macht Ihr das gemeinsame Gehen und was passiert dann von der Gestaltung her? Macht Ihr dann immer ganz lange Spaziergänge/tolle besondere Sachen, oder auch mal einfach nur kurz um den Block, ohne, dass irgendwas aufregendes geschieht?


    Grüße!

    Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014

  • Mejin , also man kann über unseren Hund sagen, dass er relativ aufgedreht ist, aber sehr freundlich und vor allem sehr genau.

    Die Hunde mit denen wir gehen, sind alle unterschiedlich, charakterlich alles sehr verschieden, von ängstlich fremden Hunden gegenüber bis genauso aufgedreht wie er ist da alles dabei.

    Auch sind die Spaziergänge immer unterschiedlich, mal nur ne kurze Runde um den Block, mal unsere ganz gewohnten Strecken, mal neue Strecken. Dann manchmal mit Freispiel manchmal mit Besuch der Hundewiese auf dem Weg, also wirklich immer unterschiedlich...nur klappen tut es quasi "hundeabhängig", aber egal welche Strecke.

    Klar kann man von einem Hund in der Pubertät nicht verlangen, dass er permanent funktioniert, da weiß ich auch, aber dass er so heftig reagiert ab und an finde ich ungewöhnlich.


    Liebste Grüße

  • Huhu,


    und die Hunde, mit denen es klappt, wie sind die? Haben die eine erkennbare Ähnlichkeit untereinander?

    Sind sie vielleicht kastriert/nicht kastriert... etc.?


    Und die Aufregung mit anderen Hunden - die war aber schon immer generell da?


    Viele Grüße

    Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014

  • Mejin , ja die Aufregung war schon immer da. Aber nicht nur auf andere Hunde bezogen sondern auch auf Menschen, neue Gerüche usw. Er freut sich immer unglaublich bekannte Menschen zu treffen.

    Wir versuchen gerade bei den Hunden mit denen es klappt Gemeinsamkeiten zu finden, aber die sind teilweise kastriert, nicht alle..dann ist es ein junger Rüde, der auch total stürmisch ist, dann eine Hündin die älter ist und sonst ängstlich gegenüber Fremden, was dann bei ihr in Aggression umschlagen kann wenn sie sich bedrängt fühlt und dann eine Hündin im selben alter die charakterlich unserem Hund sehr ähnelt.

  • Hi,

    ohne mit dem Problem praktische Erfahrungen zu haben scheint es doch so zu sein, dass der Hund mit irgend etwas überfordert ist. Im Zusammenwirken Pubertät, Gerüche der anderen, Geräuschkulisse, soziales Verhalten ,Abgelenktheit der Bezugsperson, ggf. mehr Kommandos, da klappt halt was nicht. Kennt er dass denn nicht vom Welpenalter bis in die frühe Jugend??


    Solange er nicht dazu tendiert auf einmal auch bei Spaziergängen zu zweit so "durchzuknallen" würd ich mit kurzen Sequenzen versuchen , dass er sich doch noch dran gewöhnt. Ist halt auch ne schwierige Zeit.


    LG


    Mikkki

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