Suche die eine besondere Rasse

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    Guten Morgen,

    Lange habe ich nicht mehr in diesem Forum geschrieben. Anfang des Jahres stand ich vor der Wahl eines passenden Zweithundes und hatte Sie eigentlich gefunden.


    Nun hat sich bei mir in diesem Jahr viel getan, so dass ich meine eigentlichen Traumrassen erst mal ad acta legen muss.


    Nun bin ich wieder auf der Suche und langsam verzweifel ich.


    Aber erst mal was ich bieten kann:

    - Haus mit eingezäunten Garten

    - 7 Jähriger Zwergpudel als Ersthund

    - selten allein bleiben

    - Wald und Berge in der Nähe für ausgiebige Wanderungen


    Was such ich:

    - Größe zwischen 35 und 45 maximal 50cm und ein Gewicht zwischen 5 und 15kg

    - normal aktiver Hund

    - Katzenverträglich


    Nun die besondere Anforderung.

    Ich habe psychische Probleme und benötige einen Hund der sich zu mir legt, wenn es mir nicht gut geht. Aro ist mit dieser Situation immer überfordert, was mir sehr leid tut. Ich gebe ihn dann immer zu meiner Mama, wo er sich sehr wohl fühlt.crying-dog-face


    Welche Rassen ich bis jetzt auf meiner Liste hab:


    - Lagotto

    - Islandhund

    - Pomsky, ist keine Rasse, daher bin ich mir hier sehr unsicher


    Ein Pudel kommt für mich aus verschiedenen Gründen momentan nicht in Frage.


    Was sagt ihr zu den drei Rassen bzw. hättet ihr noch passende andere Rassen für mich?☺️


    Vielen Dank fürs Durchhalten beim Lesen und für eure Hilfe.?


    Mit freundlichen Grüßen

  • Mal rein aus Interesse, egal welche Rasse es wird:

    Wenn der neue Hund das auch nicht leisten kann was du von ihm erwartest, was ist dann? Holst du dir dann einen 3. Hund und die anderen beiden müssen dann zeitweise zu deiner Mutter? Macht dann deine Mutter noch mit?

  • Nun die besondere Anforderung.

    Ich habe psychische Probleme und benötige einen Hund der sich zu mir legt, wenn es mir nicht gut geht.

    Ich finde so eine Anforderung an den Hund fast unrealistisch.

    Ich kenne verschiedenste Rassen und verschiedenste Vertreter der Rassen und ich kann Dir sagen- alle sind bei sowas total verschieden.

    Sowas kann man m.M.n. bei einem Hund nicht vorhersehen.


    Ich habe einen Hund, der sehr auf mich fixiert ist, der sich nur an mir orientiert und sonst an niemandem. Ein Sensibelchen ist sie durch und durch.

    Wenn man meinen Hund sieht, dann würde man glauben, dass sie eine „Unterstützung“ in schweren Phasen ist.

    Aber das Gegenteil ist der Fall, es interessiert sie schlichtweg nicht.

    Für mich ist das ok- muss sie absolut nicht.


    Ich würde den Punkt aber überdenken- denn was ist, wenn der Hund wie Dein Ersthund wird?

    Dann wärst Du vermutlich eher unzufrieden.

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  • Diese Verhaltensweise als seelische Stütze ist ja nicht rassegebunden. Keine Hunderasse hat die natürliche Veranlagung dazu, deswegen ist die Rassenwahl der völlig falsche Ansatzpunkt, wenn man einen Hund möchte, der so reagiert.


    Aus diesem Grund würde ich persönlich mir den Hund suchen, den ich unabhängig von diesem Kriterium möchte, und dann mit einem speziellen Trainer für Assistenzhunde dieses Verhalten bei den Notsituationen üben.

    Das kannst du eigentlich aber auch mit dem Hund, den du jetzt schon hast, bei beiden würde man bei Null anfangen.


    Es wird nicht so einfach sein einen guten Trainer zu finden, denn auf diesem Gebiet treiben sich viele Scharlatane rum, heutzutage bildet jede Hundeschule ja Therapiehunde aus mit selbst gedrucktem Zertifikat. Ich würde bei esaat und isaat zertifizierten Trainern schauen.


    Zur Rassenwahl: Wenn der Pudel raus ist, sollte es der Lagotto auch. So sehr unterscheiden die sich nicht, dass man mit dem dann glücklicher wird.

    Pomsky - wie kommt man denn auf sowas?

  • Da würde ich tatsächlich eher im Tierschutz schauen nach einem erwachsenen Hund von einer Pflegestelle, die das einschätzen kann. Rassen, die generell so reagieren, gibt es sicher nicht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Bitte keinen Pomsky. Das ist eine Qualzucht. ?


    Ansonsten muss ich den anderen recht geben. Du wirst mir keiner Rasse eine Garantie haben. Ich halte das auch für ziemlich hohe Ansprüche für einen Hund...

  • Da würde ich tatsächlich eher im Tierschutz schauen nach einem erwachsenen Hund von einer Pflegestelle, die das einschätzen kann. Rassen, die generell so reagieren, gibt es sicher nicht.

    Das sehe ich auch so.

    Meine Vicky, die als Zweithund zu mir kam, ist genau solch ein Hund, welcher der TE offenbar vorschwebt. Mein Kriterium, als ich einen Zweithund suchte, war allerdings nur, dass der Zweithund ungefähr in derselben Gewichtsklasse sein soll wie die Ersthündin, das 3 kg-Chimädel Smilla.


    Die Pflegestelle schwärmte mir dauernd vor, wie lieb und süss Vicky sei, mir war aber nicht ganz klar, was sie damit meinte. Jedenfalls besuchte ich sie und entschloss mich, Vicky zu übernehmen mit dem Vorbehalt, dass sie wieder zur Pflegestelle zurück dürfte, falls es mit Smilla nicht passt.


    Vicky gewöhnte sich seeeehr rasch ein... am zweiten Tag machte sie mir bereits klar, dass wir zusammen gehören. Ich sass auf dem Sofa, sie setzte sich neben mich, kippte seitlich gegen mich, legte mir den Kopf auf die Brust, leckte mich am Kinn und schloss die Augen. :cuinlove: Ich vermute mal, solch ein Verhalten schwebt Dir vor, oder?


    Vicky ist und bleibt eine "Katze"... sobald ich irgendwo sitze, will sie auf meinen Schoss, sie lässt sich vollkommen fallen, schmiegt ihren Kopf ganz dicht an mich und schliesst dabei die Augen wie eine Katze.

    Ich hatte solch ein Verhalten vorher nicht gekannt, suchte auch nicht explizit nach so einem extremen "Schoss-Hündchen", aber sie ist halt nun mal so und dafür liebe ich sie.


    Ich will damit sagen, dass die einzige Chance, solch ein "Schmuse-Kätzchen" zu finden, wohl nur der Weg über eine Pflegestelle ist, welche das Verhalten genau beobachten und beschreiben kann. Du wirst niemals eine Rasse finden, die genau diese Kriterien, die Dir vorschweben, erfüllt. Das geht nur über eine "Individuum-Suche" mit Hilfe einer Pflegestelle.


    Hast Du übrigens schon mal darüber nachgedacht, ob nicht eine Katze Deinen Bedürfnissen eher entsprechen könnte?

  • Ich rate Dir nach einem erwachsenen Hund zu suchen, der in sich gefestigt ist. Dabei würde ich mich an dem orientieren, was Leute an Rassen bevorzugen, die professionell in dem Bereich arbeiten. Vielleicht wäre es sogar sinnvoll sich an einen solchen Verein zu wenden und deren Erfahrungen und Kontakte zu Züchtern zu nutzen. Es gibt ja auch immer mal wieder ältere Hunde, die ein Zuhause suchen.


    Übrigens wundert es mich gar nicht, dass der Pudel damit überfordert ist. Die erlebe ich oft sehr sensibel und als Hunde, die eine stabile Führungsperson brauchen.

  • Das hat aber nichts mit schmusigem Hund zu tun Morelka .


    Wenn der Besitzer sich psychisch in einem Ausnahmezustand befindet (wobei halt nicht genau umschrieben ist, was da passiert), gehen die meisten Hunde auf Abstand, weil die Führungsperson plötzlich unberechenbar wird und ganz komisch ist. Entweder die Tiere interessieren sich dann schlagartig gar nicht mehr für einen oder sie meiden.

    Die Hunde, die eine emotionale Stütze sein sollen, müssen dieses Verhalten aktiv beigebracht bekommen und es internalisieren. Dh sie müssen unter externer Anleitung lernen, was dann zu tun ist und dazu muss dieses Verhalten noch belohnend sein. Eigentlich genauso wie bei einem Epilepsie-Hund, der bei Anfall ein Medikit bringen oder auf einen Hilfe-Knopf drücken soll.

    Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe und hat nichts mit kuschelig sein zu tun. Da spiegelt man den Hund ja emotional und bietet ihm eine Basis, dass er sich das traut.

  • Das hat aber nichts mit schmusigem Hund zu tun Morelka .


    Wenn der Besitzer sich psychisch in einem Ausnahmezustand befindet (wobei halt nicht genau umschrieben ist, was da passiert), gehen die meisten Hunde auf Abstand, weil die Führungsperson plötzlich unberechenbar wird und ganz komisch ist. Entweder die Tiere interessieren sich dann schlagartig gar nicht mehr für einen oder sie meiden.

    Foxi liebt kuscheln und schmusen. Aber wenn ich einen Film gucke und anfange zu flennen, geht sie in die am weitesten entferne Ecke vom Zimmer und starrt die Wand an, bis ich wieder alle Tassen im Schrank hab ?

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