Welpen vor aggressiven Hunden schützen

  • Hallo Leute,


    ich hatte heute das erste Mal in den 6 Wochen, in denen mein Welpe bei mir ist, eine aggressive Begegnung mit einem anderen Hund. Der Hund (irgendwas Schäferhundartiges) gehört einer Nachbarin, den sie von Ihrer Schwester geerbt hat. Ich kenne den Hund, er ist eigentlich ganz nett, reagiert aber aggressiv auf andere Hunde. Ich habe den Hund in den letzten 6 Wochen erfolgreich gemieden, heute war die erste Begegnung.


    Wir gingen gerade die Straße entlang und die Nachbarin aus einer Straße raus. Die beiden Hunde sahen sich und der Schäferhund ging gleich auf meine los. Zwischen den Hunden waren ca. 15 Meter. Der andere hat die Nachbarin (75 Jahre alt) gute 5 Meter hinterher gezogen, bis die sich an einem Zaun festhalten konnte. Wäre dort kein Zaun, hätte der Hund die Nachbarin umgeworfen und wäre dann auf uns losgegangen. Und es war garantiert keine Neugierde, sondern.... Töten, töten, töten.....


    Und meine Hündin wollte in dem Moment auch weg, konnte es aber aufgrund der Leine nicht.


    Was macht man in so einer Situation?


    Der allgemeine Tipp, den man überall sieht, ist sich groß zu machen, damit der angreifende Hund selbst Angst bekommt.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass so etwas funktioniert hätte. Der Focus war zu 100% auf meinem Welpen. Der hätte mich nicht einmal bemerkt.


    Der Notfall-Tipp war, den Welpen hoch zu heben. Ich glaube kaum, dass ich es geschafft hätte, auf dieser kurzen Entfernung meinen Welpen - der sich auch losreißen wollte - zu packen. Und dann wäre der angreifende Hund dann auf mich losgegangen.



    Was macht man denn da? Denn Begegnungen mit der Nachbarin wird es immer wieder geben. Nimmt man dann vorsichtshalber ein Tierabwehrspray mit?

  • Trägt der Hund einen Maulkorb?

    Falls nicht, such das Gespräch mit der Nachbarin, dass sie ihn daran gewöhnen soll, dann wird die Gefahr minimiert.


    Ansonsten Wasserflasche zum Bespritzen mitnehmen

    Schlüsselbund entgegenfeuern

    zur Not Tritte

    Wenn ihr in einer Gartengegend seit, den Welpen in einen eingezäunten Garten "schmeißen", wenn Du weißt, dort wohnt kein Hund


    Aber erstmal würde ich das Gespräch mit der Nachbarin suchen, denn an dem Zustand muss sich was ändern!!

  • Nach meiner Erfahrung hilft es sehr, dem Menschen, dem der Hund gehört, einmalig klar zu machen, dass im Falle eines Angriffes auf mich oder meinen Hund genau ein Hund ein 1,5 m tiefes Loch benötigt, und dass der Mensch ab jetzt immer eine Schippe bei haben sollte.


    Und dass der Hund, der dieses Loch benötigt, nicht meiner sein wird.


    Ich habe dies Menschen dann jeweils nie wieder getroffen.:???:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Du drohst ernsthaft einem anderen HuHa an, seinen Hund zu killen, Mehrhund? Das funktioniert? Bist du n Kerl? Ich (Frau, fast 1,80) bin da ja selbst nicht gerade zart besaitet und kann auch sehr deutlich und grob werden, aber da hätte ich Angst, dass es nach hinten losgeht (ich auf die Fresse kriege oder mein Hund absichtlich attackiert wird) oder das juristische Konsequenzen hat. Man kann sich doch nicht immer auf die "Beißhemmung" bei Menschen verlassen.

  • LL0rd Ich würde ein Gedächtnisprotokoll schreiben (auch von früheren bekannten Vorfällen), die Halterin davon in Kenntnis setzen und in Aussicht stellen, den Hund zu melden. Das ganze bei dem schon erwähnten Maulkorb-Gespräch einfließen lassen.

  • Mehrhund Nach so ner Ansprache hättest du ne Anzeige wegen Bedrohung von mir. Sorry. Geht gar nicht. Und sie will ja wohl da auch weiter wohnen. Also doch Mal das Gespräch suchen. Ansonsten weiträumig umlaufen. So Leute gibt es nur sehr wenige. Die allerallermeisten Hunde brechen in keine Tätlichkeit aus. Und die allermeisten HH können ihre Kandidaten händeln. Also keine Angst. Und ausser gross machen und Hund wegschicken brauchst auch kein Karate zu lernen.

  • Als erstes würde ich mal mit der Nachbarin reden ohne deinen Hund dabei. Sag ihr, dass du dir Sorgen um deinen Hund machst bei einer Begegnung. Vielleicht ist sie ja bereit etwas zu tun, was dir Sicherheit gibt. Dem Hund Maulkorb anziehen, zu anderen Zeiten rausgehen etc. Vielleicht stellt sich im Gespräch ja auch heraus, dass der SchäferhundMix viel Theater um Nichts macht und gar nicht so böse ist, wie es den Anschein hat.


    Wenn dies nicht fruchtet, bei Sichtung des Hundes direkt auf dem Absatz kehrt machen und zurück oder einen anderen Weg gehen. Auch wenn es ein kleiner Umweg ist oder man Wartezeit in Kauf nehmen muß, dass geht Alles, wenn man will.


    Ansonstens als absolute Notfall "Abwehrmaßnahme", nimm einen StockSchirm mit. Den kann man vor einem angreifenden Hund aufspringen lassen, was einen "Schreck" auslöst und auch eine Barriere schafft. Und im äußersten Notfall auch als verlängerter Arm eingesetzt werden kann. Aber dies wirklich nur als letzten Ausweg, wenn die Dame nicht Gesprächsbereit ist. Übrigens nicht gedacht um auf einen anderen Hund einzukloppen, dass meine ich nun wirklich nicht!


    Und vor dem Einsatz von einem Schirm mit deinem eigenen Hund trainieren, dass er keine Angst vor einem Schirm hat, sonst bekommt der beim Einsatz nachher Panik, das wäre ja nicht Sinn der Sache.

  • Trägt der Hund einen Maulkorb?

    Falls nicht, such das Gespräch mit der Nachbarin, dass sie ihn daran gewöhnen soll, dann wird die Gefahr minimiert.


    Ich habe einen guten Draht zur Nachbarin, ich glaube aber nicht, dass sie dem Hund einen Maulkorb verpassen wird. Zumindest nicht so schnell. Mal schauen. Ich habe jetzt einen Weißen Schäferhundwelpen. Eine andere Nachbarin hat sich nun auch einen Weißen geholt und der Sohn der Nachbarin müsste heute seinen Welpen mit nach Hause bringen. Vielleicht überzeugt die Masse der gefährdeten Hunde ja die Nachbarin.

    Übrigens hat die Nachbarin immer eine Schaufel bei sich, damit sie sich nicht soweit bücken muss, wenn der Hund mal war.

    Wenn ihr in einer Gartengegend seit, den Welpen in einen eingezäunten Garten "schmeißen", wenn Du weißt, dort wohnt kein Hund


    An der Ecke wohnt tatsächlich kein Hund und es wäre wirklich möglich gewesen, den Welpen über den Zaun zu werfen. Okay, danke für den Tipp. Darf ich mal fragen, wieso du jetzt schreibst "wenn dort kein Hund wohnt"?

    Wir haben hier in der Gegend zwar einige Hunde, aber meine kommt mit nur einem nicht klar. Und der ist von der Dimension eher.... 1/4 meines Welpen.

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