Neuer Hund nach kurzer Zeit für länger in Pflege? Erfahrungen?

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    Hallo,
    ich bräuchte mal Erfahrungwerte und Meinungen zu einer eher speziellen Situation. Ich gucke mich bereits eine Weile nach einem neuen Hund um und neben Welpe vom Züchter
    ist halt auch Hund aus dem Tierschutz eine Option. Jetzt hab ich ein junges Hundekind entdeckt, habe aber das Problem, dass ich dieses Jahr noch operiert werde und einen bis dahin eingezogenen Hund 6 Wochen in Pflege geben müsste. Der zeitliche Rahmen wären etwa 2 Monate bei mir, 6 Wochen in Pflege, danach wieder zu mir. Da Maia nur stundenweise in Fremdbetreuung war, fehlt mir da völlig die Erfahrung - sorgt das für Verunsicherung bei einem Junghund oder stecken die das gut weg? Bei Einzug wäre der Flausch rund 4 Monate alt.
    Gassibetreuung zu Hause ist keine Option, ich werd eine Bauchnaht bekommen und darf 6 Wochen lang nichts über 5 kg heben und die ersten Wochen nicht mal fegen oder so...
    einfach sehr ungünstiges Timing.
    Wäre es in meinem Fall besser, wenn der Hund nur einen Umzug mitmacht, nämlich wenn ich nach der OP wieder fit bin?
    Grübelnde Grüße, Britta

    LG, Britta mit Maia im Herzen (BC, *01.12.2012 +28.10.2017)

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  • Ich würde die OP abwarten bevor ein neuer Hund einzieht.Bei einer OP weiss man nie, wie es wirklich verläuft und ob du anschließend wirklich wieder fit bist.


    Kümmer dich erst mal richtig um deine Gesundheit, anschließend ist dann genügend Zeit für einen neuen Hund

  • Ich sehe es ähnlich wie Junimond. Zunächst geht die Gesundheit vor.
    Weißt du denn wann in etwa du in diesem Jahr operiert wirst? Wenn die Operation erst am Ende des Jahres ist, dann hättest du noch viel Zeit den Hund einzugewöhnen. Ansonsten müßte dir klar sein, daß du zum Einen eine Teil der Sozialisierung abgibst. Was um so relevanter wird je jünger der Hund ist und wie schnell, nach Aufnahm, der Hund in Pflege müßte. Zum Anderen eventuell Erziehungsaufgaben und Training auf Grund aktueller Erkrankung nicht so wahrnehmen kannst, wie die möchtest. Ein weiterer Punkt ist, daß sich der Hund gegebenen Falls ziemlich schnell an die Pflegestelle bindet, sollte er noch sehr jung sein und sehr kurz nach dem Einzug in Pflege müssen; was für den Hund keine so schöne Situation wäre.
    Von daher denk ich, nach der Operation wäre es entspannter für alle.


    LG


    Franziska mit Till

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  • ich würde es davon abhängig machen wann dieses Jahr deine Op ist und wie alt der neue Hund dann wäre ?


    Ich sag mal so:
    Gerade mit 4 Monaten eingezogen und mit 5 Monaten schon 6 Wochen in Fremdbetreuung fände ich ungünstig.


    Aber:
    Hund zieht mit 4 Monaten ein und geht nach 6 oder 7 Monaten für 6 Wochen in Betreuung wäre für mich vertretbar

  • Ich würde auch abwarten, auch wenn es schwer fällt.


    Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen und wünsche es Dir natürlich nicht, aber es kann auch mal Komplikationen bei einer OP geben und die Heilung verläuft nicht wie geplant oder Du brauchst doch länger, bis Du wieder vollständig genesen bist.


    Da wäre der Hund ggf. auch 2 oder 3 Monate woanders, also evtl. länger als er bis dahin bei Dir gewesen ist. Das wär für den Krümel doch auch nicht schön.


    Erst mal in Ruhe gesund werden und dann kannst Du das Thema Hund angehen ohne Dich stressen zu müssen.


    Alles Gute für die OP.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde das nicht machen.
    Felix war ein dreiviertel Jahr da, da musste er, weil ich einen Unfall hatte 14 Tage in Pension. Das hat ihn ziemlich verstört.
    Er war erwachsen und eigentlich ausgeglichen.


    Das kam unerwartet. Plan A ist weg gebrochen. Die Betreuung dort war super - trotzdem extrem doof.


    Wenn man das absehen kann, würde ich so nicht planen.


    Nicht vergessen - es läuft auch nicht immer alles 08/15 glatt. Dann hast Du doppelt Stress und der Hund auch.


    Kann er nicht da bleiben, du bezahlst "Unterhalt" und bsust Kontakt auf.
    Zu Dir kommt er, wenn alles ok?

  • Ich denke, es kommt da auf den individuellen Hund an. Meine beiden würden 6 Wochen Fremdbetreuung gut verpacken, aber ich kenne definitiv Hunde, denen würde das gar nicht bekommen...


    Aber unabhängig vom Hund: Ich finde auch, dass die eigene Gesundheit erstmal vor geht. Ich würde in aller Ruhe die OP machen und wenn es mir wieder gut geht den Hund holen. :)

  • Wenn ich an Deiner Stelle wäre, dann würde ich abwarten.


    Zuerst die OP und die Genesung, dann der Einzug eines neuen Hundes.


    Ich glaube, so erspart man sich einiges an Stress und Sorgen, wenn es mit dem neuen Hund doch nicht „so gut“ läuft.


    Ich wünsche Dir alles Gute für Deine OP!

  • Weißt du denn wann in etwa du in diesem Jahr operiert wirst?

    ich würde es davon abhängig machen wann dieses Jahr deine Op ist und wie alt der neue Hund dann wäre ?

    Ich werde im Juli operiert, es würde auf zwei Monate hier, dann sechs Wochen dort hinauslaufen. Das Hundekind würde mit rund 4 Monaten einziehen und mit 6 Monaten in Pflege gehen. OP verschieben zwecks längerer Eingewöhnungszeit ist leider keine Option.

    Kann er nicht da bleiben, du bezahlst "Unterhalt" und bsust Kontakt auf.
    Zu Dir kommt er, wenn alles ok?

    Müsste man drüber nachdenken. Aber: Ich möchte auch nicht aus reinem Egoismus der Grund sein, warum das Hundekind in der Zwischenzeit nicht zu einer passenden Familie vermittelt wird, falls sich eine auftut. Falls Flausch noch zu haben wäre, sobald ich wieder fit bin, spräche ohnehin nichts gegen einen Aufschlag für die lange Betreuungsdauer.


    Danke schonmal für eure Beiträge, ich hab's mir fast gedacht, dass so der Konsens sein wird. Mein Kopf weiß ja auch, was am vernünftigsten ist, ich würde nur so gerne. :sweet:

    LG, Britta mit Maia im Herzen (BC, *01.12.2012 +28.10.2017)

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