Helft uns bei der Rasseauswahl

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    Hallo ihr Lieben,


    ich bin schon länger stille Mitleserin im Forum und habe mich nun auch angemeldet. Mein Partner und ich möchten gerne innerhalb der nächsten anderthalb Jahre einen Hund in die Familie aufnehmen. Wir haben aktuell drei Hauskatzen, die eher reserviert im Bezug auf Hunde sind, weil bisher natürlich nie ein Hund dauerhaft hier gelebt hat. Wir passen hin und wieder auf die Shiba-Inu Hündin von Freunden auf.
    Aktuell leben wir in einer 90qm Dachgeschosswohnung und sind allerdings schon auf der Suche nach einer passenderen Wohnung. Mit etwas Glück bekommen wir nächste Woche die Zusage für eine 85qm Wohnung im Erdgeschoss oder im ersten Stock, die dann auch direkt fußläufig zum Wald liegt (5 Minuten) (beide Wohnungen sind im selben Haus).
    Wir würden uns nach dem Umzug erstmal "akklimatisieren" und dann wenn es passt natürlich den Urlaub so legen, dass in der Einzugsphase des Hundes auch immer jemand da ist.
    Nun überlegen wir aber natürlich schon eifrig, welche Rassen in Frage kommen. Mein Partner und ich sind uns einig, dass es ein mittelgroßer Hund sein sollte (also bis um die 45cm), da ich auch in der Lage sein möchte, den Hund tragen zu können, falls es einfach mal nötig ist (ich selbst bin 1,75 und wiege 55kg). Kleinhunde sagen uns generell nicht zu.


    Nach einiger Recherche im Internet kommen bisher folgende Rassen in Frage (die teilweise sehr unterschiedlich sind, das ist uns klar. Reihenfolge stellt keine Präferenz dar):


    - Shiba Inu (da wir ja eben die Hündin unserer Freunde kennen. Allerdings sind wir uns unsicher, ob die generelle Reserviertheit dieser Rasse nicht doch ein Problem wäre. Und Shiba Inus haben natürlich keinen WTP)


    - Sheltie (gefällt uns aufgrund des freundlichen Wesens, Reserviertheit gegenüber Fremden, leichte Trainierbarkeit, allerdings ist die Frage nach der Auslastung noch offen, da wir hier einfach sehr unterschiedliches gelesen haben, was die Menge/den zeitlichen Aufwand betrifft)


    - Mini-Aussie (auch hier die Frage nach der Auslastung, ich habe bisher alles gelesen, von normaler Auslastung zu totalem Aktivitätsjunkie, aber auch, dass es scheinbar zu einem großen Teil von der Welpenzeit abhängt und wie dem Hund "Ruhe halten" beigebracht wurde)


    - Staffordshire Bullterrier (bzw. auch Staffordshire Terrier oder Pit-Bull, allerdings stehen diese zwei in BW auf der Rasseliste in Kategorie 1, der Staffordshire Bullterrier nur in Kat 2. So wie ich das verstanden habe, wird dabei der Hund nicht auf Verdacht als gefährlich eingestuft, allerdings gibt es Leinenpflicht, von der man sich befreien lassen kann, und die Hundesteuer ist natürlich ein vielfaches höher)


    Wie schon geschrieben sind die Rassen natürlich sehr unterschiedlich. Wir wünschen uns einen Hund, der:
    - generell ein freundliches Wesen hat
    - zu Fremden gerne Distanz wart
    - melden ist okay, so lange es kein Dauerkläffer ist
    - mit dem man aktiv sein kann aber kein Dauer-Sport-Bespaßungsprogramm machen muss (ich glaube ich wäre auch nicht der Typ für einen Verein; Hundesportarten wie Agility oder Flyball bin ich aber nicht generell abgeneigt. Ich habe Spaß an Kunststücken und Suchspielen etc. Unseren Katern habe ich auch allen Tricks beigebracht)
    - mit Katzen verträglich ist (was natürlich teilweise Erziehungssache ist)
    - keinen oder wenig/kontrollierbaren Jagdtrieb hat
    - vom Wesen her in ein Büro passt.


    Mein Freund wie auch ich dürfen einen Hund mit zur Arbeit nehmen. Wenn wir einen Hund haben, werde das aber vor allem ich machen, da ich mich auch in erster Linie um den Hund kümmern werde. Ich arbeite in einer kleinen Agentur in der an den meisten Tagen mit mir nur zwei weitere Angestellte vor Ort sind. An Tagen mit Kundenterminen würde mein Freund den Hund mitnehmen, und für Fälle in denen wir beide nicht könnten haben wir in der Nähe eine gute Freundin leben, die selbstständig ist und von zuhause aus arbeitet und kein Problem damit hätte, auf den Hund aufzupassen.
    Wir sind Hundeanfänger, da wir bisher keinen Hund selbst aufgezogen haben. Wir sind allerdings gewillt uns umfassen zu informieren. Hundeschule bzw. Trainer sind daher selbstverständlich, da ist es uns auch egal was es kostet. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass wenn man sich Haustiere zulegt auch für diese Geld ausgeben können bzw. wollen muss. Wir möchten unser Möglichstes tun um dem Hund eine korrekte und gute Erziehung teil werden zu lassen; das ist uns sehr wichtig.


    Wir würden uns über eure Erfahrungen bezüglich der oben genannten Rassen und Ratschläge freuen; aber natürlich auch über alternative Rassevorschläge.
    Entschuldigung auch für den langen Text. :D

  • Ich kenne keine der genannten Rassen näher - aber ich finde es toll, dass ihr euch so viele Gedanken macht und euch gut informieren wollt :smile:


    Bestimmt kommen hier ganz viele Antworten!



    Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute :smile:

  • Da seid ihr ja breit interessiert.


    Beim Shiba bin ich nicht der geeignete Ansprechpartner, ich habe eine absolute Aversion gegen die HALTUNG dieser Hunde und kann mit denen auch nicht anfangen. Ich rate ab.


    Mini-Aussie finde ich so unnütz als Zucht, wie ein Kropf...sorry, da rate ich direkt auch von ab.
    Aussis sind terretorial und haben recht grossen Schutztrieb. Und jagen ordentlich.


    Shelties gibts hier einige Halter, kenne ich persönlich nur als Agihunde, die wirklich ordentlich Power haben und auch irgendeine Arbeit brauchen. Also keine reinen Begleithunde.


    Bei den Staffordshire Bullterriern kenne ich mich gar nicht aus..da bin ich raus...



    Aber meine Frage ist: was soll Hund denn machen bei euch? Die Hundehaltung bei euch klingt ja super genial....


    Jeder meiner Hunde wäre gerne bei euch...

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

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  • Ich habe meinen ersten Sheltie mit knapp 15 Jahren bekommen und die gesamte "Erziehung" fand durch eine Doppelseite in nem uralten Collie und Sheltiebuch statt.


    Bis heute würde ich, wenn ich wählen müsste, immer nur den Sheltie nehmen. Wenn man das gewisse "Händchen" für sie hat sind es einfach nur Traumhunde :herzen1:


    Es sind mM nach übrigens überhaupt keine reinen Powerhunde. Es gibt welche ja aber generell gilt: Wie man sie sich zieht so hat man sie

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich empfehle immer gerne auch Foxterrier.


    Oder guckt euch den Border Terrier an...


    Auch gut gezogenen Parson Russel Terrier


    Das finde ich sind wirklich coole Begleithunde, wenn man Terrier kann (der Border is ja keiner).


    Malteser hab ich jetzt auch auf der Liste...als Begleitund
    Oder gerne den Papillon...

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

  • Am ehesten passend empfinde ich bei euch den Sheltie. Listen Hunde können Probleme im Umfeld geben. Etliche Hubdepensionen und Ferienwohnung schließen Listis aus (leider). Mini Aussies empfinde ich auch als sinnbefreit. Entweder Standard oder eben nicht.

  • Vielen Dank für deine Meinung! Also der Hund soll natürlich in erster Linie Begleiter und Teil der Familie sein, und hat deswegen keine direkte Arbeitsaufgabe. Allerdings wollen wir den Hund natürlich auch beschäftigen (geistige sowie körperliche Auslastung), aber z.B. eine Schafherde zum hüten oder ähnliches können wir leider nicht bieten. Dafür eben vollen Familienanschluss und das "immer dabei sein", sei das jetzt im Alltag oder eben in der Freizeit bei Ausflügen, Wanderungen oder ähnlichem. Wir möchten nur nicht quasi "gezwungen" sein dreimal die Woche in einen Verein oder auf den Hundeplatz gehen zu müssen, damit der Hund ausgelastet und glücklich ist. Das würden wir ja aufgrund Berufstätigkeit auch gar nicht schaffen, so ehrlich zu sich selbst muss man ja schon sein.

  • Meine Shelties sind und waren immer die glücklichsten Hunde wenn sie mit meinem Vater zum Stall kommen. In der Sonne sitzen, Pferde ankläffen, Besen jagen, durch die Botanik stromern - glückliche Hunde

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

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