Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung
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Grundsätzlich finde ich es erst mal wichtig, dass ein Hund überhaupt lernt, mal alleine zu sein. Ich habe eine Tante, deren Hund keine Minute alleine sein kann, ohne ein riesen Theater zu machen und das finde ich fast unzumutbar (auch für die Nachbarn).
Ich finde, man muss dann auch etwas schauen, was man für einen Hund hat. Ich habe mich bewusst für eine etwas "ruhigere" Rasse entschieden, bzw. einen Hund, der nicht permanent Kopfarbeit und Auslastung braucht, eben weil ich berufstätig bin. Meine Mutter unterstützt mich und holt den Hund ab Mittags. Es kommt aber auch vor, dass Nando mal den ganzen Tag (8h) alleine ist. Wir haben nicht den Eindruck, dass ihm das enorm zusetzt. Klar wäre es anders sicher auch schön, aber wir müssen nun mal auch Geld verdienen. Ich finde es kaum machbar, dass man ständig zuhause beim Hund ist. Wer das leisten kann - super. Dafür sorgen wir halt dann dafür, dass Nando sonst nicht alleine sein muss. Wenn wir abends noch einen Termin haben oder am Wochenende und er kann nicht mit, dann ist er bei meiner Mutter oder Schwiegermutter. Das geht sehr gut, der fühlt sich auch überall wohl.
Mir ist allerdings bewusst, dass Nando auch mal älter wird. Er ist ja 7 und ich bin schon am vortasten bezüglich einer Stundenreduzierung in der Zukunft. Geht mir dann natürlich was Geld flöten aber das muss ich dann hinnehmen.
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Hallo,
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Weiß zwar nicht wo du das raus liest
Ich schon.
in so Aussagen wie:Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso es für viele selbstverständlich ist, dass sie ihren Hund einfach mal den ganzen Tag alleine Zuhause parken.
Kann mir keiner erzählen, dass es für einen Hund schön ist, wenn er den ganzen Tag auf seine wichtigste Person warten muss!Das kommt sehr abschätzend und wertend rüber.
Auch wenn ich da ein "ich" und "meine Meinung" hinsetzte, macht es den "Ton" wie ich meine eigene Meinung rüber bringe.
Eigene Meinungen darf man immer vertreten, aber man muss auch anderen zugestehen das anders eben auch geht, auch wenn es nicht der eigene Weg ist.Ich will mich nicht mit dir streiten.
Ich habe fast schon Mitleid, weil du selbst anscheinend nicht das Gefühl dafür hast, wie das was du schreibst ankommt und dadurch immer wieder aneckst. -
Ich habe fast schon Mitleid, weil du selbst anscheinend nicht das Gefühl dafür hast, wie das was du schreibst ankommt und dadurch immer wieder aneckst.Musst du nicht! Solange mich die Menschen in meiner realen Umgebung mögen, bin ich zufrieden!

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@Superpferd Aber genau das ist doch der Punkt. Für dich persönlich wunderbar. Aber wenn du im Rest deiner Kommunikation mit Formulierungen wie zum Beispiel, dass du nicht verstehst, dass es "für viele selbstverständlich ist, dass sie ihren Hund einfach mal den ganzen Tag allein zuhause parken" abwertend und abschätzig schreibst, geht es eben nicht nur um dich persönlich. Ab diesem Punkt geht es darum, die Kompromisse anderer abzuwerten.
Und das passt mir persönlich wiederum überhaupt nicht. Weil ich mir nämlich ziemlich viele Gedanken darüber mache, wie es meinem Hund geht, wenn ich nicht da sein kann. Und ich glaube, dass das bei allen anderen hier ganz genau so ist.
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@Superpferd: Bitte versetze dich doch mal in andere HH hinein, die auf eigenen Beinen stehen, voll berufstätig sind, Job, Kinder, Haushalt und Hunde unter einen Hut bekommen müssen - und die sich viele Gedanken darüber machen, wie sie allem gerecht werden können.
Du lebst noch mit Eltern und Großeltern zusammen, hast keinen Vollzeitjob. Dass daraus viele Möglichkeiten erwachsen, die Hunde zu betreuen, also kaum allein zu lassen, versteht sich von selbst. -
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@Superpferd: Bitte versetze dich doch mal in andere HH hinein, die auf eigenen Beinen stehen, voll berufstätig sind, Job, Kinder, Haushalt und Hunde unter einen Hut bekommen müssen - und die sich viele Gedanken darüber machen, wie sie allem gerecht werden können.
Du lebst noch mit Eltern und Großeltern zusammen, hast keinen Vollzeitjob. Dass daraus viele Möglichkeiten erwachsen, die Hunde zu betreuen, also kaum allein zu lassen, versteht sich von selbst.Woher weißt du das ich nicht auf eigenen Beinen stehe? Interessant

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Woher weißt du das ich nicht auf eigenen Beinen stehe? Interessant

Pick Dir ruhig das raus was nicht auf Dich zutrifft und ignoriere den Rest.
Vakoule hat es treffend beschrieben. Du hast selbst anscheinend kein Gefühl dafür wie das was du schreibst ankommt. Du fällst regelmässig durch eine herablassende und abwertende Formulierung auf und nimmst das selbst gar nicht mehr wahr. Mag sein dass Du es nicht so meinst, aber es wäre ja ein erster Schritt dass Du es annimmst wenn Dir andere schreiben dass es so ist! Ob Du das ändern willst oder nicht obliegt ja Dir. -
Im eigenen Zuhause parken finde ich widersprüchlich. Da ist keiner geparkt - die wohnen da, die sind zuhause und sollten sich da wohl und geborgen fühlen. Für mich auch bis zu nem gewissen Grad unabhängig davon, wer gerade anwesend ist oder auch nicht.
Ich definiere auch jedwede andere Beziehung zu sozialen Wesen nicht darüber, ob wir möglichst 24 Stunden aneinander kleben - sondern darüber, ob es uns miteinander gut geht und ob es uns durch den anderen gut geht.
Und für dieses miteinander und durch den anderen gut gehen gibt es enorm viele individuelle und unterschiedliche Lösungen. Der eine sollte vielleicht Bürohund sein, ist aber zufriedener, wenn er alleine zuhause ist. Die andere wartet vielleicht lieber im Auto und kommt am liebsten überallhin mit. Und wieder andere sind mit Fremdbetreuung vielleicht sehr glücklich.
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Meine Wohlfühlgrenze liegt auch bei sechs Stunden, aber wie geschrieben meine, aushalten können sie länger, doch ich werde ab sechs Stunden unruhig, sinnvoll erklären kann ich das nicht!
Allerdings geht mir das auch nur tagsüber (ist wohl ne Kopfsache) so
wenn ich z.B. abends ins Kino gehe und danach noch Essen, oder auf einen Trink irgendwo bin, schaue ich auch nicht nervös auf die Uhr ... und gerade wegen dem angesprochenen Aushalten können, das klappt ja in der langen Ruhephase während der Nacht auch länger als sechs Stunden.Wie dem auch sei, für mich gehören meine Hunde zu meinem Arbeitsalltag und ich bin irre happy, mir das aussuchen zu können, ob sie zuhause bleiben, oder mich begleiten, meistens kommen sie mit und dann kommt schon der nächste Trigger
manchmal müssen sie während eines Termines im Autoknast auf mich warten 
Sind meine Hunde bei meiner TA in der Pension, sind sie dort übrigens im Zwinger mit beheizbarem Hundehaus untergebracht.
Spazierrunden nur angeleint, sonst Auslauf im eigenen, hoch eingezäunten Gehege, kein Fremdhundekontakt, kein Rudelkuscheln - einfach genial! Sie haben sich gegenseitig und das reicht völlig aus, ich habe sie noch nie verstört/verletzt/verändert abgeholt
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Dein Model wäre für mich jetzt nichts für die Ewigkeit,
aber mal für nebenbei könnte ich mir das auch vorstellen, dass da jemand meine Hunde schon zur genüge beschäftigt hat, wenn ich von der Arbeit komme
. Ich liebe meine zwei Chaoten, aber auch ich hab manchmal tage wo ich absolut keine Lust mehr habe jetzt auch noch raus zu gehen (was ich aber natürlich trotzdem mache)Ansonsten denke ich muss man selber damit zufrieden sein.
Manchmal denke ich mir, wie schön es jetzt wäre, wenn ich meine Hunde mit auf der Arbeit hätte - gleichzeitig bin ich aber eigentlich froh, dass sie nicht mehr mit kommen.Genug Zeit verbringt man meiner Meinung nach trotzdem noch mit dem Hund. Ich habe manchmal sogar das Gefühl, das die Zeit die ich nach der Arbeit mit den Hunden noch habe viel intensiver von mir genutzt wird, als wie wenn ich immer da bin oder sie mit zur Arbeit kommen. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck, für meine Situation
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