Hundehaltung mit täglicher Fremdbetreuung

  • Deswegen würde er vermutlich trotzdem lieber Zeit mit dir verbringen ;)

    Das Leben ist aber nicht für jeden ein Ponyhof. Ich würde auch lieber am Strand mit Cocktail in der Hand liegen als im Büro zu tippen, geht aber schlicht an der Realität vorbei.

    Die meisten Menschen müssen arbeiten und haben noch andere Verpflichtungen als den ganzen Tag um den Hund rumzuspringen. Und ich behaupte mal, vielen Hunden würde etwas weniger "Prinzessinen-Status" sehr gut tun.

    Interessant wird es ja, wenn man sich mal anschaut wie Hunde in anderen Ländern gehalten werden und welch extrem hohe Anforderungen der deutsche Hundehalter an sich selbst und andere stellt. :pfeif:

  • Soweit ich weiß, haben Hunde doch ohnehin kürzere Schlafphasen als Menschen. Egal ob Mensch nun dabei ist oder nicht.

    @Superpferd Ich kenne weder deinen Beruf noch deinen Alltag, deine Position habe ich jedoch verstanden.

    Allerdings bitte ich doch um etwas mehr Toleranz gegenüber HH, die vielleicht - eben weil sich das Leben ständig ändert und nicht statisch bleibt - andere Lösungen für sich finden. Dass du das für dich nicht gut findest, habe ich schon an anderer Stelle öfter mal gelesen und wenn das bei dir so möglich ist, wunderbar.

    Es gibt aber eben Situationen, in denen man geeignete Kompromisse finden muss. Und da geht es nicht um "zu hause allein parken", was ich als Ausdruck doch etwas lieblos finde gegenüber dem Hund, der bei uns allen sicher geschätzter Wegbegleiter ist.

  • Deswegen würde er vermutlich trotzdem lieber Zeit mit dir verbringen ;)
    Und woher weißt du, das er währendessen auch tief und fest schläft?

    Kameraüberwachung eine zeitlang. Sofern die Sonne scheint, wandert er einfach mit. Ansonsten wechselt er zwischen Couch und Körbchen.
    Und natürlich wäre er sicher lieber bei mir, das stelle ich überhaupt nicht in Frage. Am liebsten würde er den ganzen Tag auf meinem Schoß liegen. :ka:
    Leider ist bei mir im Amt nur dann ein Hund erlaubt, wenn er zur Dienstausübung benötigt wird. Und bei meinem Mann wird da gerade heiß diskutiert.
    Aber genau das ist ja der Grund, warum nach Benni kein Hund mehr einziehen wird. Für MICH sind 6-7h inkl. Fahrtweg (und möglichst eher Richtung 7-13uhr) optimal und sollten nicht überschritten werden. Aber das heißt ja nicht, dass das so richtig ist bzw. Die einzig wahre Lösung.

  • Öhm... naja, das kommt dann wohl auf die Berufswahl an. Als Lehrer, joa, da sehe ich das auch, easy, aber nicht jeder hat den "Luxus" den ein solcher Beruf mit sich bringt. Diese "Sicherheit" ist im Allgemeinen eher die Ausnahme, die meisten Arbeitnehmer sind da weniger Herr über ihre Zukunft, viele Arbeitsplätze nicht so beständig sind wie die eines Lehrers. Da geht es dann nicht darum ob man die Karriereleiter weiter hoch will, sondern schlicht um den Erhalt seines Jobs...

    Naja, in dem Job hat sich aber Einiges geändert... Ich habe mehrere Kollegen (fest verbeamtet), die munter in der Weltgeschichte rumgeschickt werden. Und wenn man dann plötzlich 90 Minuten pendeln muss, verlängert das einen Schultag von 6 Zeitstunden auf 9 Zeitstunden...

    Mal eine Frage an diejenigen, die eine feste Grenze für Alleinbleiben oder Fremdbetreuung haben. Seien es jetzt 6, 7 oder 8 Stunden. Manche sagten ja, wären sie täglich so lange weg oder der Hund täglich solange woanders, dann hätten sie keinen Hund.

    Warum ist das für euch die Grenze? Wie seid ihr zu dieser Dauer gekommen?

    Ich habe da keine feste Zeitgrenze. Ab 8 Stunden bekäme ich allerdings ein schlechtes Gewissen, weil ich mich da sorgen würde, dass sie mal raus müssen, etc.
    Aber das kommt Gott sei Dank nur sehr sehr selten vor, dass es mehr als 6 Stunden sind. Vielleicht zweimal im Jahr, bzw. weil Hunter ja noch recht jung ist, habe ich die beiden für den einen acht-Stunden-Tag Ende Februar in der Betreuung gehabt.

  • Danke für eure Antworten!

    Die Frage kam bei mir gerade auf, weil ich gar nicht wüsste, wo bei mir die Grenze wäre.
    Ich hab schon während des Studiums meine Karrierepläne angepasst, mich selbstständig gemacht - wegen der Tiere |) . Das war nicht weil wir 24 Stunden zusammen sein müssen oder es ihnen nur mit mir gut geht oder ich keine Betreuung gehabt hätte. Sondern weil meine Hündin häufig krank war und ich ausreichend Geld verdienen wollte, um mir den TA leisten zu können UND dabei für meinen Hund da zu sein.
    Außerdem hat sich da für mich schon längst abgezeichnet, dass ich gerne Tiere rehabilitieren möchte und dafür brauchte ich größtmögliche zeitliche Flexibilität.

    Nachteil daran: Ich arbeite im Durchschnitt 60-80 Wochenstunden. Und in der Arbeitszeit mache ich mit den Tieren...nix. Und die auch nicht. Die schlafen. Gelegentlich sind sie genervt davon, wenn ich telefoniere oder zu oft hin und her laufe, weil ich mir was zu trinken hole oder auf Toilette muss. Stört schließlich ihren Schlaf.

    Und wenn ich tagsüber außer Haus bin - interessiert es keinen. "Ach, du bist wieder da? Okay. Weiterschnarch." Selbst die Zwerge sind da entspannt und scheinen fester zu schlafen, wenn keiner zuhause ist (Kamera).
    Die werden vor der Arbeit ausgelastet und versorgt. Dann gibt es natürlich Löserunden (die sie aber durch Gassigänger oder in der Betreuung auch hätten/haben). Action gibt es dann wieder nach der Arbeit.

    Und ich frage mich (auf meine Tiere bezogen) - würde die das wirklich interessieren, ob ich nun da bin oder 6 oder 9 Stunden weg? Solange wir davor und danach zusammen Spaß haben und alle Bedürfnisse befriedigt sind, erscheint mir das gerade nicht als großer Unterschied zum jetzigen Zustand.

  • Nachtrag: Es erscheint mir nicht als großer Unterschied für die Fellnasen.
    Ich hör sie gerne schlafatmen, wenn ich arbeite und hab sie gerne um mich rum.

    Aber die gemeinsame "Quality Time" findet halt nicht während der Arbeitszeit statt.

  • Meine persönliche Grenze liegt bei 4-5 Stunden. Aber meine sind Gott sei dank eh (fast) nie alleine. Ich genieß meine Zeit mit den Hunden und möchte es Ihnen einfach nicht zumuten, dass sie den ganzen Tag alleine verbringen müssen.
    Denn ich bin ihre wichtigste Bezugsperson, mit der sie am liebsten und meisten Zeit verbringen. Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso es für viele selbstverständlich ist, dass sie ihren Hund einfach mal den ganzen Tag alleine Zuhause parken.

    Kann mir keiner erzählen, dass es für einen Hund schön ist, wenn er den ganzen Tag auf seine wichtigste Person warten muss! Auch wenn der Hund vielleicht schläft, aber es ist nie der Schlaf den er sonst bekommt, weil er trotzdem immer mit einem Ohr bei der Türe ist. Auch wenn meine Hunde in den 4-5 Stunden bei meinen Leuten zuhause sind, schauen sie immer wieder ob ich komme. Obwohl sie den Himmel auf Erden haben und meine Großeltern/Eltern über alles lieben.

    Ich glaube ich hab schon irgendwann mal erwähnt dass Hunde bei Dir ein paradisisches Leben führen und wäre ich Hund, ich gerne Hund bei Dir sein würde.
    Allerdings ist Deine praktisch nicht vorhandene Toleranz, und Neigung andere Lösungen und Entscheidungen schlecht zu reden und zu verurteilen einfach nur daneben und anstrengend. Ja, als Hundehalterin bist Du super, in zwischenmenschlicher Kommunikation eine Niete.

  • Ich glaube ich hab schon irgendwann mal erwähnt dass Hunde bei Dir ein paradisisches Leben führen und wäre ich Hund, ich gerne Hund bei Dir sein würde.Allerdings ist Deine praktisch nicht vorhandene Toleranz, und Neigung andere Lösungen und Entscheidungen schlecht zu reden und zu verurteilen einfach nur daneben und anstrengend. Ja, als Hundehalterin bist Du super, in zwischenmenschlicher Kommunikation eine Niete.

    Weiß zwar nicht wo du das raus liest aber ich habe extra immer dazugeschrieben : ,,FÜR MICH PERSÖNLICH!“ und nicht : ,,alle die es nicht so machen sind schlechte Menschen!“ :headbash:

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