Vanessa Bokr - Meinungen und Erfahrungen

  • Hmh - wenn das Thema Selbstdarstellung im Raum steht und ich Fakten dazu haben möchte, dann gucke ich da, wo man selbst sich darstellt und analysiere. Ich hab das Thema nicht aufgeworfen, ich habs nur geprüft :ka:

    In 2018 gab es auch Tierübergaben von der HhF an De Hunnenhof. Das klingt einfach so gar nicht nach „4 Jahre nix mitbekommen und dann aus allen Wolken gefallen“.

    Auch die „Schlammschlacht“ war lange Zeit einseitig. Das Einbeziehen Dritter in Selbige ging von einer Seite aus. Zusammengefasst halte ich damit die These des „armen Opfers einer perfiden Machenschaft“ für ziemlich entkräftet.

  • Niemand weiß was da hinter den Kulissen wirklich abgelaufen ist...wäre ja möglich, dass es da schon Gespräche gab, die halt nur nicht so extrem veröffentlicht wurden.

    Zum Thema: Die MÜSSEN das alle gewusste haben: Nein
    Ich bin ja selbst im Tierschutz aktiv (nicht für Hunde) und man ist natürlich mit einigen anderen Stellen vernetzt. Letztes Jahr gab es den Supergau. Eine Bekannte, die teilweise jede Woche hier bei mir war (hatten den gleichen Futterlieferanten und musste so nur einmal Anlieferung zahlen), bekam Besuch vom VetAmt und es wurden alle Tiere beschlagnahmt...inkl eines Tierhalte-und Betreuungsverbots...§11 weg und so weiter. Grund war dass sie ab einem gewissen Punkt ihre Tiere elendig verhungern und verdursten lassen hat...und da waren viele Tiere.
    Niemand..auch die Leute, die noch engeren Kontakt hatten, haben je irgendwas mitbekommen oder nur ansatzweise geahnt, dass sowas dort passieren könnte. Ich schwöre nicht nur ich, sondern alle hier aus der Gegend wären die Ersten gewesen, die eingeschritten wären, hätte es einen Verdacht gegeben. Es war ein Schock, dass sowas quasi vor meiner Nase passieren durfte.
    Hier waren wohl psychische Problem im Spiel.
    Es gibt Menschen die sind Meister darin sowas zu vertuschen. Daher würde ich heute nie wieder sagen: Die müssen doch was mitbekommen haben...es muss wirklich nicht zwingend der Fall sein.

  • Zum Einen das, ich hätte mir gewünscht, dass die eine Seite bei der „Ruhepolitik“ bleibt. Aber keine Ahnung, was da hinter den Kulissen läuft und wie wichtig die öffentliche Diskussion noch werden wird.

    Und zum Anderen ist es einfach kontraproduktiv, wenn sich da jetzt Bündnisse oder gar Lager bilden, die dazu führen, dass aus dem eh schon kleinen Pool aus praktischer Hilfestellung noch was wegfällt. Und ggf. Kollateralschäden entstehen, wenn auch der Ruf Mitbeteiligter leidet.

    Hab ich leider genau so bei Streitigkeiten von Vereinen untereinander und innerhalb eines Vereins mehr als einmal erlebt. Immer mit der Anklage in der Diskussion, dass der Andere ja gar kein „richtiger Tierschützer“ sei :( :

    Ja, diese Energie kann man sinnvoller nutzen.

    Angel21

    Bei der Kündigung gehts formal aber wohl nicht um den Zustand der Tiere, sondern den des Hauses.

  • Bei der Kündigung gehts formal aber wohl nicht um den Zustand der Tiere, sondern den des Hauses.

    Auch da ist es im Prinzip dasselbe. Niemand hier kennt die Hintergründe...was da wann vereinbart wurde. Wenn die ersten 6 Monate mietfrei waren DAMIT der Hof renoviert werden kann und das halt einfach nicht passiert ist? Wie man an Tom Bode gesehen hat ist VB relativ schnell damit Leuten den Zutritt zum Grundstück zu verbieten...auch als Vermieter darf man das Mietobjekt nicht nach Lust und Laune in Augenschein nehmen.
    Will nur dagen: Wir wissen nicht ob die Vermieterin oder irgendwer sonst wirklich genau wusste was und wieviel da im argen war und einfach weg geschaut haben, oder welche Motive es vielleicht gab dem Ganzen so lange zuzuschauen...auch dafür kann es evtl gute Gründe geben, die wir aber nicht kennen

  • Auch die „Schlammschlacht“ war lange Zeit einseitig. Das Einbeziehen Dritter in Selbige ging von einer Seite aus. Zusammengefasst halte ich damit die These des „armen Opfers einer perfiden Machenschaft“ für ziemlich entkräftet.

    Für mich nicht, wobei es "Opfer perfider Machenschaften"nicht wirklich trifft, finde ich. Bezweifle, dass Frau Peters dort - persönlich - ein und aus ging (las zumindest derartiges nirgends), ist m.W.n. auch nicht ihre Aufgabe. Das ändert sich auch nicht damit, wenn HHF einen Hund (oder Hunde) der Stiftung übergibt.

    Verstehe die Richtung nicht, die das nimmt, bzw. den Zweck nicht.

    Denke, Frau Peters hat noch einen Job und ein Leben, welches sie sehr in Anspruch nimmt und zusätzlich eben noch das Stiftungsprojekt. Das sind Prioritäten, die Vorrang haben vor regelmässiger Kontrolle in den Räumlichkeiten von HHF, oder sich darüber Gedanken zu machen, damit auseinander zu setzen, wie jemand anderes sein Projekt umsetzt und lebt. Das ist eine Vermieterin und kein psychologischer Hilfsdienst, nicht das VetAmt, nicht vom OA und nicht wirklich ihre Aufgabe oder gar Verantwortung.

    Dass man wusste, dass einiges schief lief, ok. Was ich allerdings gut glauben kann, dass man sich das komplette Ausmass schlicht nicht vorstellen konnte (wer kann das schon, meine, wer kann das schon wirklich?). Auch wenn man schon 20 x (fiktive Zahl) aufgefordert hätte, das Dach zu reparieren und Beschwerden aus der Nachbarschaft erhielt. Nicht ein jeder geht dann gleich in Clinch, weil man sich vll. vorher überlegt, befürchtet, was das für einen Aufwand (und Kosten) nach sich ziehen würde. Denke, selbst wo hier im Thread, inkl. der Filmchen, doch viel über das "Loch" und die "Zustände" geschrieben wird, wenn man wirklich mitten drin steht, statt nur davor, bekämen vermutlich die meisten solche Augen: :shocked:, begleitet von Gemurmel: "Wusste ja ... aber so habe ich mir das nicht vorstellt".

    Und ich erinnere mich noch gut, als die ersten Kritiken aufkamen, Freunde machte man sich damit nicht, dafür sorgte schon der Fan-Club (nebst Relativierungen noch und nöcher, gerne auch: Hast es ja nicht gesehen ... nur Momentaufnahmen ... usw. usf.) Glauben/hören wollten das viele nicht. Wieso hätte es ausgerechnet Frau Peters tun "müssen"? Und dann passiert, was häufig passiert, Realität toppt mal so richtig die Vorstellung, solche, die man zuvor zugelassen hatte. Das führt zu kognitiven Dissonanzen, die versucht man sich selbst zu erklären und dann kommt es zu ... hhhm ... recht hilflos wirkenden und oft vorwurfsvollen Äusserungen, die nicht wirklich ehrlich klingen und auch irgendwie Verantwortliche suchen. Und *zack*, ganz automatisch gehört man quasi schon zu den Mitverantwortlichen oder hätte gar kein Recht mehr, sich negativ zu äussern, also ein solches glatt verwirkt.

    Als wäre es Aufgabe von Frau Perters oder der Stiftung De Hun'nenhof gewesen, sich ein ordentliches Bild zu machen und/oder entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Unabhängig davon, ob sie das hätten können oder vll. gar Betriebsblindheit aufgrund anderer Prioritäten zum Zuge kam. Und dass man, wenns in die Hose geht, damit eher weniger zu tun haben will, ist auch nur menschlich. Ausgerechnet in einer Gesellschaft, in der grundsätzlich Einmischung eher unerwünscht und dafür all zu häufig auf die Selbstverantwortung des Einzelnen verwiesen wird.

    So schnell wird man also mit runter gerissen, zu den Verantwortlichen gezählt. Hinterher weiss man es immer besser:bindafür:

    Irgendwie ziemlich konträr, wenn ich jetzt bedenke, dass man vorher (und aktuell) bei Frau Bokr doch weder genau hinschauen, noch bewerten sollte.

    wenn auch der Ruf Mitbeteiligter leidet.

    In der Tat, sehe ich. Hätte man besser gelassen, weil wer taktisch klug ist, weiss, wie das wieder auf einen selbst zurück fallen kann. Doch die meisten lassen eher die Zügel bei den Emotionen schleifen, statt streng strategisch vorzugehen. Was natürlich gesellschaftlich zu einem beträchtlichen Teil auch schon wieder als verpönt gilt, wenn man das tut (strategisch denken).

  • Angel21

    Das ist richtig, aber man weiß halt auch genauso nicht, ob das alles stimmt, was da von der einen Seite geschrieben wurde :smile: Und deshalb ist genau das der Punkt, an dem ich mich davor hüten würde, das dann als Grundlage für noch heftigere Spekulationen zu nutzen und Jemandem quasi der Hausbesetzung zu bezichtigen. Das streut die Schlammschlacht doch nur weiter und es geht immer weniger um die Hunde.

    Und wie gesagt: In 2017/2018 gabs Tierübergaben. Darunter ein Shire (2017). Ein Verweis auf bei der HhF geborene Welpen mit dem Hinweis, dass dort Malinois/Dobermann Welpen Welpen geboren worden sind mit einem Video der Kleinen aus 2018. Die Beiträge von Sat1 und NDR (in denen das Haus jeweils zu sehen ist) sind auf der Seite vom Hunnenhof verlinkt. Klingt für mich nicht wirklich nach Zutrittsverbot :smile:.

    Edit: Ergänzung für @Das Rosilein

    Mir gehts nicht darum, der Stiftung irgendeine Verantwortung für die Zustände zuzuweisen, die trägt die HhF alleine. Sondern alleine um das vor einigen Seiten verlinkte oder zitierte (weiß nicht mehr genau) Statement von der Stiftung zum Hintergrund der laufenden Kündigung des Mietverhältnisses.

    Und ja: Das finde ich wichtig zu überlegen, inwieweit das stichhaltig ist. Denn dabei gehts um die Zukunft der Hunde, die da jetzt untergekommen sind.

  • In 2017/2018 gabs Tierübergaben.

    Aber wie fanden die statt...nur weil jemand von dort einen Hund oder mehrere übernommen hat, muss das ja nicht heißen, dass derjenige den gesamten Hof gesehen hat. Vielleicht wurden die Tiere von VB oder einem Helfer zum Hunnenhof gebracht...oder einfach auch "am Tor übergeben"...das Zutrittsverbot für Tom Bode gilt ja auch erst seit jetzt, also seit er "unbequem" wurde...davor gabs ja keinen Grund dazu...aber wie es jetzt mit der Vermieterin war weiß man halt nicht. Warten wir einfach ab was passiert

  • Edit: Ergänzung für Das Rosilein


    Mir gehts nicht darum, der Stiftung irgendeine Verantwortung für die Zustände zuzuweisen, die trägt die HhF alleine. Sondern alleine um das vor einigen Seiten verlinkte oder zitierte (weiß nicht kehr genau) Statement von der Stiftung zum Hintergrund der laufenden Kündigung des Mietverhältnisses.


    Und ja: Das finde ich wichtig zu überlegen, inwieweit das stichhaltig ist. Denn dabei gehts um die Zukunft der Hunde, die da jetzt untergekommen sind.

    Aber die Reaktionen sind so derart menschlich normal und auch noch auf mehrere agierende Menschen verteilt. Das bekommt man nicht in den Griff. Bei vielen dürften die Emotionen jetzt Oberhand haben. Das wühlt halt alle auf.

  • ... gerne geglaubt ... diese beiden Worte wiegen in der gesamtem Situation mit all ihren Auseinandersetzungen schwer!

    Ämter haben bestimmt auch gerne geglaubt :verzweifelt:

    ---

    Das meine ich nicht gegen dich Tucker, ich hoffe du erkennst das ja ;)

    Ja eh, ich habe das ja auch ganz bewußt so formuliert, man möchte all das Gute ja auch wirklich gern glauben... und hofft, dass es denn auch so gut ist wie man glauben möchte... ganz oft ist unsere subjektive, persönliche Realität doch ein Ergebnis dessen was wir gern glauben möchten, jeder von uns, und weniger von objektiven Fakten bestimmt.

    Und manchmal endet das mit Schrecken, manchmal auch richtig dramatisch.


    Was die Hunde betrifft, weiß ja nun jeder hier im Thread Bescheid, es gibt die Vermittlungsliste und Kontaktdaten, und ich gehe doch einfach mal davon aus, dass jeder hier seine entsprechende Kontakte und Netzwerke aktiviert hat. Ich habe das jedenfalls getan, und zwar ausschließlich mit den relevanten Fakten dazu, sprich der Tatsache, dass da gut 60 Hunde möglichst schnell abgegeben werden müssen plus die Vermittlungsliste.

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