Zu viel Freilauf?
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Normalerweise sind unsere Spaziergänge immer mit Aufgaben gespickt - sie sind also alles andere als anspruchslos, aber in letzter Zeit habe ich das stark heruntergefahren, weil ich das Gefühl habe, dass Aufgaben/ Kommandos sie noch mehr pushen.
Dafür würde ich ein Ritual aufbauen, damit sie wirklich weiß, wann es was zu tun gibt und wann eben ganz sicher nicht mehr.
Hier sind normale Spaziergänge für die Hunde in aller Regel wirklich nur Ausspannen, Relaxen und natürlich auch mal Gas geben und rennen.
Manchmal mache ich aber auch irgendwas fürs Köpfchen zwischendurch.
Wenn Geordy nicht ganz klar gelernt hätte, dass das dann anfängt, wenn ich es starte und aufhört, wenn ich es für richtig halte, dann würde der auch den ganzen Spaziergang nicht runterkommen und betteln, dass es weitergeht.Das würde ich jetzt erstmal nicht auf Spaziergängen einführen, sondern unabhängig davon.
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Weiße Schäferhündin, 18 Monate alt, hört sehr gut, zwei Mal am Tag große Runde (30 - 40 Minuten), einmal am Tag geistige Auslastung. Abends nochmal Mini-Runde (max. 10 min) zum Lösen.
Ich finde das für einen 18 Monate alten Hund auch etwas knapp. Bzw. 80 Minuten insgesamt finde ich schon ok, aber ich würde es vielleicht in eine größere und eine kleinere Runde einteilen.
Hat sie denn sonst irgendeine Beschäftigung, der ihr nachgeht? Dummy, Obedience, etc.?
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30 Minuten ist bei mir eine etwas ausführlichere Löserunde. Vielleicht täte es deiner Hündin gut, wenn sie einmal am Tag auch einen längeren Spaziergang machen dürfte, also 1 bis 2 Stunden. Dann aber nicht vollgepackt mit Aufgaben, sondern Schnüffeln, Bummeln und auch Bewegung je nach Lust und Laune.
Dagmar & Cara
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Ich finde das Programm für einen 18monatigen Junghund nicht zuviel.
Wie sieht es mit Pubertät aus? Ist das grad ein Thema?
Muki (11 Monate) findet es auch toll wenn ich meine sie anleinen zu müssen und sie möchte ein Spielchen draus machen. Bei uns half da nur ein strenges Bleib! Das haben wir ein paar mal gut praktiziert und seitdem weiss sie, dass es da kein wenn und aber gibt.
Kennt dein Hund Bleib und befolgt es? -
Danke für die fixen Antworten, die schonmal reinkamen!
Das Problem mit der Auslastungsfrage "zu viel, zu wenig" begleitet uns schon immer.
@Spazierganglänge
Wir sind auch schon (über mehrere Wochen hinweg zum testen) länger mit ihr gelaufen - da war sie dann noch nervöser und hat dann in der Wohnung gehechelt, rumgefiept und nicht mehr abschalten können, hin und her gewandelt usw.
Diese Längen sind so die Zeiten, bei denen ich den Eindruck hatte, dass sie eigentlich recht angemessen für sie sind und sie danach in der Wohnung auch abschalten kann. Das hatte sich (eigentlich) recht gut eingespielt.
@Zur anderen Auslastung neben den Spaziergängen:Manchmal kommt sie auch mit mir in die Stadt und ist dann den ganzen Tag im Institut dabei (vom Auto zum Institut gibt es eine Park Strecke). Sie benimmt sich gut, aber man merkt, dass das Begleiten anstrengend für sie ist, deshalb mache ich das nur ab und zu.
Meine Trainerin meinte, das sei auch eine Möglichkeit, den Hund zu fordern, wenn er einfach die Aufgabe hat, dabei zu sein.@Zuhause: klicken wir oft und üben so Sachen wie Leckerchen auf die Nase legen, Gegenstände halten... Oder wir suchen Leckerlis oder wir spielen eine Runde Tau. Nie lange - maximal 15 Minuten. Auch immer abwechselnd. Manchmal gibt's auch einfach nur ein Knabberknochen und gut ist.
Sonstiges: Ab und an verabreden wir uns mit anderen Hundefreunden.
Und wir haben eine Katze, mit der sie mittags öfter Mal im Hundekorb rumbubelt (nicht im Haus rennen - die tatschen und besabbern sich so spielerisch).Hinsichtlich der Erwartungshaltung könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass sie die hat...
Wir machen (wechselnd nicht alles auf einmal - das sind nur Beispiele) Dummyarbeit, Leckerchensuchen, Baumstamm springen, Mal unter ne Bank durchkrabbeln, Bach waten, bei Fuß gehen, Gegenstände auf Entfernung umrunden (Telefonmast auf dem Feld), Ablegen auf Distanz, im Sommer schwimmen ... gibt eben immer kleine Quests, damit sie geistig und körperlich gefordert wird.Also grade beim Apportieren oder Revieren (Umrunden) und beim Rückruf rennt sie ja schon sehr schnell - deshalb hat sie da schon die Möglichkeit Gas zu geben.
Am zu wenig Rennen liegt's nicht - Sie rennt ja ohne Leine ständig - was mittlerweile mein Problem ist.
Sie ist kein Deutscher Schäferhund aus einer Arbeitslinie sondern ein weißer Schäferhund - ich finde, da müsste man nochmal eine Unterscheidung treffen oder?
Wenn ich einen DS, ADS, Herder oder sowas hätte, fände Ichs auch zu wenig..aber ich will mich nicht all zu sehr auf die Rasse festlegen, denn jeder Hund ist ein Individuum.@Pubertät
Ja, das könnte sein, sie macht auch grade so ne seltsame Unsicherheitsphase durch. Vermehrt schreckhaft, weinerlich, mag Streicheln noch weniger als sonst, reagiert absolut überempfindlich auf Maßregeln (schärfere Worte).Hab ich irgend einen Punkt vergessen, auf den ich nicht eingegangen bin?

Achja! Schnee! Liegt hier oben Grade sehr sehr viel... Ich kenn von den Pferden das "schneeblöd" sein, also dass die Kälte sticht, aber wusste nicht, dass das bei Hunden auch so ist.
na dann wär's ja absehbar...Ab Samstag startet übrigens in der HuSchu ein JuHu Kurs (ich liebe diese Abkürzungen
). Das kommt dann auch noch obendrauf.Ich bin gespannt, was ihr noch so schreibt und wie immer danke

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Ich mache beim Gassi gar nichts mit meinem Hund, weder mit den DSH noch mit den Dackeln. Gassi soll bei mir einfach langweilige, ruhige Bewegung an der frischen Luft sein.
Möchte ich mit meinem Hund irgendwas besonderes machen, dann ist das bei mir extra was und findet nicht während des Gassiganges statt. So bekommt der Hund m.E. nicht irgendwann eine Erwartungshaltung, dass beim Gassi irgendwelche "Action" sein muss.
Wenn Sina aus welchem Grund auch immer (heute war es eine Mischung aus Wind und Schneesturm) schon an der Leine nicht "ruhig" ist und sich da in irgendwas reinsteigert und nur am hin und hertigern ist, dann bleibt sie bei diesem Gassi an der Leine. Und je nachdem wie heftig das ist, ist es dann auch nicht mehr die Flexi, sondern die 2m-Leine denn je mehr Leine sie in so einem Fall hat, desto mehr steigert sie sich da rein. -
Achja! Schnee! Liegt hier oben Grade sehr sehr viel... Ich kenn von den Pferden das "schneeblöd" sein, also dass die Kälte sticht, aber wusste nicht, dass das bei Hunden auch so ist. na dann wär's ja absehbar...
Da werden die meisten Junghunde erstmal gaga im Kopf
eben "schneeblöd". Vll liegts auch einfach gerade daran und die ursache ist schon gefunden? 
Grundsätzlich finde ich ein junger Hund sollte schon die möglichkeit haben auch mal einfach nur rumzuballern und energie raus zu lassen, was aber nicht bedeutet "Hirn aus, Ohren taub". Meine rennt im Freilauf auch wie ne irre durch die gegend teilweiße, aber trotzdem kann ich sie jederzeit stoppen und ranrufen.
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Bei den Dackeln merke ich bei Schnee auch einen Unterschied am Spurensuchen. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass durch den Schnee Gerüche intensiver werden - oder irgendwie so.
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Ich würde es ab sofort "durchorganisieren".
Spazierengehen ersetzen durch : Treffen mit Kumpels zum fetzen
und radeln an der Leine.UND: ich würde 2 mal die Woche irgendwas machen mit der...nicht täglich, nicht in der Wohnung, nicht auf dem Spazierengehengang.
Ich habe LEIDLICHE!!! Erfahrung mit dem Thema bei einem Hund.
Der ist erst ruhiger geworden, als ich endlich kapiert habe.
Es ist ein schmaler Grad....30 Minuten können zuviel sein, der Hund braucht aber aber natürlich auch Bewegung, wie viele ja meinen.
ABER, manche Hunde drehen durch bei zuviel REIZEN!
Und das kann man ändern und dennoch mit viel Management und möglichst einem Auto...da einen Fuss reinkriegen.Das zahlt sich jahrelang täglich aus!
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30 Minuten ist bei mir eine etwas ausführlichere Löserunde. Vielleicht täte es deiner Hündin gut, wenn sie einmal am Tag auch einen längeren Spaziergang machen dürfte, also 1 bis 2 Stunden. Dann aber nicht vollgepackt mit Aufgaben, sondern Schnüffeln, Bummeln und auch Bewegung je nach Lust und Laune.
Jupp. Finde auch, das sollte man trennen, weil man sonst die Gefahr läuft, sich die Erwartungshaltung für "Spannung, Spass, Spiel, Lob, Guddie" (also Action) gleich in jeden Spaziergang mit hinein konditioniert. Persönlich gehe ich sogar so weit, das wenn irgend möglich räumlich zu trennen. Habe Ausflugsgebiete, in denen findet niemals Training (woraus immer das auch bestehen soll) statt. Also abgesehen, von den alltäglichen Anforderungen, wie Rückruf, mal kurz ordentlich Fuss gehen anlassbezogen (Alltagslernen ... ist ja irgendwie fast immer dabei und das reicht auch völlig, bei normalen Spaziergängen).
Spazieren bleibt hier spazieren = gleich Hundeseele baumeln lassen und "Arbeit" ist "Arbeit", das ist wieder etwas anderes. Gerne kann man nach einem Trainingseinsatz noch eine Runde Seele baumeln lassen hinterher schieben. (Das aber erst wieder, wenn der Hund gelernt hat, dass auch garantiert auf den normalen Spaziergängen nichts aussergewöhnliches stattfindet)
Meine brauchen das auch, diese Ausflüge der Ruhe, einfach mal Hund sein (deswegen suche ich mir dafür besonders ruhige Ecken aus, damit sich auch die Alltagsbefehle auf das geringstmögliche reduzieren). Und auf der anderen Seite brauchen sie auch ihre "Arbeit". Aber alles zu seiner Zeit und im jeweiligen Gebiet. Das gibt auch eine gewisse Kontinuität.
Edit:
So bekommt der Hund m.E. nicht irgendwann eine Erwartungshaltung, dass beim Gassi irgendwelche "Action" sein muss.
Du warst schneller .. hat sich überschnitten

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