Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9

  • Meine Ärztin hat gesagt, dass sie das sehr selten hat, sie kennt wohl aber auch "schon" Labradore (von der Größe her) die mit Inkontinenz Probleme haben. Mal sehen was bei uns so kommt bzw. hoffentlich kommt nichts.

    Das sieht man wohl 1 bis 2 Jahre später.


    Die Gebärmutter wird übrigens nicht rausgenommen.

  • Meine TÄ hat auch gesagt, dass eine gewisse Inkontinenz schon vorkomen kann, die ist aber umso wahrscheinlicher, je größer der Hund ist.

    Meine Ärztin hat gesagt, dass sie das sehr selten hat, sie kennt wohl aber auch "schon" Labradore (von der Größe her) die mit Inkontinenz Probleme haben.

    Entschuldigung, ich stehe gerade auf der Leitung :ops:

    Ist es jetzt lt. Deiner Tierärztin wahrscheinlicher, dass kleine oder große Hunde nach einer Kastration inkontinent werden? Für mich klingen die beiden Sätze gegenteilig |)

  • Meine TÄ hat auch gesagt, dass eine gewisse Inkontinenz schon vorkomen kann, die ist aber umso wahrscheinlicher, je größer der Hund ist.

    Meine Ärztin hat gesagt, dass sie das sehr selten hat, sie kennt wohl aber auch "schon" Labradore (von der Größe her) die mit Inkontinenz Probleme haben.

    Entschuldigung, ich stehe gerade auf der Leitung :ops:

    Ist es jetzt lt. Deiner Tierärztin wahrscheinlicher, dass kleine oder große Hunde nach einer Kastration inkontinent werden? Für mich klingen die beiden Sätze gegenteilig |)

    Nein nein, je größer desto wahrscheinlicher. Das kleinste was sie hatte war ein Labrador. Ist ja für uns dann relevant, weil Nala ja nur ein bisschen kleiner ist als ein Labbi. Das "Schon" war darauf bezogen, weil die ja teilweise doch echt groß sind.

  • Das die Gebärmutter drin bleibt, ist bei einer normalen Kastration ja normal.

    Ändert ja nix an der Hormonsituation nach der Kastration.

    Das Risiko, das Hunde ü20kg Inkontinent werden nach Kastration ist, je nach Studie, bis zu doppelt so groß, wie bei kleinen Hündinnen.

  • Das die Gebärmutter drin bleibt, ist bei einer normalen Kastration ja normal.

    Ändert ja nix an der Hormonsituation nach der Kastration.

    Das Risiko, das Hunde ü20kg Inkontinent werden nach Kastration ist, je nach Studie, bis zu doppelt so groß, wie bei kleinen Hündinnen.

    Ja ist schon klar, dass das nichts ändert, aber du sagtest Organentnahme und das ist es ja dann nicht.

    Hast du eine logische Erklärung, warum das so ist mit der Inkontinenz?

  • Nicht nur der Uterus ist ein Organ. Die Ovarien ebenfalls. :smile:

    Eine Erklärung habe ich nicht, nein.

    Ich weiß auch gar nicht, ob es da eine zu gibt oder ob das nicht einfach empirische Werte sind.

    Rassedispositionen gibt es da ja durchaus auch. So das Boxer zum Beispiel häufiger betroffen sind, als DSH, obwohl diese das eigentlich oft höhere Gewicht haben.

  • Das weiß ich leider nicht. Habe das nicht hinterfragt, ehrlich gesagt.

    Okayyyyy...

    Die logische Erklärung wurde doch schon geschrieben, keine Eierstöcke, dort werden Östrogen, Progesteron etc gebildet = Schwächung des Bindegewebes... wie bei älteren Frauen ab der Menopause.

    Dackelbennys Hündin ist von 20kg wahrscheinlich auch deutlich weg, nur bei größeren Hunden ist es einfach häufiger, da spielt Gewicht und was gehalten werden muss auch ne Rolle.

  • Klar sind die Ovarien Organe. :headbash:

    Und zwar aus bereits genannten Gründen ziemlich wichtige. Sollte auch jedem Medizinlaien klar sein: ohne Ovarien kein Zyklus. Ergo machen die sogar ziemlich viel im und mit dem Körper.


    Und kastrationsassoziierte Inkontinenz tritt nicht unbedingt ein bis zwei Jahre nach der Kastra auf, sondern durchaus 5-8 Jahre später. Und genau dann haben die meisten HH die Kastration gar nicht mehr auf dem Schirm.

    Meine (nicht bewiesene) Theorie zum späten Auftreten ist das schwächer werdende BGW im Alter - das durch die Kastra geschwächte BGW ist noch stabil genug um die Blase dicht zu halten, aber kommt dann noch die altersbedingte Schwäche dazu war es das halt mit der Dichtigkeit.

  • Inkontinenz ist leider nicht das einzige Problem nach einer Kastra. Es gibt bei den größeren Rassen auch gehäuft Probleme mit den Knien (Meniskus, oder Kreuzbänder) und gerne im Anschluss noch den BS-Vorfall. Die Psoasmuskulatur hat engen Kontakt zu den Fortpflanzungsorganen der Hündin. Durch Irritationen nach der Kastra in dem direkten Umfeld kommt es gehäuft zu Verkürzungen der Muskulatur, ausserdem wird sie eben unelastischer, weil das Östrogen fehlt. Die Folge ist eine Achsabweichung im Hinterbein, die dann zu Stress im Knie führt. Das kann dann degenerative Prozesse im Gelenk forcieren. Desweiteren hat die Psoasmuskulatur Kontakt zu den Lendenwirbeln und kann bei BG-Schwäche eben auch mal einen BS-Vorfall Tür und Tor öffnen. Der Psoas hat noch weitere Verbindungen durch den Körper, zu den Nieren und zum Zwerchfell und nimmt somit eine sehr zentrale Rolle im Körper ein. All das MUSS natürlich nicht passieren, kann aber und ist nicht sooo selten.

    Chica wurde ja auch mit 2 Jahren kastriert und hat bislang glücklicherweise keine negativen Folgen.

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