Wasserwandern mit Hunden im Kajak/ Kanu - Erfahrungsaustausch, Fragen und Berichte

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    Eigentlich ist ja alles Wissenswerte bereits im Titel erwähnt - hier soll es um das Thema Wasserwandern mit Hund(en) bei begrenztem Raumangebot (auf einem Motor-/Segelboot ist deutlich mehr Platz) gehen.


    Wir haben für nächstes Jahr eine Tour mit zwei Kajaks und vier kleinen Hunden auf der Mecklenburger Seenplatte in's Auge gefasst. Ich komme von dort, bin schon vor meiner Geburt Wassersportler gewesen ;) und habe lange Jahre Wasserwandern gemacht, allerdings vor 30 Jahren mit Motor-/Segelboot und ohne Hunde. (damals durfte man dort noch überall anlegen und nächtigen, heute ist ja alles geregelt und verboten)


    Unsere Hunde sind das Bootfahren in Kanus und Kajaks gewöhnt. Sie bleiben sitzen/liegen und verlassen die Boote erst auf Kommando. Sie kennen das Tragen von Schwimmwesten.


    Wir haben zwei 2er Kajaks, in denen je ein Erwachsener und zwei Hunde sitzen.
    Für diese Tour werden wir uns zwei Gumotex Solar anschaffen, um noch flexibler zu sein.


    Und nun meine Fragen an die Wasserwanderer unter euch - habt ihr Schwierigkeiten gehabt, mit Hund(en) auf den offiziellen Lagerplätzen unterzukommen?
    Wie lang waren eure Strecken insgesamt?
    Was würdet ihr wieder so oder anders machen?
    Mit welchen Booten ward ihr unterwegs und wie groß war der Hund?
    Wie und wo habt ihr übernachtet?


    Ich würde mich freuen, wenn sich einige User melden würden. :winken:

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  • Huhu,


    ich habe einen Faltcanadier - ein Nautiraid Beach II, 3,90m lang, 14kg leicht.
    Ich fahre damit meist Mehrtagestouren mit zwei großen Hunden und Gepäck. Demnächst geht es auf die sächsische Saale.


    Die tägliche Streckenlänge auf ruhigen Wanderflüssen liegt zwischen 20 und max. 30km und ich bin meist 4-5 Tage unterwegs. Ich fahre relativ langsam, mit einem Kajak oder auch zu zweit im Canadier geht da natürlich mehr.


    Ich plane von vornherein so, dass die Übernachtungsstätten bekannt sind, außer ich schlafe wild, weil es keine gibt. Was nicht wirklich gut geht sind Wasserwanderplätze vom Kanuverein, da sind Hunde oft verboten, auf Campingplätzen sind sie aber zu 95% erlaubt.


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

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  • Mh nö, könnte ich jetzt so nicht sagen. Mir fällt nichts ein, was ich generell anders machen würde als bei Tour XY. =)


    Ich nutze Packsäcke und finde sie sehr praktisch, gerade, wenn man etwas auf den Stauraum achten muss.


    Die Hunde tragen Schwimmwesten und ich habe Mäntel dabei. Das Weichei friert immer (der zitternde Schlittenhund sorgt immer für reichlich Lacher unter den Mitfahrern :headbash: ), das Erbsenschwein verträgt die Bodenkälte nachts im Zelt nicht mehr so sehr.


    Im Grunde habe ich außer den Schwimmwesten eigentlich nichts dabei, was ich nicht bei einer Trekkingtour ebenfalls dabei hätte (Futter, Wasser, Faltnapf, Evazote-Matte, Erste Hilfe).
    Was sich gar nicht empfiehlt sind Leinen, die viel Wasser aufnehmen.


    Für kleine Hunde kann ein Regenschirm als Sonnenschutz ganz hilfreich sein.


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
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  • Ich dachte an Doggyboxx- oder Paracordleinen oder Leinen aus PP.
    Als Futter hatte ich die Köbers Flocken oder das Veggie Dog ausgeguckt. Das sind Sachen, die leicht und einfach zu stauen sind und die die Hunde gerne fressen. Reste von uns kämen noch dazu.
    Ich befürchte allerdings, daß die Faltnäpfe hier nicht angenommen werden, weil sie so wackelig sind. Da werde ich wohl auf feste Plastiknäpfe zurückgreifen müssen.
    Ein Regenschirm ist eine gute Idee, dann werde ich mal zwei Knirpse einplanen. Die nehmen nicht viel Platz weg und mit kurz gestelltem Stiel kann ich sie auch gut als Regenschutz im Kajak für die Hunde verwenden. Wir selbst haben bewährte Ponchos.
    Als Kälteschutz für die Hunde werde ich die Doggearshirts mitnehmen, wobei ich nicht glaube, daß sie das brauchen werden, sie wärmen sich entweder aneinander oder kriechen zu uns unter die Decke.
    Hast du einen Wassersack mit an Bord oder nutzt du Flaschen?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn wir wild zelten, haben wir immer einen Kanister Wasser dabei. Mit 2-3 Personen und 2-3 Hunden verbrauchen wir auf jeden Fall 10l+ pro Tag. Das ist mit einzelnen Flaschen dann schwierig, es sei denn, man hat sie in einem Packsack, aber wenn die einzeln im Boot liegen, ist das umständlich bei Umtragungen (gut, die werdet ihr auf der Mecklenburger Seenplatte jetzt nicht so sehr haben) und ganz doof, wenn man kentert.
    Eine Flasche habe ich aber immer dabei, damit ich auch unterwegs schnell und unkompliziert trinken kann.


    Was sich bei mir bewährt hat, ist folgende Aufteilung:
    - Packsack (oder Tonne) mit Sachen, an die man unterwegs nicht ran muss: Zelt, Schlafsack, Klamotten etc.
    - "Pausenbeutel" (Packsack o.ä.) mit Essen und allem, was man in den Pausen mit aus dem Boot nimmt
    - extra Packsack mit Wertsachen und Dingen, an die man schnell während der Fahrt mal ran muss (z.B. Jacke bei wechselhaften Wetter)


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

  • Wir starten morgen eine Tour auf der Weser mit unserem alten Faltkajak (Pouch RZ-85), mit zwei Menschen und einem kleinen Hund. Wir werden 10 - 12 Tage unterwegs sein, starten bei Kassel auf der Fulda und werden vielleicht bis Minden fahren, schätze ich.


    Wir haben bisher fast überall wild gecampt und hatten dabei auch nie Probleme. Das ist also auch für diese Tour so angedacht.


    Letztes Jahr waren wir in Schweden unterwegs (leider viiiel zu kurz), das war traumhaft. Das will ich auf jeden Fall noch mal machen. Was wir aus der Tour gelernt haben:
    - Der Hund braucht ne richtig dicke Isomatte, die Bodenleiter des Kajaks stört sie ungemein
    - Der Hund braucht ne Art Spritzdecke und da wir besondere Ansprüche haben, basteln wir die einfach selbst
    - Es ist wahnsinnig nervig, dauernd Wasser besorgen zu müssen und immer so viel mitschleppen zu müssen, also haben wir uns einen anständigen Wasserfilter gekauft


    Da es mit zwei großen Erwachsenen + Hund im 2er Kajak schnell etwas eng wird, haben wir grundsätzlich Packsäcke. Besonders praktisch finde ich unseren Packsack in Duffle-Bag-Form, weil man unterwegs super schnell an die Sachen rankommt: k39.jpg


    So, ich bastel jetzt mal weiter an der Spritzdecke. Wie gut, dass ich noch nie was genäht habe... xD

    Jana mit Ruby (*12/2012)

  • Huhu,


    das hört sich gut an! Ich wünsche euch viel Spaß!
    Wie machst du denn die Spitzdecke für deinen Hund?


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
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  • :???:


    Die Regenschirme sind für auf dem Kajak? Haltet ihr die fest oder könnt ihr die irgendwie befestigen? Leichte Brise weht auf dem Wasser ja immer.

    Mein kleiner Taschenwolf - Gustav Ignatius *4. April 2017
    101 Garnelen und ihre Hausschnecken lassen grüssen!

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