Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Ein Schulhund, der an Kindern Hüteverhalten auslebt und sie mit in die Hacken zwicken diszipliniert. Und das ist von der Pädagogin noch erwünscht.
Wo steht das?
dass der Hund sein Hüteverhalten an den Kindern ausleben darf. und die Halterin das auch noch so toll findet.
Oder das?
Wo lest ihr das raus, dass die Lehrerin/Halterin, das wünscht oder toll findet?
Was ich da rauslese, ist jemand, der den Kindern Hundeverhalten erklärt. In dem Fall eben Hütehundverhalten.
Zitat
wenn sie zu forsch aufstehen und der Klassentür zustreben, etwa weil sie mal raus müssen. Dann rennt Junny ihnen hinterher und stupst sie an, eventuell zwickt sie ganz vorsichtig in die Waden und gibt zu verstehen: „Ich bestimme, wer die Gruppe verlässt.“ Dadurch hält sie ihre Herde zusammen, was Stefanie Grauer dann dem entsprechenden Kind sagt: „Siehst Du, das findet sie ein bisschen ,strange’ jetzt“, also ein bisschen befremdlich.Keine Ahnung, ob das so stimmt. Aber ich erkläre meinen Kindern auch lieber, wie sie sich sicher halten und verhalten sollen um keine Gefahr einzugehen. Auch im Straßenverkehr, z.B.
Was bringt es mir denn im Nachhinein, wenn was passiert und ich sage "Na aber der Hund/Autofahrer hätte aber so und so!!!"
Und wenn ich mir überlege, wie oft Welpen hier ins Hosenbein gezwickt haben..... Gab nie Abdrücke, gab nie Wunden. Aber mehr Verständnis für das Verhalten. Wenn man zu wild spielt - überdreht der Hund. Wer zu hektisch ist (Aktion), provoziert damit eine Reaktion. Knurren wird ernst genommen. Usw.
Käme es zu Wunden, würde vermutlich schon jemand eine Beschwerde eingereicht haben - hoffe ich zumindest.
na aber es ist doch eine Schulklasse.. da sollten doch die Kinder im Vordergrund stehen und nicht der Hund..
und Kinder sind nun mal wild, wollen rennen, sich bewegen, sich austoben.. die können doch nicht den ganzen Tag nur wie angeklebt an ihren Tischen sitzen

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"Und weil sie ebenso wenig wie Menschen über den eigenen Schatten springen kann, diszipliniert die Hütehündin Kinder, wenn sie zu forsch aufstehen und der Klassentür zustreben, etwa weil sie mal raus müssen."
ich finde nicht dass das so klingt als wäre es unerwünscht oder man würde es unterbinden.
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Aha ... und weil die gute Dame das nicht ok findet, tut sie nichts dagegen sondern erklärt lediglich den Kindern warum der Hund das tut ... sehr sinnvoll

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Dir ist aber bewusst straalster , das die Halterin mit der Formulierung und den Verhalten das Tun ihres Hundes bestärkt und für richtig hält? Sprich das Hüteverhalten des Hundes ist gewünscht.
So, und nun stell Dir mal vor, das Kind reagiert auf das Stupsen und Zwicken nicht im Sinne des Hundes. Er wird fester zupacken und spätestens da hört der Spaß für mich dann endgültig auf.
Mal ganz abgesehen davon ist es in meinen Augen sinnbefreit und gefährlich, den Hund so agieren und die Kinder in dieser Form von ihm reglementieren zu lassen.
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Ich vermute hier auch erstmal eine journalistische Wortwahl die einem erfahrenen HH skeptisch werden lässt.
Die Grundidee finde ich super, die Hundeauswahl muss natürlich sehr sorgsam durchgeführt werden, die Erziehung perfekt sein. Auch gehe ich davon aus das das Einverständnis der Eltern vorliegt und es vorher Info-Veranstaltungen gegeben haben wird.
Für mich wäre das das Ende meiner Schullaufbahn gewesen, in den Stunden mit Hund hätte ich vom Unterricht rein gar nichts mitbekommen..
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Also ich find das Konzept toll.
Auch wenn ich nachvollziehen kann warum die Krone der Schöpfung es befremdlich findet wenn ein unwürdiges Tier daherkommt und Artgenossen erziehen will. Schließlich sind wir Menchen die Bestimmer in dieser Welt.

Aber die Kinder lernen nun den Umgang mit Hunden in einer Schule, lernen auf Körpersprache zu achten wenn ein Hund in der Nähe ist. Lernen sogar das Hunde auch eine Aufgabe erfüllen können, als Hilfe für einen anderen Menschen und das das nicht unbedingt mit dem eigenen Willen in Einklang zu bringen ist. Den Kindern wird dadurch die Möglichkeit gegeben so unendlich viel zu lernen, was sie in ihrer Stadtwohnung, vllt bei Eltern die selber nichts über Hunde wissen, sonst niemals lernen würden. Und was ist an einem Hund der Kinder hütet verkehrt? Alleine wenn ich mir überlege wie kaotisch mitunter eine Gruppe Kinder sein kann. 30 Kinder und zwei Lehrer bei nem Schulausflug... da sollte defintiv immer noch ein Hund mit dabei sein. 2 Lehrer haben nur vier Augen. Und ganz ehrlich wenn ein zwicken in die Wade auch nur ein Kind vor nem Auto rettet, ist alles gut.
Gut hier ist er nur mit im Klassenraum - aber alleine die Idee Kinder hüten zulassen von einem Hund find ich schon faszinierend.
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Hund führt und reglementiert die Kinder einer Schulklasse .... Nope, da ist schon die Grundidee Mist.
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Also ich find das Konzept toll.
Auch wenn ich nachvollziehen kann warum die Krone der Schöpfung es befremdlich findet wenn ein unwürdiges Tier daherkommt und Artgenossen erziehen will. Schließlich sind wir Menchen die Bestimmer in dieser Welt.

Aber die Kinder lernen nun den Umgang mit Hunden in einer Schule, lernen auf Körpersprache zu achten wenn ein Hund in der Nähe ist. Lernen sogar das Hunde auch eine Aufgabe erfüllen können, als Hilfe für einen anderen Menschen und das das nicht unbedingt mit dem eigenen Willen in Einklang zu bringen ist. Den Kindern wird dadurch die Möglichkeit gegeben so unendlich viel zu lernen, was sie in ihrer Stadtwohnung, vllt bei Eltern die selber nichts über Hunde wissen, sonst niemals lernen würden. Und was ist an einem Hund der Kinder hütet verkehrt? Alleine wenn ich mir überlege wie kaotisch mitunter eine Gruppe Kinder sein kann. 30 Kinder und zwei Lehrer bei nem Schulausflug... da sollte defintiv immer noch ein Hund mit dabei sein. 2 Lehrer haben nur vier Augen. Und ganz ehrlich wenn ein zwicken in die Wade auch nur ein Kind vor nem Auto rettet, ist alles gut.
Gut hier ist er nur mit im Klassenraum - aber alleine die Idee Kinder hüten zulassen von einem Hund find ich schon faszinierend.
Joa mit nem Sheltie kann mans ja machen ... süss plüschig und wird nicht ernst genommen.
Ich schick doch mein Kind nicht in die Schule damit es von nem Hund erzogen wird

Und wenn zwei Lehrer nicht genug sind, dann gehört da an anderer Stelle mal überlegt was optimiert werden sollte.
Och Tarek würd die Kinder auch hüten und massregeln, fänd dann glaub keiner mehr witzig.
Würd mich ja wundernehmen ob alle Eltern auch wissen das der Hund zwickt ... Kinder erzählen nu auch nicht alles.
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Wenn etwas nicht erwünscht ist lasse ich es nicht zu, in dem Fall dass der Hund sich frei im Klassenzimmer bewegt.
Würde mir meine Tochter erzählen, sie wäre gezwickt worden weil sie nicht im vom Hund gewünschten Tempo aufgestanden ist um aufs Klo zu gehen (ich bezweifle dass der Hund das Melden und die Frage: Frau Tralala darf ich mal auf die Toilette? mit bejahender Antwort adäquat versteht) hätte ich da ganz fix nen Termin bei der Dame - und ggf höher.
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Wo steht das?
Dort:
Zitatwenn sie zu forsch aufstehen und der Klassentür zustreben, etwa weil sie mal raus müssen. Dann rennt Junny ihnen hinterher und stupst sie an, eventuell zwickt sie ganz vorsichtig in die Waden und gibt zu verstehen: „Ich bestimme, wer die Gruppe verlässt.“ Dadurch hält sie ihre Herde zusammen, was Stefanie Grauer dann dem entsprechenden Kind sagt: „Siehst Du, das findet sie ein bisschen ,strange’ jetzt“, also ein bisschen befremdlich.
Der Hund hütet, verhält sich also schon, wie in dem Zitat beschrieben und
Was ich da rauslese, ist jemand, der den Kindern Hundeverhalten erklärt. In dem Fall eben Hütehundverhalten.
der Jemand erklärt dieses gezeigte Verhalten. Nicht rein theoretisch, sondern an den Handlungen des Hundes. D.h., sie theoretisiert nicht ein Zwicken in die Waden, sondern erklärt, was das Zwicken bedeutet. Wenn man so etwas nicht befürwortet, würde man den Hund die Kinder nicht live hüten lassen.
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