Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Wieder einmal ein Beißvorfall zum Kopfschütteln über die Halterin:
https://www.nordkurier.de/uckermark/biss…2737176110.html
ZitatHorst Zimmermann fuhr noch ein Stück weiter mit seinem Auto, als er zwei Frauen mit einem weiteren Hund entdeckte. Ebenfalls nicht angeleint. „Ich stieg aus, stellte mich vor und wollte erklären, dass Hunde im Wald anzuleinen sind“. Doch soweit kam Horst Zimmermann gar nicht, schon biss der Hund, den er zuvor als erstes entdeckt hatte, ihm in die Wade. „Er hatte nicht einmal gebellt“, erinnert sich der Polizist, der für solche Fälle immer Pfefferspray bei sich trägt, um sich verteidigen zu können. Zum Glück trug er eine Hose aus festem Material, so das die Bisswunde nur oberflächig war.
„Hätten sich die Frauen einsichtig gezeigt, wäre für mich die Sache erledigt gewesen“, so Horst Zimmermann, der selbst einen Hund hat und aus Erfahrung weiß, dass ein Tier auch mal zubeißen kann. Aber nach dem gut meinenden Hinweis, dass sie gegen das Landesumweltgesetz und die Satzung der Gemeinde verstoßen, wenn sie mit dem unangeleinten Hund im Wald spazieren gehen, bekam er eine für ihn unverständliche Entgegnung, über die er auch eine Woche danach noch immer nur mit dem Kopf schütteln kann: Das Anleinen der Hunde sei Tierquälerei, hätten sie ihm geantwortet.
...
Horst Zimmermann hat Anzeige gegen die Hundebesitzerin erstattet. Laut seiner Information sollen die Hunde der Rasse Louisiana Catahoula Leopard bereits zuvor einen Kollegen gebissen haben. Auch ein befreundeter Jäger von Horst Zimmermann soll bereits schlechte Erfahrungen mit den Tieren gesammelt haben. „Sein Jagdhund wurde gebissen“.
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Die beiden Frauen haben sich nicht richtig verhalten, soweit ist das klar!
Aber, ich persönlich finde diese Aussage von jemanden, der Ahnung von Hunde haben soll, auch etwas, nun ja, merkwürdig!
"Er hatte nicht einmal gebellt" - bevor er dann gebissen wurdeWieso sollte der Hund denn vorab bellen?
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Bei dieser Geschichte würde ich sehr gerne die andere Seite hören, bevor ich da was beurteile. Ich hab so meine eigenen Erfahrungen mit Herren der Schöpfung, die im Wald hinter mir herfahren und mich rein aus Prinzip zum Anleinen meiner Hunde auffordern (um nicht "grob und drohend anschnauzen" zu sagen - und nein: Hier ist es keine Pflicht. Und meine Hunde stromern nicht unkontrolliert oder außerhalb meiner Reichweite herum).
Seitdem bin ich da etwas vorsichtig und froh, dass ich a. die Rechtslage und b. den ansässigen Jagdpächter gut kenne.
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Sowas gibts hier bei uns aber auch. Also - Menschen mit diesen Ansichten wie die geschilderten der Frauen.
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Bei dieser Geschichte würde ich sehr gerne die andere Seite hören, bevor ich da was beurteile. Ich hab so meine eigenen Erfahrungen mit Herren der Schöpfung, die im Wald hinter mir herfahren und mich rein aus Prinzip zum Anleinen meiner Hunde auffordern (um nicht "grob und drohend anschnauzen" zu sagen - und nein: Hier ist es keine Pflicht. Und meine Hunde stromern nicht unkontrolliert oder außerhalb meiner Reichweite herum).
Seitdem bin ich da etwas vorsichtig und froh, dass ich a. die Rechtslage und b. den ansässigen Jagdpächter gut kenne.https://www.kleintierverhalten.eu/2019/02/13/vor…in-brandenburg/
"Leinenpflicht für alle Hunde
Für alle Hunde gilt Leinenzwang auf Veranstaltungen mit Menschenansammlungen (z.B. öffentliche Versammlungen, Umzüge), auf Sport- und Campingplätzen, in begrenzten öffentlichen Park-, Garten- und Grünanlagen, in Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Verwaltungsgebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie in Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen, in Treppenhäusern und in gemeinschaftlichen Räumen. Die Hunde müssen an einer reißfesten, maximal zwei Meter langen Leine geführt werden. Darüber hinaus dürfen Hunde gemäß § 15 Abs. 8 des Waldgesetzes des Landes Brandenburg im Wald nur an der Leine geführt werden."
(Hervorhebung von mir)
Es hat wohl mal jemand eine Petition dagegen gestartet:
https://www.maz-online.de/Brandenburg/Hu…nenzwang-kippen
https://www.openpetition.de/petition/onlin…es-waldgesetzes
Sie wurde aber abgewiesen. Deswegen gehe ich davon aus, es hat sich nichts geändert. Darauf weist auch diese Seite hin:
https://www.hundehaftpflichtversicherungen-vergleich.de/leinenpflicht/…nach-Bundesland
Insoweit scheint die Rechtslage in Brandenburg eindeutig zu sein.
Ob "grob anschnauzend" (wie aus Deiner Erfahrung) oder "freundlich auffordernd" (wie im Artikel), es besteht also Leinenpflicht. Aber die Begründung der beiden Frauen (so aus dem Artikel) deckt sich in etwa mit dem Tenor der Initiantin der abgelehnten Petition, die sich auf das Tierschutzgesetz, der artgerechten Haltung von Hunden beruft und den Freilauf im Wald somit als korrekte Handlung i.S.d. TschG wertet.
Der Hund hat zugebissen, dass darf er auch dann nicht, wenn Jäger die beiden Frauen "grob anschnauzend" auf die Leinenpflicht hingewiesen hat. Also gehe ich davon aus, Leinenpflicht + im Freilauf zugebissen, dazu könnte die andere Seite erzählen, was sie mag. Wenn sie nicht zufällig ein Attest aus der Tasche kramen können, dass sie verprügelt worden sind, dürften sie keine Chance haben, aus der Nummer wieder raus zu kommen.
Sowas gibts hier bei uns aber auch. Also - Menschen mit diesen Ansichten wie die geschilderten der Frauen.
Gibt es bei uns auch überall; selbst in der Brut- und Setzzeit ... sogar auf Spielplätzen, Liegewiesen, Naturschutzgebiete ...
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Aber, ich persönlich finde diese Aussage von jemanden, der Ahnung von Hunde haben soll, auch etwas, nun ja, merkwürdig!
"Er hatte nicht einmal gebellt" - bevor er dann gebissen wurdeWieso sollte der Hund denn vorab bellen?
Vll. hat er das erwartet, weil der Hund aus der Ferne kam und es unter Hunden oft üblich ist, vorzuwarnen, bevor man zubeisst. Meine tun das (nicht Bellen aber Grollen).
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Vll. hat er das erwartet, weil der Hund aus der Ferne kam und es unter Hunden oft üblich ist, vorzuwarnen, bevor man zubeisst. Meine tun das (nicht Bellen aber Grollen).
Davon geh ich auch mal aus, zumal ja der erste Und gebissen hat, als der der aus Entfernung angekommen ist, nachdem er zuerst gesehen wurde.
Selbst wenn er unhöflich war darf er natürlich nicht gebissen werden, und die Aussage der Damen sorgt bei mir für kopfschütteln.
Ist bestimmt auch Tierschutz wenn der Hund ein Reh zu tode hetzen darf. BioEigenBarf oder so

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Selbst wenn er unhöflich war darf er natürlich nicht gebissen werden, und die Aussage der Damen sorgt bei mir für kopfschütteln.
Ist bestimmt auch Tierschutz wenn der Hund ein Reh zu tode hetzen darf. BioEigenBarf oder so

Man muss aber sagen, in Brandenburg sind sie mit Leinenpflicht offensichtlich wirklich geschlagen. So etwas bildet natürlich auch Lager und Positionen (die vll. übers Ziel hinaus schiessen).
Hatte ja schon mal überlegt, hin und wieder dort Ferien zu machen. Wunderschöne Landschaft, so mein Eindruck und soooohoooo viel Platz. Aber nach meiner Recherche, lass man lieber. Gibt sogar in der Nähe Gebiete, weiss nicht mehr welches, dort dürfen Jäger freilaufende Hunde im Wald sogar dann abschiessen, wenn sie gar nicht gejagt haben
; erschreckend.Dachte schon, bei uns hier in CH herrschten harte Sitten ...
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Ich bin so froh über das Saarland. Ich kann Henry das ganze Jahr über freilaufen lassen. Die Hunde müssen halt abrufbar sein und auf den Wegen laufen.
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Hatte ja schon mal überlegt, hin und wieder dort Ferien zu machen. Wunderschöne Landschaft, so mein Eindruck und soooohoooo viel Platz.
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[media]https://www.youtube.com/watch?v=uellmynA34U[/media]

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