Rüde wird für Hündin gehalten

  • Hallo vill kann mir jemand von euch helfen.Ich habe einen kleinen Mischlingsrüden der Kastriert ist ca seit 1. 1/2 Jahr .Ich habe ihn aus Rumänien und bevor er zu mir kamm wurde er halt Kastriert er ist jetzt angeblich 6 Jahre alt.Jedes mal beim Spazieren geheb wollen ungkastrierte Hunde ihn besteigen und verhalten sich so als wäre er eine läufige Hundin.Manchmal versuchen sie ihn auch am Gential abzulecken.Ist das Normal?Es ist wirklich nervig weil mein Hund halt eig. nur spielen möchte.Weiss jemand warum das so ist und was ich am besten machen kann?freue mich über Eure Ratschläge

  • Du könntest mal zum TA gehen und gucken lassen, ob er z.B. eine Analdrüsenentzündung hat. Das kann sehr gut riechen und dafür sorgen, dass andere Rüden ihn für eine läufige Hündin halten.

    Aber wenn der TA da nichts findet, dann kann das leider auch einfach so sein. Einer meiner Rüden fährt auch total auf Kastraten ab (wobei ich ihm das nicht erlaube) und die können nicht alle irgendwo Entzündungen haben.

  • ja also im Oktober war ich beim Tierarzt und da war alles in ordnung aber ich habe das Thema auch nicht angesprochen weil mir das da noch nicht so aufgefallen ist.Es nervt aber vorallem weil die Besitzer das teilweise noch lustig finden .Ich möchte das aber nicht das sie meinen Hund besteigen und nach jagen und ihm am Gential lecken :fear:

  • Wir haben jetzt Februar. Ein TA-Besuch im Oktober kann natürlich keine Auskunft gegeben haben über eine eventuelle Entzündung heute.

    Egal, woher das jetzt rührt, Du wirst den Besitzern der anderen Hunde sagen müssen, was Du nicht willst, die Hunde ggf. blocken und Deinen Hund schützen.

  • Es gibt scheinbar immer wieder mal kastrierte Rüden, die für andere Hunde sehr spannend riechen.

    Du solltest deinen Hund schützen und möglichst erst gar nicht zulassen, dass andere Hunde ihn besteigen oder sonstwie drangsalieren.

    Vielleicht gibt es in deiner Gegend ja auch ein paar Hunde, die dieses Verhalten nicht zeigen und sich mit deinem Hund verstehen? Dann würde ich an deiner Stelle diese als regelmäßige Spielgefährten für deinen Hund etablieren umd ihn vor Fremdhundbegegnungen lieber schützen.

  • Oh ja. Baxter steht auch auf sehr viele Kastraten, dass kann für den kastrierten Hund sehr stressig werden und deshalb sollte man das echt unterbinden. Von alleine hören die Rüden nicht auf, da muss man leider als Mensch handeln.

  • Sollte es nicht die Analdrüse sein oder ein anderes gesundheitliches Problem könnte man es mit Chlorophyll-Tabletten probieren.
    Die verändern den Eigengeruch des Hundes (nicht von jetzt auf gleich, brauch schon ein paar Tage zum Einpendeln) und sind in der Regel nicht schädlich.

  • Viele Rüden "verwechseln" Entzündungen mit Läufigkeit und kippen in das entsprechende Verhalten. Dabei reicht oft eine leichte Entzündung - die kann so gering sein, dass man im Grunde keine Symptome hat. Ich denke da z.B. an die Analdrüse.

    Wenn dann der entsprechende Rüde auch noch sozial eher unsicher ist, ist er ein Sexopfer ... Die meisten Rüdenbesitzer haben ihre Jungs nicht mehr im Griff, wenn sie ins Sexualverhalten kippen. Daher wundert es mich wenig, dass ihr dem so ausgeliefert seid.

  • Ich habe ja einen unkastrierten Rüden... Der findet derart viele kastrierte Rüden "interessant"... Dass die nun alle gesundheitliche Probleme haben sollen, mag ich einfach nicht glauben...

    Das was du (@TE) erlebst, ist genau der Grund, warum mein Rüde NUR im ABSOLUTEN Notfall kastriert wird. Der eigene Hund macht keine Probleme, ist mit allem und jedem verträglich, ist ansprechbar, hört, ist einfach unkompliziert und dann hat man draußen dauernd Spießrutenlaufen wegen anderen, unkastrierten Rüden...

    Aus der Erfahrung mit meinem intakten Rüden kann ich dir nur eins raten: Kontakt mit fremden Hunden erstmal strikt vermeiden. Das auch deutlich machen, indem du selbst anleinst oder einen Bogen läufst. Wenn sich dann rausstellt, dass das eine Hündin oder ein anderer kastrierter Rüde ist, kann man sie ja dann nach Absprache immer noch gemeinsam laufen lassen.

    Wenn dein Rüde von einem anderen unkastrierten Rüden belästigt wird, wird nichts helfen außer deinen Hund flux aus der Situation zu entfernen. Hochnehmen, falls möglich, oder schnell weggehen. Dem anderen Halter gegenüber (der oft leider machtlos daneben steht) unmissverständlich klar machen, dass du das nicht willst und der Hund angeleint werden soll. Und zwar sofort.

    Leider beschönigen viele Halter von unkastrierten Rüden diese Situation. Einfach aus Machtlosigkeit. Bei ihrem Rüden geht das Rollo runter; er ist nicht mehr beeinflussbar und weil man dann keine Schwäche zeigen mag, werden Ausreden erfunden. "Das ist halt ein souveräner Rüde"... Dass ich nicht lache...

    Obwohl ich selbst einen unkastrierten Rüden habe, der dieses Problem hat, ärgert es mich maßlos, dass diese Halter nicht mehr Verantwortung übernehmen! Nobody is perfect. Mir ist Newton auch schon entwischt und hat kastrierte Rüden belästigt... Aber dann sollte man wenigstens ganz schnell eingreifen, seinen Rüden da wegnehmen und sich entschuldigen!

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