Ständige Anbaggerei von Leuten an Nilson...

  • ...jaja das liebe Antatschen...

    Vor drei Tagen war ich bei in einem Pet Store, weil die da einen Groomer haben. Milo und ich rein, zwei Frauen.... die Eine kam gleich ran "oh what a cutie", ran an seinen Kopf und Hand ins Maul geschoben - ich schon voll genervt... die Andere fragt was ich will und ich sage, ich moechte seine Krallen gekuerzt haben. Frage an mich war, ob ich das erste Mal mit ihm da waere und wenn ja braeuchten sie erst ein Tollwut Zertifikat.

    Ich sage, ja erstes Mal hier, nein Zertifikat hab ich jetzt nicht dabei aber er hat seine "rabies-" Marke am Halsband. Sie sagt, neeeeee, das geht nicht, ist vielleicht nicht seine Plakette. Sie braucht das Zertifikat...blabla...

    Am Ende sag ich, ok, ihre Kollegin haelt ihre Hand ins Maul meines Hundes und jetzt wollt ihr ein Tollwut Zertifikat...yeah that makes sense... have a good one.

    :???:

    @Muffin2203
    Wenns dich so nervt (wie mich), dann block die Leute ab. Milo ist jetzt knapp 5 Monate und es hoert nicht auf. Deshalb bin ich doch sehr direkt und geb absolut nichts auf das was die denken oder sagen.

  • Ich freue mich darüber, das mein junger Hund so ganz verschiedene Menschen (von klein bis groß, jung bis alt,...) kennen lernen kann. Da darf er auch mal springen, ich lobe dann, wenn er unten bleibt.
    Trotzdem übe ich auch ganz gezielt, dass er auf mich konzentriert bei mir sitzen bleibt wenn ihn andere Personen ansprechen. Und die Leute waren dann eher beeindruckt, wie brav der Zwerg ist und haben gewartet, bis ich ihn freigegeben habe und sie ihn streicheln konnten.
    Es war bis jetzt auch kein Problem, ungewünschte Kontakte zu verhindern, vielleicht habe ich ja so eine böse Ausstrahlung, dass ein Blick reicht. xD

  • Ich komme mal mit meinem 32kg-Kaliber durch und zeige denen, wie toll es ist, von einem ausgewachsenen Labrador „bespielt“ zu werden? Wär das was? :dafuer:

    Finde ich durchaus sinnvoll bei dem ein oder anderen xD . War schon am überlegen ob es egal was ich mache, als Nilson einfach machen lasse. Aber das ist ja ach nicht der richtige Weg :fear:

  • Willkommen im Oh-Wie-Süß-Welpenland... :winken:
    Werde nicht irgendwann beim nächsten Mal deutlich, sondern ab sofort und immer! Nur keine falschen Hemmungen!
    Anners geiht dat nich...
    Blocke die Leute körpersprachlich deutlich, aber sachlich, und versuch, diese Phase mit Humor zu nehmen. Da muß man halt durch als Welpenbesitzer/in. Diese Zeit geht aber schnell vorbei, versprochen. Schon mit einem halben Jahr, bei großen Rassen eher noch früher, ist der Welpenlack weitgehend ab und die ersten Leute fangen an, dir und deinem großen, bösen Hund auszuweichen anstatt sich auf das süße Baby zu stürzen. Dann gestaltet sich die Erziehung des Hundes in diesem Punkt auch leichter.

    Man lernt auch schnell, die Leute einzuschätzen und vorausschauend zu handeln, zB den Hund anzuleinen.


    Dagmar & Cara

    Nilson ist jetzt 17 Wochen und ich habe gestern mehr als deutlich gesagt, bitte nicht. Seien Sie mir nicht böse aber er soll das nicht machen und Nilson regelrecht gezogen damit er von unserem Nachbarn wegkommt. Nein, was macht er, geht noch mit Richtung Aufzug, und spielt weiter mit ihm "ist doch nicht schlimm, bei mir darf er das und ich kann auch nicht verstehen, das es Leute gibt die Angst vor Hunden habe". Man, was soll man da sagen....

  • Okay, soweit waren wir noch nicht. Ich wurde einmal gefragt ob er etwas darf, das war okay. Am Pferdestall habe ich gesagt, das es nichts gibt mit Getreide, Thema auch durch.
    Ich befürchte schnuffelwuffel bleibt immer so :ugly: .

  • Ich habe ja nichts dagegen, das er gestreichelt wird und er ist ja auch so freundlich und will nach jedem hin. Komischerweise fragen nur die Kinder :ka:
    Wenn die Leute nicht reagieren oder halt nur gucken, ist es einfacher. Dann kann ich eine Übung einbauen. Ich versuche das auch bei den anderen aber keine Chance. Das ist das extreme Gegenteil. Da wird hinterher gegangen, gestreichelt, gespielt usw. Obwohl ich freundlich sage, bitte nicht machen.
    Es gibt Hundebesitzer, da hab ich nichts gegen, denn die haben ihre Hunde super erzogen und machen das in dem Moment dann bei Nilson auch. Spielen aber gleichzeitig erziehen. Um die tutnixe und machtnixe mache ich einen Bogen.
    Ich probiere es mal mit Flöhe :D

  • In dem Moment springt ihr zierlicher 40 kg Hund mich an, zerkratzt mein Bein, zerreißt meine Hose dabei, schnappt sich gleichzeitig meinen Futterbeutel von der Joggingleine und rennt damit weg. Ich sage ihr, dass mein Schlüssel in dem Beutel ist. Sie darauf:"Das ist dem egal, der will nur das Futter!" :fear:

    Wie krass ist das bitte denn?
    Und die hast du nicht gefaltet?


    Zitat

    Als ich irgendwann meinen Beutel samt Schlüssel wieder hatte, war mein Kommentar:"genau deswegen soll mein Hund GAR NICHTS von anderen bekommen!"
    Ich glaube, manche checken es einfach nicht...!


    Und dann hätte ich direkt nach der Adresse gefragt oder nach 90 Euro für eine neue Hose.

    ...
    Es war bis jetzt auch kein Problem, ungewünschte Kontakte zu verhindern, vielleicht habe ich ja so eine böse Ausstrahlung, dass ein Blick reicht. xD

    Bei mir ist das in der Regel auch so, dass die Leute das schnallen.
    Ganz selten geht das beim einen oder anderen 1-3 Sekunden unter, aber dann schnallen die das.

    Ich habe aber festgestellt, dass die Menschen, die ich grundsätzlich als "zu lieb für diese Welt" einschätze derartig extreme Begegnungen mit anderen haben. Wie so ein Magnet. :p

    Dann bin ich lieber eine pampkuh und die Menschen finden mich doof, als das meine Tiere nicht erzogen sind.

    Nilson ist jetzt 17 Wochen und ich habe gestern mehr als deutlich gesagt, bitte nicht. Seien Sie mir nicht böse aber er soll das nicht machen und Nilson regelrecht gezogen damit er von unserem Nachbarn wegkommt. Nein, was macht er, geht noch mit Richtung Aufzug, und spielt weiter mit ihm "ist doch nicht schlimm, bei mir darf er das und ich kann auch nicht verstehen, das es Leute gibt die Angst vor Hunden habe". Man, was soll man da sagen....

    Was man da sagen soll?

    Ich hätte das hier gesagt:
    dann schaffen sie sich einen eigenen Hund an, mit dem können Sie machen, was sie wollen, das hier ist meiner und der wird erzogen wie ich das will.Das bedeutet sich ganz klar: ich sage ihnen, wann sie mit ihm spielen dürfen .
    Haben sie einen eigenen Hund, können sie das ja auch bestimmen.

    Oder noch direkter, grabsch den Nachbarn an.
    Am Arm, Am Kopf, am Gesicht ... wenn er dich anmotzt ganz kühl sagen: "sie sahen so süß aus, da musste ich mal ungefragt anfassen" :mute:

  • Irgendwie ist es doch unmöglich alle Menschen zu erziehen. Man kann einem Hund beibringen sich abzuwenden und wegzugehen, wenn Menschen ihn belästigen. Das ist auch viel nachhaltiger für die Personen, denn ein Hund, der bei Gegrapsche rumdreht und geht, ist enttäuschend. ;)

    Für den Hund hat es zudem den Effekt, dass er eine Handlung lernt, mit der er sich entziehen kann - das nimmt Stress. Hunde kommen selbst nicht auf die Idee bzw. es ist aus der Sicht des Sozialverhaltens eigentlich "Verboten", daher tun sie das nicht. Aber sie können lernen, dass die Regeln bei Menschen anders sind.

    Wenn ich allerdings einen Hund an der Leine habe, der Angst vor fremden Menschen hat, dann setze ich mein Verbot unmissverständlich durch. Ohne Diskussion. Das muss man auch erst Mal üben - Grenzen setzen und durchziehen. So was lernt man z.B. in Selbstverdeidigungskursen. Das Auftreten spielt da eine große Rolle und es gibt Techniken und Wege.

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