SDU - Austausch und Erfahrungen

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    Hallo ihr Lieben!


    In einem anderen Thread kam die Frage bereits auf und ich habe auch noch keinen Thread zum allgemeinen Austausch über die SDU gefunden, also starte ich hiermit mal einen. =)


    Bei meinem Hund wurde erst vor etwa 4 Wochen eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die nächste Blutkontrolle steht nächste Woche an. Seit ich mich mehr mit dem Thema beschäftige fällt mir erst so richtig auf wie viele Hunde hier im Forum ebenfalls betroffen sind und wie unterschiedlich die Symptome sind.


    Bei Tomi war es ja so, dass ich den Test eigentlich nur wollte weil er mir lustlos und schlapp vorkam. Der Hund ist jetzt ca. 10 Jahre und ich war nicht sicher ob es nun am älter werden liegt oder was anderes los ist, also Bluttest mit Organprofil und Schilddrüsenwerten.
    Bei ihm konnte ich soweit keine weiteren körperlichen Symptome feststellen, er neigt immer sehr schnell zu leichtem Übergewicht aber das muss ja nicht an der Schilddrüse liegen. Ich bilde mir allerdings schon ein, dass er in den letzten Wochen etwas abgenommen hat obwohl wir an der Fütterung nichts verändert haben. Ansonsten habe ich schon das Gefühl, dass er insgesamt wieder fitter und fröhlicher ist. Seine Verhaltensweisen von denen ich schon sehr gehofft hatte, dass sie mit der SDU zusammenhängen |) , haben sich nicht auffallend verändert aber vielleicht dauert das auch noch etwas. Hoffen kann man ja. :D


    Mich würde interessieren welche Symptome eure Hunde hatten und ob es noch jemanden so ging, dass sich die SDU an Veränderungen im Verhalten gezeigt hat? Und natürlich auch, ob sich die Symptome wieder vollständig zurück gebildet haben. =)
    Bei uns ist ja noch unklar ob die Dosierung passt, wenn das bei euch schon der Fall ist, ist die SDU überhaupt noch Thema für euch? Lasst ihr die Werte regelmäßig checken oder nur wenn etwas auffällig ist?


    Ich bin gespannt was ihr berichtet. =)

  • Hallo Sonja,
    bei Atti wurde vor 2 Jahren eine subklinische SDU festgestellt, allerdings zeigte er keinerlei Symptome. Es war ein Zufallsbefund bei einer Blutuntersuchung.
    Atti bekommt L-Thyroxin in niedriger Dosierung und die war von Anfang an richtig

  • Elly ist 2,5 Jahre und hat eine subklinische SDU. Wir sind durch ihre Verhaltensauffälligkeiten darauf gekommen. Ständig gestresst, draussen nicht ansprechbar, Tunnelblick, viel zu dünn, Zwangshandlungen in einer Endlosspirale. Ich hab immer gesagt, sie verhält sich wie ein Autist mit ADHS. Sie wird jetzt seit über einem Jahr eingestellt (es wurde eine Umwandlungsstörung festgestellt). Es ist schon wesentlich besser geworden, sie hat allerdings noch Schwankungen im Verhalten und ich denke, ein 'ganz normaler Hund' wird sie nie werden. Aber sie ist jetzt draussen ansprechbar, ich kann mit ihr trainieren und sie ist jetzt in der Lage, mich wahr zu nehmen. In der Hundeschule haben wir vom normalen Hundekurs zum Tricksen gewechselt. Die Kopfarbeit hilft ihr wunderbar beim runterfahren. Zu Hause ist sie nun auch entspannter. Aufgrund der Schwankungen werden ihre Werte immer noch alle 8 Wochen überprüft und wir sind jetzt ziemlich nah bei der optimalen Dosierung angekommen. Wegen der Umwandlungsstörung muss ja das optimale Zusammenspiel von T4 und T3 gefunden werden.

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  • Mich würde interessieren welche Symptome eure Hunde hatten und ob es noch jemanden so ging, dass sich die SDU an Veränderungen im Verhalten gezeigt hat? Und natürlich auch, ob sich die Symptome wieder vollständig zurück gebildet haben.

    Ich kopier dir das mal der Einfachheit halber hier rein, da steht eigentlich alles drin was du wissen möchtest (ist halt ein bisschen ausführlicher) als du es wahrscheinlich haben wolltest, aber so ist es für mich einfacher. ;)


  • Danke euch! Besonders dir @Dackelbenny für deinen ausführlichen Bericht. Das Thema ist ja so wahnsinnig komplex. Bei Tomi war der T4 Wert ja viel zu niedrig (0,7), der TSH aber nicht erhöht. Er bekommt jetzt seit 4 Wochen 2x täglich eine halbe Forthyron 200. Heute wurde wieder Blut abgenommen um die Werte zu kontrollieren, ich bin gespannt was dabei herauskommt. Freitag oder Samstag weiß ich hoffentlich mehr.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich habe heute die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen. Mit 2 mal einer halben Tablette Forthyron ist der Wert in 4 Wochen von 0,7 auf 3,2 gestiegen. Die TÄ ist sehr zufrieden damit und eventuell wird in 3 Monaten nochmal geschaut ob noch alles passt, ansonsten gibt es keinen Grund engmaschig zu kontrollieren. Die Pankreaswerte die ich sicherheitshalber noch habe mittesten lassen sind ebenfalls ok, so dass ich jetzt erstmal beruhigt bin. =)

  • Wie läuft es denn jetzt so?


    Ich habe bei Beo 2015 schon einmal die Werte testen lassen. Er kommt draußen kaum zur Ruhe, steht immer unter Strom und ist auch teilweise kaum ansprechbar. In der Wohnung dauert es auch im Winter ziemlich lange bis er aufhört zu hecheln....eigentlich hatte ich gehofft, dass sein Verhalten durchs Training draußen besser wird, aber ich denke ich werde die Werte nochmal neu machen lassen. Also neues Blutbild.


    Damals war der T4 1,6 oder so ähnlich (habe ich gerade nicht im Kopf) aber die anderen Werte waren soweit ok. Naja und falls die Werte dieses Mal wieder nicht so auffällig sind, dann werde ich wohl mal das Herz durchchecken lassen :/ (wegen dem extremen hecheln)

  • Hast Du einen kompetenten Arzt an Deiner Seite, der sich mit der Schilddrüse auskennt und wurde ein grosses Schilddrüsenprofil gemacht? Die meisten Ärzte sind mit der richtigen Interpretation der Werte überfordert. Lt. meinem Haustierarzt waren Ellys Werte unauffällig, erst eine spezialisierte Ärztin hat die Werte richtig interpretiert.

  • nicht wirklich. Hab damals t3 extra anfordern lassen, aber keine TAK oder ft4/ft3 das macht das Labor nicht.


    Sobald ich etwas Luft im Alltag habe, wollte ich die Tests ja wiederholen. Hab bei einem anderen TA gefragt, ob die in ihrem Labor die Tests machen können.
    Egal was die Ärztin mir dann sagt, habe ich aber eine weitere Anlaufstelle. Ein Ärztin die zwar keine eigene Praxis mehr hat, aber auf Verhalten etc spezialisiert ist. Meine Bekannte hat sie mir auch für SDU empfohlen.


    Hab nochmal geschaut, die Werte damals waren:
    T4 1,3 (1.0-4.0)
    TSH 0,09 (<0.5)
    T3 0.721 (0.2-2.0)


    Aber das bringt ja jetzt wahrscheinlich eh erstmal nix, bis och neue Werte habe.

  • Ich melde mich mal wieder! Der letzte Bluttest hat ergeben dass die Dosis Forthyron nicht verändert werden muss. Die genauen Werte lasse ich mir geben wenn ich das nächste Mal dort bin. Tomi geht es soweit ja auch gut aber... Ich habe das Gefühl dass es mit seiner Futtergeierei immer schlimmer wird. :/ Als ich vorhin im Vereinskaffee angekommen bin wurde Pizza gegessen und er ist total ausgeflippt als er nicht hin durfte. Es war so schlimm dass ich ihn erstmal wieder ins Auto verfrachtet hab. :ugly: Auch wenn die Werte stimmen werde ich das das nächste Mal ansprechen, keine Ahnung als wie schlimm das jemand anderer einstufen würde, aber ich finds heftig. Meint ihr das könnte an der SDU liegen auch wenn die Werte im Normbereich liegen? Ich meine ich hätte mal gelesen dass der Wert bei keinen Hunden eher im oberen Normbereich liegen sollte? Das muss ich nochmal suchen und mit den genauen Werten verglichen.

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