Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn - Teil VII
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Helfstyna -
20. Februar 2017 um 17:01 -
Geschlossen
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Wie gesagt mein Sohn ist auch beim Füttern nicht dabei. Mir gehts da eher darum wenn mal was zum Knabbern da ist, oder wenn sie wo etwas fressbares findet....(Apelputz, ..)
Klar das der Hund daraus nichts lernen kann, ich kenn die Situation so eben gar nicht, denn bei meinen beiden Großen war das nie ein Thema.
Aber jetzt hab ich ja Tips und Tricks wie ich korrekt dran arbeiten kann.
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gambit hat anfangs auch ein paar mal versucht, lokis napf zu entern...ich hab ihn 2-3 mal rauspflücken müssen, hab ab da neben loki gestanden beim futtern und gambit dann schon im ansatz weggeschickt und das nach und nach abgebaut...also immer weiter weggegangen, irgendwann reichte auch ein blick...heute wartet gambit eigentlich auch von sich aus ganz brav. er darf/kann auch direkt neben loki stehen, während der noch nicht fertig ist. ich denke diese art von impulskontrolle muss auch erst etwas "reifen"
wirklich etwas dran gemacht hab ich da nicht...zum anfassen...
bin ich auch nicht so freund von, aber ich gestehe ich finds auch ganz angenehm, wenn ich einfach schonmal die küche aufräumen kann während gefressen wird und nicht groß aufpassen muss, ob ich da gerade am vorbeistreife. bei einem hund, der da schon ein thema mit hat, würde ich das eher langsam angehn. am besten "den leckeren teil" vom futter (ich mach das meistens, wenn ich noch essensreste von uns über hab) gibts dann erst nachträglich beim fressen in den napf. wenn das etwas gefestigt ist, kannst du anfangen den hund während du futter nachkippst kurz zu berühren und das dann langsam (!) ausbauen. ist vielleicht nicht das schlechteste, wenn du ebby zunächst allein fütterst, dann kannst du dich darauf zuerst konzentrieren und das futter mopsen danach angehen. -
Ich hab auch schon gehört man solle immer wieder Futter "nachfüllen". Das heisst es kommt anfangs nicht gleich die ganze Menge futter in den Napf und sobald die Schüssel leer ist kommt wieder was rein.
Was denkt ihr darüber?Du musst nicht warten, bis die Schüssel leer ist. Du kannst einfach während der Hund frisst immer wieder mal einen extra Happen in die Schüssel tun. So lernt er, dass wenn sich eine Hand seinem Fressen nähert etwas positives geschieht.
Auch mit Kauzaugs kannst du das üben, indem du "Tauschgeschäfte" machst. Du nimmst dem Hund das eine Teil weg, gibst ihm dafür aber etwas anderes, was er noch besser findet. -
Ich würde da einfach freundlich ansprechen, nett guten Abend wünschen und bei Gegenständen ruhig beschnuppern lassen. Ggf. einen Bogen laufen und so dem Hund die Möglichkeit geben, das komische Ding von der Seite aus zu betrachten. Und selbst ganz viel Ruhe ausstrahlen und paar Minuten mehr fürs obligatorische Abendpipi einplanen...
Das ist aber nur dann praktikabel, wenn es sich tatsächlich um ein relativ kurzes Abendgassi handelt mit erwartbar möglichst wenig Menschenkontakt. Gestern sind wir über die Flusswiese gelaufen, eigentlich eine schöne Strecke. Aber wegen des Wetters natürlich auch am Abend noch voll mit Leuten, die merkwürdige Sachen machen. Zum Beispiel auf Handtüchern rumliegen, auf Bänken sitzen und dort manchmal sogar Musik hören. Oder sogar Bänder zwischen Bäume spannen und darauf balancieren.
Was total interessant ist: Auf dem Hinweg waren die gleichen interessanten Dinge/Menschen dort (etwa die Balancierer). Da hat Nemo sich das interessiert angeschaut, genau wie die Inline-Skaterin am Vortag. Auf dem Rückweg ein, zwei Stunden später war ihm das alles furchtbar gruselig.
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Du musst nicht warten, bis die Schüssel leer ist. Du kannst einfach während der Hund frisst immer wieder mal einen extra Happen in die Schüssel tun. So lernt er, dass wenn sich eine Hand seinem Fressen nähert etwas positives geschieht.Auch mit Kauzaugs kannst du das üben, indem du "Tauschgeschäfte" machst. Du nimmst dem Hund das eine Teil weg, gibst ihm dafür aber etwas anderes, was er noch besser findet.
Aber wenn man barft, hat man doch sowieso unterschiedliche Nahrungsbestandteile einer Mahlzeit. Ich mache das bislang zwangsläufig daher auch so, dass ich zum Beispiel in der Früh Pansen, Innereien und RFK nacheinander in den Napf gebe. Bei uns ist es (bislang) allerdings auch gar kein Problem, sich dem Hundekind während des Fressens zu nähern, ihm die Schüssel wegzunehmen oder dergleichen. Wahrscheinlich, weil er jedes Mal erwartet, noch mehr zu bekommen
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Heute früh ist etwas sehr Witziges passiert: Seit Nemo klein ist, mussten wir ihn davon abhalten, alles, was so auf der Straße rumliegt, zu fressen (und auch in der Wohnung...). Ich habe daher relativ schnell das Kommando "pfui" etablieren müssen/können, kombiniert damit, dass er ein Leckerli bekommt, wenn er auf das Kommando das Igittibäh-Zeug (gleich ob Alufolie, Bäckertüte oder Vogelfeder) sofort fallen lässt. Das ist eines der wenigen Kommandos, das durchgängig recht gut funktioniert hat.
Heute früh sind wir also los zum Morgengassi im Regen, er steuert wieder auf irgendein Taschentuch zu, schaut mich an - und lässt es direkt wieder fallen (ohne dass ich etwas gesagt hätte). Ich musste so lachen, dass ich ihm dann auch ein Leckerli gegeben habe. Das gleiche Spiel noch zwei, dreimal - vielleicht hatte das Hundekind doch größeren Hunger
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Bei so Fütterungsgeschichten bin ich ja fies. Wer der Meinung ist, dass er sein Futter überzogen verteidigen muss oder unerlaubt bei Hunden zu klauen, die das nicht wollen, bekommt sicher nicht noch das Privileg zugesprochen allein, weit entfernt von den andren und ungestört zu fressen. Wer sich auch nach Ermahnung nicht benimmt fliegt raus - und kanns dann gern bei der nächsten Fütterung nochmal versuchen.
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Das "Im Dunkeln ist alles gruselig" ist bei uns auch Thema.. wir gehen ja immer morgens schon 5.00 raus zur Morgenrunde.. da war´s heut noch richtig dämmrig durch die starke Bewölkung .. schon bei ersten Gruselanzeichen in Entfernung absitzen lassen und - wenn Hundi ruhig schaut und kein Theater macht gibt's kleines Leckerli - auf diese Weise immer näher ran.. in mehreren so Stopps.. das funktioniert bei uns.. ist aber definitiv nix für eine Runde mit Zeitdruck ( Katzen werden leider mit dieser Methode auch nicht uninteressanter
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Maja hat gestern in unserem Garten einen kleinen Vogel gefunden.. der muss wohl aus´m Nest gefallen sein.. jedenfalls lag sie auf der Wiese und hatte irgendwas total interessantes im Maul.. war richtig weggetreten.. ich habs beobachtet.. sie hat den Vogel eigentlich ganz vorsichtig im Maul rumgeschoben.. abgeleckt.. hatte ihn auch mal ganz drinnen im Maul.. aber gefressen... oder zerbissen hat sie den nicht..(hat sicher ne viertel Stunde mit dem rumgemacht). das hat mich gewundert.
Als ich zu ihr gelaufen bin um ihn wegzunehmen ist sie erst abgehaun.. hat ihn mir dann aber gebracht, als ich 1 Leckerli zum Tausch angeboten hab.Zum Thema Futter wegnehmen... Maja ist jetzt volle 8 Monate.. Futter wegnehmen kein Problem, wenn sie z.B. eine Rinderkopfhaut kaut, kann ich die problemlos wegnehmen.. denkt ihr sowas ändert sich noch mit dem Alter?
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@Maja1377, warum hast du deine Hündin eine Viertelstunde mit dem Vogel rummachen lassen? War für den Vogel sicher alles andere als toll
Gruselphase hatten wir bisher so eigentlich gar nicht.. Einmal hatte Ares vor ner Pusteblume Angst. Hat sie sich dann schnell angeschaut. Ansonsten ist er aber auch Mister Selbstsicherheit, schon von Anfang an.
Aber auch bei Mia, die von ihrem Naturell her schon deutlich unsicherer ist als Ares, kann ich mich an solche Gruselphasen nicht wirklich erinnern.Menschen angebellt hat Ares einmal, aber da war er hauptsächlich Mitläufer und ließ sich auch gleich von mir abbrechen und abrufen. War zu dem Zeitpunkt aber auch keine Unsicherheit oder Angst.
Edit: Futter hat Ares uns gegenüber noch nie verteidigt. Auch von Mia lässt er sich alles klauen.
Mia dagegen verteidigt ihr Futter Ares gegenüber aber nicht uns gegenüber.
ich kann beide aber problemlos nebeneinander füttern, Mia weiß mittlerweile, dass der Napf von Ares für sie Tabu ist. -
@Maja1377, warum hast du deine Hündin eine Viertelstunde mit dem Vogel rummachen lassen? War für den Vogel sicher alles andere als toll
der Vogel war tot als ich es gesehen hab (und wahrsch. auch als ihn der Hund gefunden hat-war ein frisch geschlüpfter, noch halb nackt).. mein Mann hat im Garten gearbeitet und zwar gesehn, das sie mit irgendwas spielt, aber nicht näher nachgeschaut.. erst als ich rauskam und ihn gefragt hab, was Maja da hat, meinte er "och.. weis nicht, sie spielt bestimmt schon ne viertel Stunde damit"
Wenn der Hund lebendige Vögel fangen würde, dann gäbs aber Ärger - das ist heutzutage, bei haufenweise aussterbenden Singvogelarten kein Kavaliersdelikt mehr..
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