Wunschvorstellung einer Hundepension
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In einer Pension, die ich angeschaut hatte hätte ich jeden morgen anrufen müssen um zu erinnern, dass mein Hund nicht leinenlos laufen darf...
Die Dame sagte,wenn ich sie nicht morgens erinnern würde könne es sein, dass sie es vergisst und ihn ableint
Diese Hundepension wäre bei mir schon unten durch. Daran erinnern, dass sie etwas nicht darf - da käme mir der Gedanke hoch, dass die Dame an Demenz leidet.
Nein, Wünsche des zahlenden Kunden zu ignorieren oder zu "vergessen" ist ein No Go.
Vergessen darf man gerne mal was; das aber im voraus als so selbstverständlich hinzustellen - nein, dass löst bei mir das Gefühl der Inkompetenz des Gegenüber aus.
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Also eher die Einstellung und Handhabung der betreuenden Person?
Ja, genau. Das ist natürlich sehr subjektiv, was man da als passend empfindet.
Bei meinen Eltern in der Ecke gibt es zB eine Pension wo Filou schon mal war. Das ist vom Optischen eher "rustikal", ein bisschen typischer Tierheim-Aufbau mit Innen- und Außenbereich pro Zwinger, es gibt Fliesen und Gitter, also keine Wohnzimmeratmosphäre. Je nach Verträglichkeit gibt es Kleingruppen- oder Einzelhaltung. Das Ganze ist zusammen mit einer Hundeschule, mit deren Philosophie ich mich identifizieren kann, das hat die Entscheidung für mich eindeutig positiv beeinflusst. Im persönlichen Gespräch fand ich die Mitarbeiterin auch total super: Sehr ruhig, sachlich, das hat für mich im Gesamteindruck gepasst - aber solche Eindrücke sind wie gesagt natürlich immer sehr subjektiv.
Elsje alleine z.B. sähe ich dort aber dennoch irgendwie nicht - für die hätte ich tatsächlich gern mehr Menschenkontakt und nicht so groß und laut. Ist schon eine spannende Frage, ob man sowas in ein professionelles und finanziell tragfähiges Konzept integriert kriegt.
Da fände ich z.B. mehrere Räume, verschiedene Gebäudetrakte, etc. toll. Gerade, wenn man auch läufige Hündinnen aufnehmen würde.
Ich glaub es kam schon, aber für mich wäre auch auf jeden Fall eine gut gepflegte und informative Website ein Entscheidungskriterium, wo man vorab schon mal Informationen zu den Menschen, Bedingungen, Preise, AGB, etc. bekommen kann.
Tagesaktuelle Bilder und ständige Nachrichten bräuchte ich nicht - da würde ich lieber wollen, dass die Leute ihre Augen und Aktion bei den Tieren haben und nicht den ganzen Tag beschäftigt sind mit besorgten Besitzern zu whatsappen. (Oder gegen Aufschlag: Auf Wunsch kann man mit seinem Hund einmal täglich skypen. Könnte mir schon vorstellen, dass es Leute gibt, die das beruhigend fänden.)
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Ich für meinen Teil würde meine Hunde lieber in einem gesicherten Bereich wissen, mit Zugang zu Menschen und kontrolliertem Hundeauslauf, als eine Betreuung im freien Rudel mit allen möglichen Avancen.
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Schon interressant, wie so eine eierlegende Wollmichsau mit "es jedem gerecht machen" so aussehen würde. Die einzig Frage, die sich mir bei all den besonderen Wünschen stellt,ist: Darf denn die Pension, die ja auch Heiz- und Wasserkosten, Personalkosten und Kosten für die Versicherung hat, evtl Pacht bezaheln muss (immerhin soll ja Auslauf vorhanden sein, genügen Platz für "freundliche" Zwinger mit Einzebespaßung und Individualbetreuung (meinen bitte anleien, aber von rechts nach link, meinen bitte nicht anleiten, dafür aber in der Mitte gehen lassen und nicht rechts, etc. ) noch irgendwas an ihrer Tätigkeit verdienen, oder soll das alles dann möglichst noch unter 25.- bis 30 Euro pro Tag liegen?
Bei all den geäußerten Sonderwünschenmuss man wohl einplanen, dass das auch entsprechend kostet. Wenn eine Pension auch nur ein wenig Gewinn machen möchte (und nur aus Jux und Dollerei wird das wohl kaum jemand machen) geht das entweder nur über Exklusivität (wenig Hunde, dafür aber sehr individuelle Betreuung) was auch entsprechend individuelle, hohe Kosten bedeutet oder über Masse (viele Hunde mit einer für ihren Aufenthalt massentauglichen Haltung )für verhältnismäßig wenig Geld.
Für mich käme (wenn ich sowas überhaupt je beanspruchen müsste) nur eine Penson in Frage, bei der der Preis mit den von mir erwarteten Leistungen in Einklang läge. Unter 30 Euro pro Hund, für eine exklusive Einzel-Sonderbehandlung, wäre m.M.n. völlig lächerlich und schlicht nicht einzuhalten. Da würde ich davon ausgehen, dass da irgendwas nicht stimmt und zwar bei all dem, was ich nicht sehe. In guten Hotels in die wir unsere Hunde bislang mitgenommen haben, kostet jeder Hund, pro Nacht ab 19,- Euro und da ist nur das zur Verfügung gestellte Hundebett mit orthopädischer Matraze, regelmäßige Waschen der Hundekorbdecken- und Handtücher und das tägliche "Sand"saugen mit drin. Da gehe immer noch ich "Gassi" und bespaße den Hund den ganzen Tag selbst.Ich würde meine Hunde aber grundsätzlich nie in fremde Hände geben, egal wie "professionell" sie angeblich sind. Entweder die Hunde sind dabei oder es wird schlicht und einfach nicht gemacht. Und für die 2 Tage im Jahr, in denen es tatsächlich sein könnte, dass unsere Hunde mal unter fremde Aufsicht müssten, gibt es ein kleines, bewußt aufgebautes Netzwerk aus Hundefreunden, die 1000 mal besser für einen kurzen Aufenthalt geeignet wären, als jede Tierpension. Einfach weil diese Hunde(halter)freunde, die HUnde lange kennen und umgekehrt.
Mal davon abgesehen, dass jemand allein lebt und z.B. ins Krankenhaus muss UND keine Freunde hat die sich um den Hund kümmern können, gibt es für mich schlicht keine Situtuation, in der die Hunde für längere Zeit in fremde Hände kommen könnten. Bzw. nicht, wenn man tatsächlich eine tiefe Beziehung/Bindung zum Tier / zu den Tieren hat. Wenn ich meine, noch wochenlange Urlaube im Ausland machen zu müssen/wollen, dann habe ich entweder eine vom Hund auch als Familie angesehende Gruppe im Hintergrund (Familie, enge Freunde und habe auch mit denen abgesprochen, dass die mal den Hund nehmen) oder ich schaffe mir schlicht und einfach einen Hund erst an, wenn ich bereit bin, nur Urlaubsziele anzusteuern, bei denen ich den Hund / die Hunde auch mitnehmen kann.
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Wir beschäftigen uns ja gerade mit diesem Thema. Und übernächste Woche kann ich euch berichten, ob unsere Entscheidung richtig war (naja, zumindest gefühlt, Hundekind kann ja nicht sprechen...).
Ich habe sowohl eine Hundepension für längere Zeiträume (Wochenenden oder Urlaube) sowie eine Hundebetreuung gesucht.
Bei der Hundepension habe ich die unterschiedlichsten Sachen gefunden: Die eine nahm nur kastrierte Hunde, der andere Hunde grundsätzlich erst, wenn sie garantiert stubenrein sind (die sind ja bei mir in der Wohnung), dann wurde auch mal für den (verpflichtenden!) Probebesuch (bei mir, nicht in der PEnsion!) 30 Euro pauschal verlangt, plus Anfahrt. Der nächste setzt auf Zwingerhaltung - kommuniziert das allerdings nicht, das musste ich von Dritten erfahren.
Ich habe mich jetzt für eine Pension entschieden, zu der ich zwar eine halbe Stunde hinfahren muss, aber die mich sonst überzeugt hat:
- Die Inhaberin ist handfest und außerdem ausgebildete Hundetrainerin.
- Beim Kennenlerntermin ist sie sofort freundlich und wie selbstverständlich auf den Hund zugegangen und hat ihn ausgeführt.
- Die Hunde sind nicht in einem Zwinger, sondern im Auslauf und im Haus.
- Gemeinsame Spaziergänge mehrfach am Tag - und dabei wird auf den einzelnen Hund geschaut (im Gegensatz zu einigen anderen hier sind mir Spaziergänge schon wichtig), vor allem mit Blick auf Leine oder nicht Leine.
- Auch pflegerische und medizinische Dienste werden erledigt, wenn Bedarf gesehen wird.
- Offizielle Zertifizierung vorhanden und kleine Hundegruppe
- Und vor allem: Es ist unkompliziert und Nemo scheint die Betreuerin zu gefallen.Leider ist es nicht ganz billig, aber (bis jetzt) habe ich den Eindruck, dass er dort gut aufgehoben sein wird.
Was mir zusätzlich sympathisch war, ist, dass die Dame sich im Tierheim engagiert.
Bin gespannt, wie es läuft.
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Ich würde gerne einen guten (gerechtfertigten) Preis zahlen, wenn ich weiß, dass mein Hund in gesicherter und guter Obhut ist.
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Ich zahle den Preis gerne. Und ganz ehrlich: Ich mag nicht auf Urlaub in Übersee oder meine geliebten Wellnesswochenenden mit meinem Mann verzichten, nur weil ich einen Hund habe. Ich weiss er ist gut aufgehoben und es sind insgesamt 3-4 Wochen pro Jahr die er dort verbringt. Daran wird er wohl weder zu Grunde gehen, noch langfristig seelischen Schaden davon tragen.
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Mal davon abgesehen, dass jemand allein lebt und z.B. ins Krankenhaus muss UND keine Freunde hat die sich um den Hund kümmern können, gibt es für mich schlicht keine Situtuation, in der die Hunde für längere Zeit in fremde Hände kommen könnten. Bzw. nicht, wenn man tatsächlich eine tiefe Beziehung/Bindung zum Tier / zu den Tieren hat. Wenn ich meine, noch wochenlange Urlaube im Ausland machen zu müssen/wollen, dann habe ich entweder eine vom Hund auch als Familie angesehende Gruppe im Hintergrund (Familie, enge Freunde und habe auch mit denen abgesprochen, dass die mal den Hund nehmen) oder ich schaffe mir schlicht und einfach einen Hund erst an, wenn ich bereit bin, nur Urlaubsziele anzusteuern, bei denen ich den Hund / die Hunde auch mitnehmen kann.
Das mag für dich so richtig sein. Aber es gibt berufliche Situationen, die ein Netzwerk
nicht abdecken kann. Auch ich hab schon mal für einen Vormittag den Hund von Freunden hier. Aber für zwei, drei Tage weg sein - das kann man keinem "Netzwerk" zumuten, für die Zeit den Hund zu nehmen. Zu unterstellen, dass man dann keine tiefe Beziehung zu dem Tier haben könnte, finde ich schon ein wenig, nun ja, merkwürdig. ABer viellicht habe ich da auch was missverstanden. -
Bei meiner Hundepension liegt bei allem Individualluxus der Preis bei 18 Euro pro Tag und Hund. Futter bringt man natürlich das mit, das der Hund ohnehin bekommen soll. Stundenbetreuung gibt es allerdings nicht.
Das halte ich für wirklich günstig, wobei der Preis mir gar nicht so wichtig wäre.Balou und Dobby überschlagen sich vor Freude wenn sie hin dürfen, und die Freude ist sichtlich auf beiden Seiten. Die Pension ist auch immer sehr schnell über das ganze Jahr ausgebucht.
Ich habe gesehen, wie die Hunde dort untergebracht sind (nicht nur die eigenen), wie darauf geachtet wurde welcher Hund wirklich nicht gestört werden will, habe gesehen wie gut der Betreiber (theoretisch auch Trainer) die Hunde einschätzen kann, die richtigen 'Bekanntschaften' für Balou ausgewählt hat, seinen Erzählungen konnte man immer entnehmen, wie er sich mit den Hunden beschäftigt und sie richtig kennen lernt, und da gab es dann auch mal hier oder dort ein kleines Video von der 'Urlaubszeit'.So habe ich wirklich kein schlechtes Gefühl dabei.
Eigentlich müssen die Hunde übrigens 1 Jahr alt sein, damit sie dort aufgenommen werden. Mit Dobby wurde eine kleine Ausnahme gemacht, er war 11 Monate alt, bei der Probenacht 9 oder 10 Monate. Da das gut klappte und Balou dabei war, ging es ausnahmsweise.
Wenn ich mich, rein aus Neugierde, nach Pensionen in weiterer Umgebung umgucke, fällt mir vor allem auf, dass oftmals keine (sehr) großen Hunde, unkastrierte Rüden oder nicht 100% verträglichen Hunde genommen werden (oder es doch nur Zwingerhaltung gibt).
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Es geht hier aber nicht um die Diskussion wie toll oder doof man Hundepensionen findet bzw. wie oft man sie nutzt oder bereit ist zu zahlen @Herdifreund. Mach doch mit deinen Hunden und deinen 1000mal besser geeigneten Freunden, die allesamt kompetenter sind als jeder geprüfte Hundetrainer und besser aufgestellt sind als abgenommene Pension, was du willst. Dass hier direkt auf Seite 3 wieder eine Grundsatzdiskussion vom Zaun gebrochen werden muss.... Damit verfehlst du schlicht die Fragestellung der TE.
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