Unsere Hibbelhunde - schneller, höher, weiter!
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Ich lasse mich auch schnell stressen und so stecken wir dann oft in einem Stresskreislauf fest und stressen uns gegenseitig.
Willkommen im Club!
Ich lasse mich eigentlich nicht schnell stressen, aber Bolero hat mich durch sein Gejanke ganz schnell an meine Grenzen gebracht, weil das einfach etwas war, was ich schon immer (bei allen Hunden) schrecklich fand. Man lernt aber, damit umzugehen
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Hallo,
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Ich hatte ja letzte Woche von unserem Erregungs-Problem auf dem Hundeplatz geschrieben. Heute dann mal anders angefangen, extra früh hin und erstmal außen rum ein paar Minuten gegangen. Auf dem Platz war zu dem Zeitpunkt erst ein Hund, also sind wir rein. Gucken extrem kleinteilig bestätigt. Nach und nach kamen dann die anderen Hunde. War für Caspar immer noch aufregend, aber er konnte sich die ganze Zeit abwenden und Leckerchen kassieren. Klar ist er immer noch aufgeregt, aber nicht mehr so vollkommen weggetreten wie letztes Mal. Nach ner Stunde war es dann aber vorbei, da war die Konzentration dann weg. Haben dann auch direkt aufgehört, bevor er wieder richtig in Stress gerät.
Muss aber auch sagen, dass ich heute auch deutlich weniger gestresst war, das pusht sich leider immer so richtig schön. Ich hab an doofen Tagen halt auch deutlich weniger Geduld, genau wie er. Jedenfalls werde ich das wohl so wie heute beibehalten. -
Ich lese hier im Moment eher etwas stiller mit... wenn ich hier schreibe ist es für unsere kleine Bretonin, die für mich ein "halber" Hibbelhund ist. Ein Jagd-Hibbel. Sie ist in vielen Situationen recht cool, zb mit anderen Menschen und Hunden - aber in neuer Umgebung und bei vielen fremden Gerüchen ist sie Hibbel pur.
Sie stresst mich auch durchaus damit. Es ist einfach anstrengend, in einem eigentlich entspannten Kurzurlaub sie völlig durchgeknallt an der Leine zu haben, und trotz viel Training ist ihre Aufmerksamkeit nicht länger als 30 sek bei mir.
Aber manchmal klappt es besser, wenn ich nicht so sehr auf ihre Probleme schaue, sondern bei mir bleibe.
Ich behaupte nicht, dass mit einem Hibbelhund alles gut wird, wenn man sein eigenes Denken verändert, aber es kann helfen. Es gibt von Byron Katie einen tollen Ansatz, nennt sich " The Work" und soll einen dazu bringen, sein eigenes Denken zu verändern, weg von dem Problem bei dem anderen ( egal ob Mensch, Hund oder Situation), hin zu sich selber.Kann man googlen...der Grundgedanke ist, seine eigene EInstellung zu ändern. Wenn der Gedanke ist " Mein Hund sollte ruhiger sein" ist die Frage dazu " Ist das wirklich wahr?" Bist du dir sicher dass es so ist? Dreh den Gedanken mal um " Mein Hund ist so wie er ist - ich sollte ruhiger sein". Andere Frage - wie ginge es dir ohne den Gedanken " mein Hund sollte ruhiger sein" Besser? Dann höre auf zu denken " Mein Hund sollte ruhiger sein".
Hört sich so recht schräg an, ist aber eine recht erfolgreiche Methode in der Persönlichkeitsarbeit. Wenn jemand Interesse hat, kann ich gerne Links zur Verfügung stellen.
Es soll sich bitte niemand deswegen angegriffen fühlen. Und es wird auch ganz sicher nicht prompt alle Probleme mit einem Hibbelhund lösen. Aber ich hab für mich schon einige Male festgestellt, dass sich um mich herum was verändert hat einfach nur dadurch, dass ICH meine eigene Einstellung geändert habe.
Lg, Elzbeth
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Einstellung ändern ist schon toll.
Und dann möchte ich dich ermutigen, dir nen Trainer zu suchen, der Bretonen kennt und kann. Die sind nämlich definitiv trainierbar und draußen auch ruhig zu bekommen. Nicht träge, gleichgültig und langsam, aber ansprechbar, kontrollierbar und kooperativ. Leider können nur nicht viele diese Hunde. Da ich neben meinem ja viele hier hatte als Pfleglinge, habe ich das live und in Farbe erlebt, dass das geht und dass das auch bei unterschiedlichem Alter der Hunde geht.Das Problem was du beschreibst, dieses "keine Chance, totaler Hibbel" haben aber die meisten erstmal mit ihnen. Darum scheint mir das ein "typischer" Fall von "noch nicht den richtigen Trainingsweg gefunden". Ich drück euch die Daumen!
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Willkommen im Club!
Ich lasse mich eigentlich nicht schnell stressen, aber Bolero hat mich durch sein Gejanke ganz schnell an meine Grenzen gebracht, weil das einfach etwas war, was ich schon immer (bei allen Hunden) schrecklich fand. Man lernt aber, damit umzugehen
Boah ja, hier auch. Emil ist ja ein Kläffer wie er im Buche steht. Und ich HASSE kläffende Hunde. Somit bin ich mega schnell genervt davon. Ist aber auch normal, dass man das nicht ab kann. Eine Trainerin meinte zu mir, wenn der Hund zuhause das Sofa zerlegt, alles halb so wild. Aber wenn er bellt, dann sind die Leute bei Ihr. Das hält niemand gut aus.
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Ich hatte ja letzte Woche von unserem Erregungs-Problem auf dem Hundeplatz geschrieben. Heute dann mal anders angefangen, extra früh hin und erstmal außen rum ein paar Minuten gegangen. Auf dem Platz war zu dem Zeitpunkt erst ein Hund, also sind wir rein. Gucken extrem kleinteilig bestätigt. Nach und nach kamen dann die anderen Hunde. War für Caspar immer noch aufregend, aber er konnte sich die ganze Zeit abwenden und Leckerchen kassieren. Klar ist er immer noch aufgeregt, aber nicht mehr so vollkommen weggetreten wie letztes Mal. Nach ner Stunde war es dann aber vorbei, da war die Konzentration dann weg. Haben dann auch direkt aufgehört, bevor er wieder richtig in Stress gerät.
Muss aber auch sagen, dass ich heute auch deutlich weniger gestresst war, das pusht sich leider immer so richtig schön. Ich hab an doofen Tagen halt auch deutlich weniger Geduld, genau wie er. Jedenfalls werde ich das wohl so wie heute beibehalten.
so mache ich das auch mit meinen beiden Nicht-Hibbeln. Ich bin immer schon einige Zeit vor Trainingsbeginn da, dann gehen wir erstmal ne ausgiebig Spazieren und warten dann vorm Platz, bis der/die Trainer kommen.
So gehen sie schon gleich entspannt auf den Platz. Ich habe das schon von Anfang an mit meiner ersten Hündin so gemacht und fahre damit wirklich gut. -
Ich bin mit den DSH immer erst eine Runde gegangen bevor es auf den Platz ging. Das macht eigentlich jeder so bei uns im Verein.
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so mache ich das auch mit meinen beiden Nicht-Hibbeln. Ich bin immer schon einige Zeit vor Trainingsbeginn da, dann gehen wir erstmal ne ausgiebig Spazieren und warten dann vorm Platz, bis der/die Trainer kommen.
So gehen sie schon gleich entspannt auf den Platz. Ich habe das schon von Anfang an mit meiner ersten Hündin so gemacht und fahre damit wirklich gut.Ich weiß nicht, ob ich meinen Hund außerhalb unserer Wohnung jemals entspannt gesehen habe - ausgneommen unsere übliche Gassi-Runde, die, sofern keine Rehe auftauchen, schon fast meditativ in ihrer Eintönigkeit ist.
Aber entspannter geht auf jeden Fall und wenn es so läuft wie gestern ist es für alle gut auszuhalten. -
Das Problem was du beschreibst, dieses "keine Chance, totaler Hibbel" haben aber die meisten erstmal mit ihnen. Darum scheint mir das ein "typischer" Fall von "noch nicht den richtigen Trainingsweg gefunden". Ich drück euch die Daumen
Wo genau hab ich dass denn geschrieben ????
Ja, sie stresst mich manchmal mit dem Jagd-Gehibbel - Aber " keine Chance" ist sogar nicht meine Einstellung.
Und darum, dass wir nicht den richtigen Trainingsweg haben, ging es irgendwie auch nicht. Bretonen sind speziell, weiss ich, sie ist meine zweite Bretonin. Meine kleine Jagdhund dame ist zu 99,5% sicher abrufbar und immer kooperativ. An der Konzentration, Ruhe und Aufmerksamkeit in aufregenden "Nasen" Situationen arbeiten wir noch - aber irgendwie ging es mir auch nicht darum.
Es ging mir darum, dass ich hier häufig lese " Mein Hund ist nicht so wie er sein sollte" " Er reagiert falsch" "er sollte ruhiger sein" und dass ich da sehe, dass es helfen kann, wenn man seine eigenen Blickpunkt mal verändert.
Ich mag meine Hibbel-Bretonin so wie sie ist. Sie spiegelt mir wieder, was bei mir falsch läuft. Wir lernen beide voneinander. Für unseren Weg brauche ich mein Bauchgefühl, meinen Kopf und mein Herz. Und gute Tipps aus dem Dogforum
. Aber ehrlich gesagt keinen speziellen Jagdhund- Trainer.
Lg, Elzbeth
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Die Einstellung macht natürlich viel aus!
Seit ich akzeptiere, dass mit Balou dies und jenes nicht geht und diese und jene Uhrzeiten und was weiß ich, ist es viel entspannter!
An guten Tagen gibt es Freilauf, an schlechten nicht usw.
Irgendwann geht das so sehr in die Routine, dass es einem gar nicht mehr auffällt - Vor einem Moment
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