Medical Training

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    Hallo,


    ich bin in einem anderen Thread draufgestoßen, will den aber nicht zerschießen, daher ein eigenes Thema.


    Kennen eure Hunde Medical Training? Und wenn ja, was übt ihr da so?


    Ich fange mal an. :smile:


    Bei uns gibts aktuell


    täglich:
    Tablette nehmen


    regelmäßig:
    auf einem Tisch fixiert werden
    auf einem Tisch in komische Positionen gedreht werden
    (imaginäre) Zecken ziehen
    Stelle genau inspizieren
    Augen- und Ohrenkontrolle
    Maulkontrolle mit Zähne anschauen
    Fieber messen
    Flüßigkeiten aus einer Spritze oral aufnehmen
    geduscht werden


    selten:
    Kragen anziehen und ertragen (kurzzeitig)



    was wir mal wieder üben müssten (fällt mir gerade ein)
    Pfotenbad


    damit sind wir bis jetzt immer gut gefahren und konnten alles abdecken. =)


    Verband anlegen/Verband akzeptieren bin ich ehrlich gesagt immer zu faul zu, haben wir bis jetzt aber auch noch nicht wirklich gebraucht. Mia lässt aber zb auch ne lockere Babysocke einfach so an.

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Puh, Nele hat da als Pudel in dem Fall einfach den Vorteil, dass sie regelmäßige "Manipulation" an ihr gewöhnt ist. Sie wird immer mal wieder gebadet, seltener mal geföhnt, regelmäßig gebürstet, beim Scheren muss sie immer mal ruhig liegen und stehen und auch mal seltsamere Positionen aushalten, ich gucke regelmäßig in die Ohren und zupfe da gegebenenfalls mal Haare raus, ich kann an ihren Zähnen selber Zahnstein entfernen, ich überprüfe selber die Analdrüsen, ziehe mal eine Zecke, ich schneide Fell zwischen den Pfoten und kürze regelmäßig die Krallen.


    Von daher hatte ich bisher wirklich noch nie ein Problem beim Tierarzt. Sie hält artig still, auch wenn sie gerade Schmerzen hat, sie lässt sich problemlos umlegen und hat auch während des Bauchultraschalls lange ruhig auf dem Rücken gelegen, Venenzugang legen und Spritzen waren kein Problem. Tabletten packe ich in leckeres Futter, gebe ihr erst ein ungespicktes Stück, dann das mit der Tablette drin und halte ihr direkt ein drittes vor die Nase, damit sie gierig wird und schnell schluckt.


    Das einzige was ich mehr oder weniger gezielt gemacht habe war, sie anfangs immer mit zum Tierarzt zu nehmen, wenn ich wegen einem meiner Degus dort war. Da gab es dann immer mal ein Frolic, eine Streicheleinheit und sonst ging es einfach nicht um sie. Das hatte zur Folge, dass sie wirklich gerne zum Tierarzt geht, im Wartezimmer steht und wie verrückt wedelt und sich freut, wenn es endlich ins Behandlungszimmer geht :lol:


    Also nein, gezielt für den Tierarzt übe ich da nichts weiter :smile:

    Alles Liebe von Melanie mit dem doppelten Löckchen Nele und Tilda

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  • Nein, wir machen nichts in der Richtung.
    Ein Welpe lernt, dass es ok ist sich überall anfassen zu lassen - auch von Fremden, wenn ich dabei bin. Mehr nicht.

    So läuft das hier auch ab. Bisher gab es mit noch keinem Hund irgendwelche Probleme beim TA.

  • Mit meinen "normalen " Hunden habe ich nie was geübt. Der Maverick lässt sich ja nicht mehr beim Tierarzt anfassen, seit einer schmerzhaften Pfotenverletzung. Mit ihm übe ich immer mal wieder :


    Maulkorbtraining
    Pfoten anfassen lassen
    Pfötchen geben
    Zähne, Ohren zeigen
    sich alleine auf den Rücken legen.
    Spritzen geben


    Wobei er sich das von mir gefallen lässt. Selbst Zähne putzen und Krallen schneiden klappen gut. Einzig an den Hinterflanken lässt er sich ungerne anfassen, das üben wir.
    Eine Weile waren wir regelmäßig in der Praxis zum üben und er geht immer mit wenn meine Hündin zum Tierarzt muss.
    Hilft alles, aber er gerät so schnell in Panik, das es schwierig bleibt. Dabei war er mal so unkompliziert beim Tierarzt :verzweifelt:

    Liebe Grüße Jana und Wuffel

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Als wirkliches Training würde ich es nicht bezeichnen, ich kontrolliere sie oberflächlich halt Regelmäßig.


    Also ich schaue ihr ins Maul, Ohren, Augen. Taste sie überall ab, schaue mir die Pfoten an, lege sie auf die Seite und das wars eigentlich.


    Verband, Trichter & co gibts nur wenns auch wirklich gebraucht wird, da muss sie dann halt durch.

  • Unsere Hunde sind sehr entspannt, auch beim TA, deshalb mussten wir nichts üben. War von Anfang an so. Sie lassen eigentlich alle Manipulationen mit sich machen. Mit den Katzen habe ich allerdings tatsächlich den TA via Clickern trainiert, da sie von Kitten an, alle Naslang krank waren, ich sie duschen musste etc. Hat so gut funktioniert, das jeder TA, wo wir waren, fassungslos war, wie brav die waren und sogar kleine Tricks vorgeführt haben.

  • Wir machen auch kein spezielles Tierarzttraining.
    Wenn ich dabei bin, lassen beide Hunde alles mit sich machen und sich auch überall anfassen.
    Maulkorb sind beide, wenn es wirklich nötig sein sollte, auch gewohnt.
    Sehe also keinen Grund irgendetwas speziell zu trainieren.

    Liebe Grüße von Maggie mit


    Charlie (*01.12.2011), Border Collie-Mix
    &
    Caja (*02.01.2015), Border Collie

  • Ich hol den Thread mal hoch, weil ich ein echtes Problem mit Diego habe.


    Seit Diego vor einigen Monaten wochenlang einen Pfotenverband tragen musste und ihm das abnehmen einmal richtig weh tat (weil er sich den Verband aufgebissen hatte und sich damit das Klebeband schön im Fell verfangen hatte), zeigt er bei so etwas massives Abwehrverhalten. Das heißt, er wird steif, dann wird gegrollt und dann schnappt er ab. Bei 40kg keine Kleinigkeit... Bisher ist es irgendwie unter gegangen, weil nix an den Pfoten war, aber er hat sich letztens steif gemacht, als ich ihm ein Pflaster abmachen wollte. Daher würde ich das Thema jetzt gerne angehen.


    Ich hab für Januar einen Termin bei ner Trainerin, aber ich dachte, ich frag euch mal wie ihr das üben würdet.

    Viele Grüße von Jana und Diego



    Diego *2010 (Schäferhund-Rottweiler-Mix)

    Linus *2009 (deutscher Jagdterrier)


    Im Herzen dabei

    Rocky 1998-2009 (Glatthaar Foxterrier)

  • Puhh, das könnte schwer werden, da er ja jetzt Schmerzen damit verbindet. Ob das wieder aus ihm rauszubekommen ist.......


    Unserem DSH-Rüden wurde beim Analdrüsenausdrücken mal wehgetan, da hat er plötzlich nach hinten geschnappt und geknurrt. Er war vorher jahrelang immer friedlich beim TA.
    Ab diesem Tag brauchten wir einen Maulkorb, sobald irgendwas untersucht werden sollte, was sich ab Körpermitte nach hinten befand - er hatte einfach Angst, dass es wieder wehtut.
    Wir haben das akzeptiert und dann einfach einen Maulkorb draufgemacht, da das eh nicht oft nötig war.


    Trainieren würde ich, dass ich ihn verbal und mit Leckerlies belohne solange er sich ruhig verhält, wenn ich am Bein herumhantiere/streichle. Da würde ich dann weiter oben beginnen (also evtl. an der Schulter), also an einer Stelle wo er noch keine Verhaltensänderung zeigt. Und dann würde ich mich ganz langsam an die Stelle heranarbeiten an der es "gefährlich" wird.
    Das wird m.E. ein langer Weg werden.

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