Wer hat hier keinen Anstand?
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Eigentlich ist jetzt alles, also wirklich alles hier gesagt, was dazu gesagt werden kann. Deshalb spare ich mir jetzt jede Beurteilung der Situation. Es gibt ja schon vieles was mal durchdacht werden könnte...
Was ich aber auch aufgreifen möchte ist, dass man sich bei seinen Hunden sicher sein sollte, dass man sie in wirklich jeder Situation halten könnte - abgesehen vielleicht von Situationen in denen die Hand so stark verletzt würde, dass man wirklich nicht mehr greifen kann...
Ich bin übrigens auch mit über 90kg Hund unterwegs(auf drei verteilt) wovon einer nicht ganz einfach im Verhalten ist und einer noch Junghund ist und auch mal mitschipfen könnte. Aber ich weiß, dass ich Sie händeln kann, sonst würde ich zwei mal gehen - was ich zeitweise getan habe, bevor ich die Kleine besser im Griff hatte. Auch meine Freundin kann mit allen dreien gehen - es macht eben doch die Technik und nicht die Masse. - Vor einem Moment
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Hi,
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das hat mit unerzogen nichts zu tun. wenn der typ schon schreit, dann macht der kleine halt einfach mit. oder der hund hat schilddrüsenunterfunktiion, das verhalten hat eine lange verstärkungsgeschichte ect. aber zu sagen, bellende hunde seien unerzogen finde ich eigenartig.
Ernsthaft?
Sei mir bitte nicht böse Lajosz, aber wenn ein Fremdhund egal welcher Grösse mich und meine Hunde anpöbelt, meinem Hund in den Hintern zwickt obwohl mein Hund ihn ignoriert, dann denke ich sicher nicht an Schilddrüsenunterfunktion oder sonstwas. Denn mir ist es egal, warum ein Hund pöbelt, er hat meinen Hund nicht anzugehen, schon gar nicht körperlich. Und ich glaube nicht, dass du den Hund und seinen Gesundheitszustand kennst. Ich finde die Argumentation echt abenteuerlich.
Und ihr erzählt ernsthaft der TE, dass sie ihren Hund unter Kontrolle bringen muss, weil er gross ist, der ander HH muss das bei seinem armen schilddrüsengeschädigten Hund nicht tun? Der darf dann meinem Hund in den Hintern zwicken? Weil er KLEIN ist?
Mit zweierlei Mass messen ist immer sehr unschön.
Anmerkung: Es ist schlimm, wenn ein Hund Probleme mit der Schilddrüse hat, das will ich um Himmels Willen nicht anzweifeln. Trotzdem darf er andere Hunde nicht in den Hintern zwicken.
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Das mit dem Hinternzwicken muss ich überlesen haben.

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und sich um seinen eigenen Kram zu kümmern?
Das ist etwas, was ich generell sehr angenehm fände. Wenn sich die Leute um ihren eigenen Kram kümmern würden und nicht darum, ob in Nachbars Vorgarten das Gras 3 statt 2 cm ist und ob sich eine Laufmasche in der Strumpfhose befindet.
Dass das leider nicht funktioniert, sieht man an den Aktenbergen in den Amtsgerichten.
Und ihr erzählt ernsthaft der TE, dass sie ihren Hund unter Kontrolle bringen muss, weil er gross ist,
Ja. Aus purem Eigeninteresse schon allein. Ein großer Hund kann verletzen. Und wenn es nur ein Pfotenhieb, ein Anspringen oder eine Verletzung durch eine Kralle ist.Da fragt dann niemand, wie oft man sich schon begegnet ist. Wie blöd der Andere ist. Wieviel der JRT so bellt. Man ist verantwortlich. Punkt. Und das kann je nach Gegenüber unangenehm werden.
Ich fände gegenseitige Rücksichtnahme auch immer schick. Auch im Straßenverkehr würden viele Unfälle vermieden werden, wenn alle vorausschauender fahren würden und Fehler anderer einkalkulieren und darauf reagieren würden. Trotzdem bin ich schuld, wenn ich die Vorfahrt verletze. Auch dann wenn der Unfall nicht passiert wäre, wenn sich der Gegenpart vorausschauender und bremsbereiter verhalten hätte.
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(...)
Als wir so einen Meter vorbei waren, dreht sich der Jacky hinter dem Fahrrad um die eigene Achse und keift uns nach, hatte ca. ein Meter Leine, steht also fast mitten auf dem Weg. Ich schaue hinter mich nach rechts und sehe, wie die Giftnudel schon mit der Schnauze zähnefletschend an dem Schwanz von meinem Junghund war, der sich nicht mal rumgedreht hatte, sondern brav im "schau her" blieb - in dem Moment läuft mein links gehender Charly vorne um mich rum und geht um mich herum nach hinten und drückt den Jacky mit Speed laut knurrend wieder hinter das Fahrrad.
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Das hab ich gemeint.
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Ja. Aus purem Eigeninteresse schon allein. Ein großer Hund kann verletzen. Und wenn es nur ein Pfotenhieb, ein Anspringen oder eine Verletzung durch eine Kralle ist.
Da fragt dann niemand, wie oft man sich schon begegnet ist. Wie blöd der Andere ist. Wieviel der JRT so bellt. Man ist verantwortlich. Punkt. Und das kann je nach Gegenüber unangenehm werden.
Ich fände gegenseitige Rücksichtnahme auch immer schick. Auch im Straßenverkehr würden viele Unfälle vermieden werden, wenn alle vorausschauender fahren würden und Fehler anderer einkalkulieren und darauf reagieren würden. Trotzdem bin ich schuld, wenn ich die Vorfahrt verletze. Auch dann wenn der Unfall nicht passiert wäre, wenn sich der Gegenpart vorausschauender und bremsbereiter verhalten hätte.
Ich verstehe, was du meinst, ich sehe durchaus auch diesen Punkt.
Mir gefällt nur die Einstellung nicht, dass mein Hund sich von Allem und Jedem anpöbeln lassen muss, nur weil er bzw. sie grösser ist. Ohne da mal drauf reagieren zu dürfen. Angemessen reagieren natürlich. Meine Hündin kann das nicht, die ist Kategorie genannter JackRussel. Nicht immer, aber bei manchen Hunden.
Würde sie einen gleichgrossen oder grösseren Hund so angehen, dann dürfte der sich nicht wehren?
Und - lasst mich die Pauschalisierungsschublade öffnen - ich habe Terrier immer als sehr robuste, oftmals grössenwahnsinnige Hund erlebt. Ich glaub, die können eine Ansage von einem grösseren Hund ab.
Der Teacupchihuahua sicher nicht, das will ich nicht abstreiten.
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Ich wünsche all diesen Leuten mal einen richtigen Arschlochhund an die Seite.
Ich dachte nur die HH sind Arschlöcher... aber nun sind doch die 4 Beiner schuld... aha.
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Ach ja, immer diese Schimpfe auf Kleinhunde. Es liegt nicht am Hund, sondern am Besitzer - egal, wie groß oder klein der Hund ist.
Der Hundehalter mit dem Jacky war einfach genervt, gereizt - nicht wegen Dir - sondern, weil sein Hund sich so verhält. Dann kommst Du noch und sagst ihm, dass Deiner lieb ist und er seinen ruhig laufen lassen kann! Der war einfach über sich wütend und hat Dampf in Deine Richtung abgelassen.
Dann sieht er, dass Deine Hunde ruhig sind, gehorchen und wird immer mehr machtloser, wütender.
Ich wäre an Deiner Stelle einfach weitergegangen. Erziehungsresisdente Hundehalter kann man eh nicht ändern.
Ehrlich? Das glaub ich absolut nicht.
Ich begegne tagtäglich Kleinhundhaltern, deren Miniköter keifend in der Leine hängen - denen ist das sowas von wurscht! Der Hund ist leicht, sie können ihn halten, es besteht für sie schlicht und ergreifend keine Notwendigkeit, das Gekläffe zu unterbindend.
Da ich selbst einen Jacky habe (dem es absolut verboten ist, an der Leine irgendjemanden oder -etwas anzubellen und der inzwischen vorbildlich bei Fuß geht bei Begegnungen - die "Aaaarme, die darf nicht spielen/schnuppern/whatever"), teilen sich mir die entsprechenden Halter gerne mit, hier sinds eine Yorkie- und zwei Westie-Halter sowie eine Familie mit 2 Zwergpinschern. Die bellen alles nieder, werden weder abgelenkt, noch zum Halter gerufen oder sonstwie gestoppt, hängen einfach in der Leine und kläffen, röcheln, japsen. Zum Glück sind die Wege breit und mein Hund friedlich, ehrlich. ICH würde nicht zögern, die kleinen Kläffer gegen mein Knie rattern zu lassen. Eine der Westie-Halterinnen hat mich letztens gepflegt beschimpft, weil ich durch "ihre" Gasse gelaufen bin, ihr Hund würde sich da so aufregen. Ja eh...
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Mir gefällt nur die Einstellung nicht, dass mein Hund sich von Allem und Jedem anpöbeln lassen muss, nur weil er bzw. sie grösser ist. Ohne da mal drauf reagieren zu dürfen. Angemessen reagieren natürlich. Meine Hündin kann das nicht, die ist Kategorie genannter JackRussel. Nicht immer, aber bei manchen Hunden.
Würde sie einen gleichgrossen oder grösseren Hund so angehen, dann dürfte der sich nicht wehren?
Und - lasst mich die Pauschalisierungsschublade öffnen - ich habe Terrier immer als sehr robuste, oftmals grössenwahnsinnige Hund erlebt. Ich glaub, die können eine Ansage von einem grösseren Hund ab.
Der Teacupchihuahua sicher nicht, das will ich nicht abstreiten.
Ein kleiner Hund muss sich doch genauso anpöbeln dürfen, was willst denn dagegen machen? Und klar darf ein Hund da auch mal drauf reagieren. Da sagt ja keiner was. Allerdings sollte der Hundehalter den Hund trotzdem noch im Griff haben, acuh wenn der mal reagiert.
Und ein Terrier kann nicht nur die Ansage ab, es wird ihn nicht groß kümmern. Es würde mich wirklich sehr überraschen, wenn der Jack Russell kleinere Brötchen backen würde nach so einer Ansage. Wahrscheinlich eher das Gegenteil.
Mein Terrier-Mix ist jedenfalls so. Wenn der von viel größeren angegangen und rumgedreht wurde, hielt ihn das nicht davon ab dem anderen Hund hinterher zu giften und beim nächsten Mal musste ich erst recht aufpassen.Wäre das alles Freilauf, würde keiner was sagen, aber das war es eben nicht und an der Leine hat niemand was auszumachen oder Ansagen zu verteilen.
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Das ist etwas, was ich generell sehr angenehm fände. Wenn sich die Leute um ihren eigenen Kram kümmern würden und nicht darum, ob in Nachbars Vorgarten das Gras 3 statt 2 cm ist und ob sich eine Laufmasche in der Strumpfhose befindet.
Dass das leider nicht funktioniert, sieht man an den Aktenbergen in den Amtsgerichten.Ja. Aus purem Eigeninteresse schon allein. Ein großer Hund kann verletzen. Und wenn es nur ein Pfotenhieb, ein Anspringen oder eine Verletzung durch eine Kralle ist.
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Nein, verflixt nochmal!
Sind beide Hunde angeleint bzw. unter Kontrolle und den Kleinen hängts komplett aus - WARUM soll der Halter des Großen verantwortlicher sein als der des Kleinen? Bloß weil der eher verletzbar ist?
Diese Denke ist der Grund, warum es soviele Halter mit komplett unlenkbaren Kleinhunden gibt, die tagein, tagaus kläffen, als gäbs kein Morgen. Der is klein, kann eh nix anrichten, ist eh an der 5m-Flexi, alles chillig...Wenn der Große tolerant unterwegs ist, braucht er sich keinen Schwanzkneifer gefallen zu lassen, bräuchte der Kleine in derselben Situation ja auch nicht!
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