Wer hat hier keinen Anstand?

  • Vielleicht habe ich das ja falsch gelesen/verstanden, aber das mit dem Leine fallen lassen habe ich als leere Drohung/Notlüge verstanden... Nicht nett, aber effektiv. Ich bin auch mal regelmäßig jemandem begegnet, der seinen pöbelnden Kleinhund an mehr oder weniger kurzer Leine kaum im Griff hatte. Beanspruchte aber jedes mal ganz selbstverständlich den kompletten Weg für sich und seinen Hund, höfliche Bitte nach Abstand o.ä. wurde ignoriert oder es kam ein dummer Spruch. Tja irgendwann meinte ich dann mal, dass wenn das so weiter geht ich leider, leider für nix garantieren könne und sein kleiner gegen meinen großen, schwarzen Hunde (damals Dante) keine Chance hätte wenn dieser sich nächstes Mal los reißt ... Gefiel dem Herren auch nicht, konnte ja nicht wissen dass das eine leere Versprechung war, aber wenigstens hatten wir danach unsere Ruhe und oh Wunder wenn er uns nicht aus dem Weg ging hielt er immerhin seinen Hund bei sich mit genug Abstand! Mehr wollte ich auch gar nicht :pfeif:

  • Ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen das wer absichtlich spazieren geht ums den andren "heimzuzahlen", aber ich kann auch verstehen, das einem der Kragen mal platzt! (So wie in der Situation von charly2802).

    Dass das von Beiden Seiten ausgehn kann find ich absolut verständlich! Also egal jetzt ob der Chihuahua die Dogge jagt, oder umgekehrt! ;)


    Was mir aber auffällt, ist die teilweise wirklich ignorante Art und Weise wie mit aggressivem Verhalten von Kleinhunden umgegangen wird! Ob diese Aggression jetzt durch Angst, Unsicherheit, Beschützerinstinkt oder was auch immer hervorgerufen wird ist da weniger wichtig, aber generell werden Kleinhunde da weniger ernst genommen als große!
    Und hat man dann einen sensiblen Großhund hab ich bedenken schnell eine spirale zu haben mit dem Ergebniss "kleine Hunde sind blöd!".

    Das die Diskussion hier im Forum nix bringt ist natürlich klar, und ich bereu es wirklich letztens nichts zu der Dame gesagt zu haben! Sie hat sich nämlich noch Entschuldigt, und mich hätte ernsthaft interessiert warum sie glaubt, dass es in Ordnung ist mit so einem Hund ungesichert in einem Park zu gehen!
    Ich glaub die wenigsten Schäfi (oder was auch immer) Besitzer die einen nicht wirklich sozialverträglichen Hund haben, kommen auf die Idee einfach so und ohne "Vorwahrnung" in den Hundepark zu spazieren.

  • mh ich lese da dass versucht wurde zwei bzw ja drei Hunde kurz gehalten wurden und jede Partei versuchte ohne Blessuren aus der Situation rauszukommen. Beiden Haltern ist ein Missgeschick passiert und die Hunde sind sich näher gekommen als geplant. Warum man da dann so austicken muss, erschließt sich mir nicht.

    Ich kann die Seite des Jackymannes sehr gut verstehen. Ich würde auch nen Hals bekommen wenn mir jemand bei so ziemlich jeder Begegnung anbietet doch einfach Kontakt zuzulassen obwohl doch eindeutig zu sehen ist dass man nicht möchte. Dabei ist es doch egal warum das so ist. Du tust so als ob dein Hund ach so lieb und nett ist und dann dreht sich dieser liebe und nette Hund einfach mal um... Tolle Wurst- sehr vertrauenserweckend. auch wenn ihm ein Fehler mit der Leine unterlaufen ist, sein Hund ist nicht an deinen herangekommen. Dafür aber deiner an seinen Kleinen.

    Deine Seite ist ebenfalls irgendwo verständlich. Du weichst aus, willst ihm Kontakt anbieten und siehst dich immer als Rücksichtnehmende Partei (der andere sieht dich als nervende Partei) Ich mag es auch nicht wenn man mal wieder den Po einziehen muss weil die Flexi von diversen Kleinhunden mal wieder 10cm zu lang ist. Aber mein Gott was soll ich mich da aufregen, machen wir eben nen lustigen Satz nach vorne... dann drehe ich mich um und erkläre dass ich nicht davor scheue sie anzuzeigen sollte der Hund beim nächsten Mal meinen Hund erwischen. Dann wünsche ich nen schönen Tag und bin weg eh die was erwidern können. spart Zeit und Nerven.

  • Seitdem sind wir uns so etwa 30 Mal begegnet - ich immer angeleint, Abstand gesucht, also weg vom Weg in die Wiese, ins Gebüsch oder so,

    Warum? Hätte ich nie gemacht. Warum hast du dem anderen HH nie gesagt, er soll zusehen, dass er seinen Hund im Griff hat? Solche Situationen schaukeln sich dann gerne bis zu dem heutigen Vorfall hoch, wo alle keifen: Hunde, Hundehalter, Gassifreunde und was weiss ich noch wer.

    Bei sowas klärt man am besten sofort die Fronten. Ich wäre auch nicht stehen geblieben, hätte auch nicht diskutiert, mir wäre es von Anfang an auch wurscht gewesen, ob der Hund an- oder abgeleint ist. Deine Hunde haben doch bisher funktioniert, da bestand gar kein Klärungsbedarf.

  • Ich hab jetzt zwar nicht alle Seiten gelesen (Schande über mein Haupt!

    Es waren zu diesem Zeitpunkt atemberaubende 5 Seiten. Ich finde das echt anstrengend, wenn dann jemand kommt, dem man alles noch mal von A bis Z erklären muss, was auf den Seiten vorher bereits an Argumenten kamen. Wenn du einfach mal über nervige Begegnungen ablästern willst, dann ist hier der passende Thread dafür: Was nervt euch bei manchen Hundehaltern so richtig?

  • Das sind so Diskussionen, bei denen ich mich eigentlich immer nur frage, wo das Problem liegt, einfach zügig am anderen Hund vorbeizulaufen und sich um seinen eigenen Kram zu kümmern? :???:
    Klar...es gibt immer Begegnungen, über die man sich ärgert und gerade mit zwei Hunden oder mehr kommt es schneller mal zu doofen Momenten, weil man einen dabei hat, der zickt, läufig ist oder der Weg eng ist oder oder oder. Aber selbst wenn mal was passiert, was mir sauer aufstößt, sehe ich zu, dass ich die Situation schnell hinter mir lasse. Ich hab zum Beispiel keine Lust, dem anderen Vorträge zu halten, ewig zu diskutieren oder mich zu streiten. :ka: Mache ich einen Fehler, entschuldige ich mich rasch und gehe weiter. Macht der andere einen, knirsche ich mit den Zähnen und gehe weiter.
    Mir ist einfach bewusst, dass man ein Tier an der Leine hat, das eben nicht immer zu 100% funktionieren kann und ich sehe jedem kleine Erziehungsfehler nach. Den Leuten gehen diese ja meist selbst auf die Nerven. Hundehalter untereinander sind irgendwie noch die größten Feinde. Mit etwas mehr Rücksicht und Wohlwollen untereinander könnte das Leben so einfach sein...

  • Danke @anfängerinAlinafür den Threadvorschlag. Den kannte ich bis jetzt noch nicht, bzw hab ich bis jetzt keine Zutrittsrechte dafür.
    Und nein, ich wollte nicht nur über meine nervigen Begegnungen ablästern, sondern hätte mich gefreut evtl auch Antworten zu bekommen wie andere damit umgehen, oder was andere davon halten. Dann werd ich mal die letzten 5 Seiten lesen damit ich alles von A bis Z erklärt bekomme! ;)

  • Mir gefallen beide Haltervarianten nicht.

    Ich erlebe sehr oft, dass Hundehalter mit keifenden Hunden (egal welcher Grösse) ihre Hunde für mich sichtbar kurz und zügig an meinem Hund und mir vorbeizerren und knapp hinter uns wieder Leine geben. Die Hunde drehen sich dann sofort dem Hinterteil meines Hundes zu. :dagegen:

    Und Halter mit zwei grossen Hunden, die ihre Hunde im extremfall nicht halten können. Da fühlt man sich mit einem kleinen Hund richtig sicher und geborgen. :dagegen:

  • Und Halter mit zwei grossen Hunden, die ihre Hunde im extremfall nicht halten können. Da fühlt man sich mit einem kleinen Hund richtig sicher und geborgen.

    Na da fühlt sich kein Hundehalter gut. Das ist keine Frage der Größe der eigenen Hunde. Ich will ja auch nicht, dass meinem Rüden was passiert. Auch wenn der recht groß ist. Sowas ist für jeden blöd... :ka:

  • Na da fühlt sich kein Hundehalter gut. Das ist keine Frage der Größe der eigenen Hunde. Ich will ja auch nicht, dass meinem Rüden was passiert. Auch wenn der recht groß ist. Sowas ist für jeden blöd... :ka:

    Stimmt!

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