Hunde tauschen in der Hundeschule
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1. Es ist vollkommen richtig, dass man mit seinem Hund/Trainingspartner ab besten funktioniert - aber dies ist ja nicht der Sinn der besagten Übung.
2. Der Sinn ist - im Alltag wird man nachlässig, d.h. es schleichen sich Gewohnheiten ein (diese werden übrigens von der Fredstarterin gut beschrieben, nur "falsch" gedeutet) und diese Übung bringt alles auf Anfang sozusagen... man muss sich Mühe geben und mit neuen Situation umgehen können... und somit kann man, wenn man lernen will, seinen Hund/Trainingspartner besser "verstehen" bzw. auf ihn eingehen.
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Ich würde Tamy nicht tauschen wollen, weil sich mein Hund bei einer anderen Person total unwohl fühlen würde, sicherlich die Kommandos nicht ausführen würde und dann von einer fremden Person korrigiert werden müsste. Und das geht mir gegen den Strich, denn bei mir funktioneren ja die Kommandos und ich muss meinen Hund nicht korrigieren, warum also sollte ich sowas zulassen?
Was meinst du mit korrigieren? Ich korrigiere Betty nie, wenn sie ein Kommando nicht ausführt, ich wüsste gar nicht, wie ich das tun sollte, ich kann Betty nicht ins Platz oder so zwingen.
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Was meinst du mit korrigieren? Ich korrigiere Betty nie, wenn sie ein Kommando nicht ausführt, ich wüsste gar nicht, wie ich das tun sollte, ich kann Betty nicht ins Platz oder so zwingen.
Was machst du dann, wenn sie ein Kommando ignoriert?
Ein Platz fordere ich nicht vom Hund, wenn ich davon ausgehen muss, dass er sich eh nicht hinlegt, weil es zu hart, nass oder kalt ist, aber ein Sitz hätte ich da schon gerne.So lief das bei meinem Rüden ab:
Wenn ich z. B. ein Sitz verlange und er meinte, er müsste das nicht machen, dann setze ich das Kommando durch, erstmal indem ich noch ein paar Schritte Fuß gehe, das Kommando wiederhole und wenn er dann immer noch meint, er müsste mich ignorieren, dann drück ich auch schon mal auf den Hintern kurz drauf, dann weiß er, dass ich nicht mit mir handeln lasse.Tamy bekommt von mir nur extrem selten irgendwelche Kommandos und kann "sitz" wahrscheinlich gar nicht mehr - ich brauche im Alltag keine Kommandos wie es sie in der Hundeschule gibt.
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Dass mit dem ich drück den Hund in die Position, geht halt nur bei Sitz, was machst du bei anderen Kommandos, die nicht ausgeführt werden, wo du den Hund nicht per Hand zwingen kannst?
Ich würde versuchen den Hund mehr zu motivieren, vielleicht erstmal ein "einfacheres" Kommando verlangen mit viel Lob und indem ich das Leckerlie vielleicht auch spannender gestalte, sodass es sich vielleicht mehr für den Hund lohnt mit mir zusammenzuarbeiten. Weigert er sich trotzdem, würde ich das Kommando in anderen Situationen noch mal mehr üben und gehe davon aus, dass es noch nicht richtig verstanden wurde. Aber eine Korrektur bewegt meinen Hund nicht dazu freudig mit mir zusammenzuarbeiten, bei einem fremden Hund würde ich das erst recht nicht tun.
Betty hat sich auch lange geweigert auf hartem Boden Platz zu machen. Wir haben das Kommando einfach mit viel mehr Spaß geübt, sodass die Motivation hoch genug war, es auch mal in unangenehmen Situationen zu machen. -
Bitte das ganze nicht SCHON WIEDER in allgemeine Erziehungskonzepte abdriften lassen...das ist doch blöde
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Ich muss gestehen, ich habe ein paar Seiten hier nur überflogen, also wenn bereits eingewendet, bitte verzeiht mir

In unserer Hundeschule SOLL der Hund sogar Kommandos von den Anderen ignorieren. Nichts blöder als wenn ein anderer auf dem Hundeplatz ein "HIER" schreit und mein Hund meint zu dem Fremden loszustarten...
In der Welpenstunde wurde das sogar so gehandhabt, dass sich die Trainerin vor den Hund stellt und SITZ sagt, setzte sich der Hund hin, gab es keine Belohnung, sah der Hund zu mir und verblieb in seiner ursprünglichen Position, gab's ein Leckerli von mir.
Natürlich kommt auch mal Besuch zu uns Heim und sie macht dann auch SITZ oder irgendwas auf Kommando bei einem "Fremden", aber eigentlich müsste das nicht sein....
Ja, ich würde meinen Hund auch jemand anderen die Gassirunde (mit Leine!) mitschicken, hätte dabei keine Bedenken, weil sie ein recht souveräner Hund ist - "Gehorsam sein" muss sie aber nur bei mir und anderen Familienmitgliedern sein.
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Ich würde Tamy nicht tauschen wollen, weil sich mein Hund bei einer anderen Person total unwohl fühlen würde, sicherlich die Kommandos nicht ausführen würde und dann von einer fremden Person korrigiert werden müsste. Und das geht mir gegen den Strich, denn bei mir funktioneren ja die Kommandos und ich muss meinen Hund nicht korrigieren, warum also sollte ich sowas zulassen?
Ich würde auch niemals zulassen, dass irgendwer fremdes meinen Hund korrigiert. So ein Tausch dürfte meiner Meinung nach nur über Motivation und nicht über Zwang stattfinden. Wäre auch viel zu gefährlich, da Diego - nach steif werden etc. - dem Fremden durchaus im Arm hängen würde, wenn dieser meint, ihm weh tun zu müssen.

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Gehen wir mal auf die Ausgangsfragestellung zurück: Macht ein Tauschen unsichere Hunde sicherer?
Ich sage nein. Wenn Hunde andere Menschen doof oder gruselig finden wird es nicht besser wenn man die Hunde in eine unsichere Situation setzt und erwartet das sie "einsehen". Mein Hund würde das nicht machen und macht das nicht. Der findet meinen Vater immer noch gruselig obwohl er sich von ihm auch streicheln lässt und eigentlich viel gutes von ihm kommt.
Meine Mutter fand er auch gruselig aber die kümmert sich weniger um ihn, fässt ihn aber auch ab und zu mal an aber bemüht sich nicht um ihre Zuneigung ...
Ob ein Hund jemand gut findet oder nicht hängt einmal von der Genetik ab (Labbi und Goldi z.B.), den Lernerfahrungen (z.B. mögen manche Männer nicht) und auch von der individuellen Person und wie sie sich verhält.. Welche Faktoren da rein spielen ist Spekulationssache - wir Menschen können auch manchmal Menschen einfach nicht leiden wenn wir sie nur schon sehen (ja es gibt Ausnahmen die jetzt sagen "ich nicht"). Ich habe gar nichts gegen eine gewisse Antipathie gegenüber Fremden.
Und wenn ein Hund was doof findet darf er auch gern laut und böse knurren und wenn er bedrängt wird gern auch mal in die Luft schnappen (alles in Maßen natürlich) denn das ist "Hund".Kurzum halte ich solche Tauschaktionen für hanebüchenen Blödsinn der im besten Fall keine Auswirkungen hat und Potential hat Sachen schlimmer zu machen.
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Ich kenne das Tauschen durchaus aber nur so, dass nur die Hunde getauscht werden, die dafür geeignet sind. Hunde, die völlig dicht machen würde (aus Angst oder sonst was) würden gar nicht miteinbezogen werden. Unterm Strich geht es beim tauschen eigentlich nur darum, seine Sicht zu ändern, sich selbst anders wahrzunehmen und auch den eigenen Hund mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten um eventuell eigene Fehler im Umgang zu entdecken. Das kann durchaus hilfreicher sein als eine Übung 50 mal neu Aufzubauen, weil man den Fehler einfach nicht findet.
Und dann hat das ganze Sinn. -
Ich sehe den Sinn im Tauschen auch nicht darin, dass der Hund davon einen Mehrwert davon trägt, sondern ich sehe den Mehrwert eher beim Hundehalter. Und die aller meisten Hunde bekommen sicher keinen Knacks, wenn er von jemand anderem mal ein Kommando bekommt und ein Leckerlie.
Hunde, die dafür nicht geeignet sind würde ich natürlich auch ausschließen, aber wir hatten weder im Hundeverein noch in der Hundeschule irgendeinen Hund dabei, der davon Schaden getragen hätte. - Vor einem Moment
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