Superrückruf bzw. -pfiff
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wenn du dir noch unsicher bist, ob Draußen noch zu viel Ablenkung ist, dann mach erstmal noch im Garten weiter und steigere dort (langsam!) die Ablenkung.
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Das ist der Punkt, um dens mir geht - wann kann ich HALBWEGS sicher sein? Wann kann ich mich trauen, es draußen zu versuchen?
Das kann man aus der Ferne natürlich nicht sagen, das ist mir klar. Aber vielleicht hat jemand Erfahrungswerte bei einem sehr schnüffeligen Hund mit ziemlich intaktem Jagdtrieb?

- Vor einem Moment
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Hi,
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Na ja, niemand von uns kennt deinen Hund...
Das muss man schon selber einschätzen, so doof der Satz jetzt klingt.
Wenn Du es Dich nicht traust, solltest Du dir wen mit Ahnung dazu holen, der Dir bei der Einschätzung hilft. -
Bevor ich den Pfiff wirklich benutzt habe, habe ich ihn ewig aufgebaut. Erfolgsquote 99,9% seit 4 Jahren. Am Anfang gepfiffen, wenn sie gefressen haben, danach vorm Futter hinstellen, dann vorm Füttern. Das habe ich eine Weile gemacht, dann draußen nur wenn der Hunde eh auf denn Weg zu mir war. Später hab ich Pfiff-Wegrennspiele gemacht und dann natürlich normal benutzt. Allerdings nutze ich den Pfiff nicht zu häufig. Bei Peanut ist der Pfiff wie ein Reflex! :)
Ich sehe den Fehler am häufigsten, dass der Pfiff viel zu früh bei viel zu hoher Ablenkung benutzt wird und verbraucht wird.
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Hi,
da sind wir uns sowas von einig...LG
Mikkki
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ich hab einen Whippet - da gehört gehöriger Jagdtrieb dazu.
Da ich keinen Garten habe, hab ich den Rückpfiff von Anfang an draußen trainiert.
Eben erst in relativ ablenkungsarmer Umgebung und mit sicherem Übungsaufbau:
- Pfeifen während wir ein Zerrspiel spielen
- Pfeifen, wenn Hund sowieso grad auf dem Weg zu mir ist und sicher kommen wird (kann man dadurch, dass man selber wegrennt noch sicherer und für den Hund auch nochmal hochwertiger machen)
- Pfeifen, wenn ein Helfer meinen Hund hält und ich mich weg bewegt habe
- beim Spazieren gehen 'ne handvoll (uninteressante) Leckerchen "verlieren", Hund frisst und gerade, wenn er fertig ist pfeifen
Das würde ich auch tatsächlich mehrere Wochen durchziehen, Ablenkung wirklich nur langsam steigern. Ich arbeite da viel nach Bauchgefühl und kann daher auch gar nicht genau sagen, wie lange ich wie trainiert habe und nach welcher Zeit ich den Rückpfiff "echt" benutzt habe.
Der Rückpfiff funktioniert bei uns derzeit bei Spuren, Vogeljagd (was keine "echte" Jagd für Jin ist), Fremdhunden, wenn Jin sich in was ekligem wälzen möchte (und natürlich niedrigwertigen Reizen). Nicht funktionieren würde er ziemlich sicher, wenn Jin Wild (oder Katzen) hetzt. Dafür trainieren wir weiter und ich versuche den Pfiff so positiv wie nur irgendmöglich zu belegen.Vermeiden würde ich bei Trainingspfiffen grundsätzlich, dass ich den Hund aus der Richtung abpfeife, in die wir nachher weitergehen werden - das kann für den Hund sehr unlogisch erscheinen und ihm den Rückruf madig machen.
lg
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Das Märchen, dass ein Hund, der jagt, nur mit einem Rückpfiff zu händeln ist, hält sich.
Macht es dennoch nicht realistischer.Das Problem ist, dass dein Hund jagdt. Du kannst als NOT-Kommando schon ein reflexartigen Superrückruff antrainieren, der Hund wird aber weiterjagen, wenn du da nicht was änderst.
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natürlich gehört auch u.a. Impulskontrolltraining dazu, aber ein guter Rückruf (od. Superrückruf) ist ein Baustein im "Anti-"Jagdtraining.
lg
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Hallo,
Wir haben auch einen Superrückruf und der saß nach ungefähr 4 Wochen auch bei großer Ablenkung.
In der Hundeschule gab es dazu folgende Erklärung:
- Superrückruf nicht verbrauchen, also nur nutzen wenn das unbedingte sofortige kommen nötig ist
- nie erst normaler Rückruf und dann Superrückruf
- Superrückruf immer wieder aufladen, also als Trainingseinheit immer wieder einbauenBisher funktioniert das bei uns super, Mia ist aber auch total verfressen und die Leberwursttube hole ich nur für diesen Rückruf raus.
LG Cindy
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Hi,
ich weiss jetzt nicht ob ich es hundepsychologisch richtig ausdrücke. Der Superrückruf muß eine konkret erwartbare Belohnung beinhalten, der deshlab Vorrang vor allen anderen ohnehin nur vagen Möglichkeiten eines Jagderfolgs hat.
Schafft man es dass sich der Hund während des Rückrufs nur an einem selbst orientiert, kann man es schaffen das Wild auszublenden. Das mag aber hundeindividuell sein. D.h. der Hund beschäftigt sich mit dem Rückruf und nicht mit dem Wild.
Unseren konnten wir auf ca. 30 m von einer Ente abrufen die ca. 2-3 m von ihm weg war. Sie konnte aus irgend einem Grund nicht flüchten. Dies ist aber individuell.Anderes Beispiel mit ähnlicher Intensität. Mit einem Schau kriegen wir unseren soweit, dass er aufhört zu fixieren. Das war bei uns die Reifeprüfung.
Noch ein Tipp : Mit 2 Pfeifen und 2 Bezugspersonen kann man das Pfeifentraining noch intensivieren. Es gibt keine Zwischenhandlungen nur Pfiff,kommen und Belohnung. Wir schaffen dafür aber immer eine Extratrainingssituation, d.h. wir schieben es nicht in einen Spaziergang ein. Der Hund merkt sofort oh, es wird etwas erwartet mit voller Konzentration.
Weil wir es schon ein paar Tage nicht mehr gemacht haben wars gestern wieder soweit. Ging super.LG
Mikkki
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Hier gibt es den Superpfiff (mit den Fingern) und daraufhin gibt es den heißgeliebten Ball, welchen es ausschließlich nach dem Superpfiff gibt.
Damit kann ich Tamy aus allen Situationen zurückpfeiffen, auch, wenn sie bereits einem Hasen hinterherhetzt, was aber bisher nur 1x der Fall war. - Vor einem Moment
- Neu
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