Superrückruf bzw. -pfiff
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Mal ganz platt...
Aber auch in der Natur wichtig, das Dopamin (Glückshormon) wird bereits beim Hetzen ausgeschüttet. Also auch das reine Hetzen ohne Jagderfolg befriedigt den Hund / Wolf,...
Deshalb ist Jagen ein selbstbelohnendes Verhalten, selbst wenn keine Beute gemacht wird.
Das ist auch nur logisch, den es muss ja einen Anreiz für eine erneute Jagd geben, auch wenn es vorher keinen Erfolg gab. Denn wenn ein Tier mehrfach keinen Erfolg mit einer Handlungsweise hat wird diese auch weniger auftreten.
Da hat die Natur sich also schon was dabei gedacht, das bloße Hetzen schon mit Glückshormonen zu "belohnen", auch wenn die Jagd ansich dann erfolglos ist.
Deshalb werden auch gern Vögel gehetzt,... Es führt nie zum Erfolg, aber allein die Hatz macht den Hund glücklich durch die Dopamin Ausschüttung.
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Hallo,
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wobei Jin Vögel maximal zum Spaß hetzt - man sieht ihr deutlich an, dass das für sie keine echte Jagd ist! Dürfen tut sie's trotzdem nicht, nur wenn ich geschlafen hab, dann lass ich ihr manchmal doch den Spaß - kommt aber nur sehr selten vor und kam auch insgesamt nicht oft vor. Auf diesem Gebiet ist Jin eben - rassetypisch - extrem intelligent und braucht nicht viele Wiederholungen um zu lernen...
lg
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Die Frage ist jetzt willst du den Superrückruf oder nur den normalen Rückruf aufbauen? Threadüberschrifft und 1. Post wiedersprechen sich da etwas.
Wenn sie überlegt ob sie kommen soll, ist was schief gelaufen im Aufbau, es soll ja ein Automatismus werden.
Und du wirst ja sicher nicht nur irgendwo langlaufen, wo Nachbarskatzen langlaufen. Auch wenn sie an der Leine weiß das sie nicht weg kann, ist es trotzdem wichtig, das an einer solchen zu üben, weil du dann eben die restlichen Außenreize hast. Erst geringe, dann immer höheren, Schleppleine,...
Dort auch erstmal in Situationen wo sie nicht im Schnüffelmodus ist und wenn es auf dem Weg zum Bäcker ist oder so. Falls du weißt, das sie zuverlässig zu dir kommen würde, wenn sie zuende geschnüffelt hat, dann wäre die Steigerung, wenn du merkst sie wendet sich von der Schnüffelstelle ab,... Aber das käme bei einem "Festschnüffler" dann sowieso erst später, das mit den Katzen kann noch Monate/Jahre dauern, das ist ja dann wirklich die Königsdisziplin, den Hund in der Hatz abzurufen, daran würde ich jetzt noch nicht einmal denken.
Katzen sind immer und überall.
Und wenns keine Katzen sind, sinds Vögel (das ist aber nur Spiel für sie und inzwischen auch stoppbar) oder andere Hunde. Für Krötchen besteht die Welt offenbar aus potentieller Beute und Freunden, dazwischen gibts nicht viel. 
Ich habe zum Rückruf immer schon (mit den Lippen) gepfiffen, das hat bis ca. 6 Monaten super funktioniert. Irgendwann wurde der Radius wohl zu groß, der Pfiff nicht laut genug, die Verlockung zu groß - und seitdem merkt man, dass sie überlegt, ob es sich auszahlt, zu kommen.
An der Leine kann ich wirklich nicht mit ihr üben, weil sie so auf zwei Metern an einer Krähe vorbei gehen kann, ohne hinzuspringen. Ohne...naja.Die Pfeife soll für sie einfach gleichbedeutend werden mit "alles stehen und liegen lassen und losrennen".
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Jo, ab sechs Monate rum beginnt die Entwicklung beim Jagdinstinkt. Beim Jagdhund ist damit wohl zu rechnen, dass es was mehr wird und auch ordentlich ausreift bis zum Erwachsenwerden, ist ja logisch. Ich denke, Du hast nicht das Problem, dass Dein Hund den Rückruf nicht kann, sondern, dass Dein Hund sich jagdlich "amüsiert". Du müsstest also erst Mal üben, dass keine Jagd erwünscht ist an dieser Stelle (und natürlich an anderer unter kontrollierten Bedinungen bieten).
Losstarten und Jagen über Rückruf abzubrechen funktioniert meiner Erfahrung nach bestenfalls bei sehr stark an den Mensch gebunden Sichtjägern. Die machen daraus dann aber gerne auch ein Hobby ... -
Jo, ab sechs Monate rum beginnt die Entwicklung beim Jagdinstinkt. Beim Jagdhund ist damit wohl zu rechnen, dass es was mehr wird und auch ordentlich ausreift bis zum Erwachsenwerden, ist ja logisch. Ich denke, Du hast nicht das Problem, dass Dein Hund den Rückruf nicht kann, sondern, dass Dein Hund sich jagdlich "amüsiert". Du müsstest also erst Mal üben, dass keine Jagd erwünscht ist an dieser Stelle (und natürlich an anderer unter kontrollierten Bedinungen bieten).
Losstarten und Jagen über Rückruf abzubrechen funktioniert meiner Erfahrung nach bestenfalls bei sehr stark an den Mensch gebunden Sichtjägern. Die machen daraus dann aber gerne auch ein Hobby ...Das Durchstarten zu unterbinden ist mMn nicht an den Rückruf gekoppelt, das trainieren wir separat.
Aber da ich Katzen, andere Hunde usw. idR vor ihr sehe, denke ich, dass ein ausgereifter Rückruf ihr wieder mehr Freiheit läßt.
In den letzten Wochen war sie fast nur an der Leine, seit gut einer Woche lasse ich sie an bestimmten Stellen wieder vermehrt frei. Dabei halten wir gut Kontakt, was ja alleine schon dazu führt, dass nicht an jedem Gartenzaun randaliert, hinter dem sich eine Katze sonnt.

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