Superrückruf bzw. -pfiff
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Da meine kleine, nasengesteuerte und katzenhysterische Kröte immer unzuverlässiger rückrufbar wird, hab ich gestern eine zweitönige Pfeife gekauft. Plan ist, den hellen Pfiff als Rückruf zu erarbeiten, den tieferen für Sitz oder Platz auf Entfernung.
Begonnen hab ich gestern mit Rückpfiff, als Belohnung gabs Leberwurst. Nach dem ersten Mal musste ich sie bewusst ablegen, weil sie mir sonst nicht mehr von der Wäsche gegangen wäre, vor lauter Gier.
Heute gabs den zweiten Übungsdurchgang, jeweils 6-7x gerufen, sie kam jedes Mal wie ein Pfitschipfeil angeflitzt.
Frage ist jetzt: Wie lange üb ich das im Garten? Es ist mir wirklich wichtig, dass wir möglichst keine Patzer in der Frühphase haben, damit sich der Pfiff wirklich festigt.
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Hallo,
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Ich kann dir leider keinen Tipp geben, würde aber gerne mitlesen. Sieh es einfach als "push"

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Ich halte nichts davon, erst nur in Umgebung A, dann in Umgebung B, dann C,... zu üben, sondern bin durchaus dafür, das parallel aufzubauen.
Heißt: Sitzt der Abruf im Garten ohne Ablenkung zu 99%, kann ich auch draußen ohne Ablenkung anfangen zu üben (am Besten, wenn der Hund sowieso schon auf einen zuläuft).
Zeitgleich kann ich im Garten die Ablenkung erhöhen.
Das macht man am Besten zu zweit. Also einer lenkt ab (erst wenig, dann immer mehr, je nachdem, worauf der Hund anspringt) und der andere ruft ab. -
Ich halte nichts davon, erst nur in Umgebung A, dann in Umgebung B, dann C,... zu üben, sondern bin durchaus dafür, das parallel aufzubauen.
Heißt: Sitzt der Abruf im Garten ohne Ablenkung zu 99%, kann ich auch draußen ohne Ablenkung anfangen zu üben (am Besten, wenn der Hund sowieso schon auf einen zuläuft).
Zeitgleich kann ich im Garten die Ablenkung erhöhen.
Das macht man am Besten zu zweit. Also einer lenkt ab (erst wenig, dann immer mehr, je nachdem, worauf der Hund anspringt) und der andere ruft ab.Draußen ohne Leine zu üben, überlege ich eben. ABER da besteht halt immer die Gefahr, dass eine der gefühlt 100 Nachbarskatzen irgendwo aus dem Gras schießt. Dann ist Hundi weg.
Mit Schleppleine oder an der Flexi haut sie nicht ab, sie spürt, ob sie angehängt ist oder nicht. Daher mein Dilemma.
Heute haben wir eh im Garten geübt, während die Kinder daneben Fussball gespielt haben, Geschrei und Gejohle ausreichend.

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ich würde unterschiedlich belohnen, z.B. auch mit dem Lieblingsspielzeug - das macht den Rückruf spannender.
Kannst du im Garten auch (kleinere) Ablenkungen einbauen?
Schau, dass du nicht nur in gestellten Situationen (aus der Ablage, von einem Helfer gehalten o.ä.) abpfeifst.
Vielleicht kannst du auch zur Fütterung pfeifen?
Den Rückruf kann man meiner Meinung nach auch sofort draußen aufbauen - allerdings nur in absolut sicheren Situationen (was aber auch beim "gesicherten" Üben im Garten der Fall sein sollte)! HH ohne Garten (wie ich) haben ohnehin kaum eine andere Möglichkeit - in der Wohnung zu pfeifen habe ich aus Rücksicht auf meine Nachbarn unterlassen
Beim Training auch mal pfeifen, wenn der Hund sowieso kommen wollte - so verbindest du die innere Motivation des Hundes mit dem Rückruf.Ich mach es auch so, dass ich während Zerrspiele (mein Hund macht diese gerne) pfeife, um den Pfiff positiv (und mit mir) zu belegen.
lg
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Hi,
auf jeden Fall kleinschrittig vorgehen, und erstmal den Rückruf nicht belasten.Sprich: Pfeife nur einsetzen wenn der Hund wirklich schon vorher sicher auf dem Rückweg ist und sich nicht mehr ablenken lässt. Dann Superbelohnung.
Dies durchaus einige Wochen durchziehen in wirklich sicheren Situationen.Erst dann anfangen zu belasten, sprich Kommando weglassen und nur die Pfeife nehmen.
Ich glaub Du bist zu schnell, es mag klappen, möglicherweise aber nicht so sicher, wie Du es Dir vorstellst.Ein Platz würd ich zunächst in der eigenen Nähe und mit eindeutigem Handzeichen gekoppelt einüben. Dann die Entfernung vergrößern, dabei immer feiern wenns klappt. Müsste gehen,
LG
Mikkki
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Erst dann anfangen zu belasten, sprich Kommando weglassen und nur die Pfeife nehmen.
ich habe die Pfeife getrennt vom Wortkommando aufgebaut:
Hund bei mir -> Pfiff -> Lob (Super-Leckerchen, Lieblingsspielzeug, o.ä.).
Das 2-3x gemacht und man kann direkt auf kurze Entfernung Pfeifen (wenn sonst keine Ablenkung da ist), wenn der Hund auf dem Weg zu einem ist oder, wenn man schon Spannung durch Absitzen/Ablage und selber ein paar Meter entfernen aufgebaut hat.
lg
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Hi,
auf jeden Fall kleinschrittig vorgehen, und erstmal den Rückruf nicht belasten.Sprich: Pfeife nur einsetzen wenn der Hund wirklich schon vorher sicher auf dem Rückweg ist und sich nicht mehr ablenken lässt. Dann Superbelohnung.
Dies durchaus einige Wochen durchziehen in wirklich sicheren Situationen.Erst dann anfangen zu belasten, sprich Kommando weglassen und nur die Pfeife nehmen.
Ich glaub Du bist zu schnell, es mag klappen, möglicherweise aber nicht so sicher, wie Du es Dir vorstellst.Ein Platz würd ich zunächst in der eigenen Nähe und mit eindeutigem Handzeichen gekoppelt einüben. Dann die Entfernung vergrößern, dabei immer feiern wenns klappt. Müsste gehen,
LG
Mikkki
Rückruf-Pfiff ohne Pfeife kennt sie, allerdings pfeife ICH nicht zuverlässig laut genug.
Der Pfiff hat immer schon besser funktioniert, als Rufen, so gesehen hat sie schon gecheckt, was ich von ihr will. Nur überlegt sie halt normalerweise, ob es sich auch lohnt, zu kommen, das kleine Gfrastsackl. 
Das Belasten, das du ansprichst, macht mir eben Sorgen. Deshalb weiß ich nicht recht, ob ich es "draußen" versuchen soll...
Platz-Pfiff wird vorerst nicht geübt, das wäre zuviel auf einmal, denk ich mal.
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wenn du dir noch unsicher bist, ob Draußen noch zu viel Ablenkung ist, dann mach erstmal noch im Garten weiter und steigere dort (langsam!) die Ablenkung.
Beim Aufbau des absolut sicheren Rückrufs (sofern das bei einem Lebewesen eben geht) ist es kein Schaden, wenn man ihn "zu zögerlich" aufbaut - im Gegenteil! Besser "zu zögerlich", als zu schnell die Ablenkung erhöhen und Hund lernt doch nur wieder, dass er nicht hören "muss".
Wenn du sagst, dass Draußen bei euch gleichbedeutend mit recht hoher Ablenkung ist, dann festige den Rückpfiff tatsächlich erstmal einige Wochen im heimischen Garten.
lg
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Hi,
genau deshalb zunächst nur pfeifen wenn es a b s o l u t sicher ist das sie wirklich bei Dir ankommt. Wird sie in der "Prägephase" abgelenkt, wird die ganze Sache unzuverlässig und beliebig.
Wir haben mit Sino bestimmt 6 Wochen lang "Safe" geübt, bevor wir belastet haben.
Dabei muss man sagen, dass der Rückruf per Stimme bei ihm schon immer sicher war. Pfeife nutzen wir wenn er z.B. mal in Feldern oder am Strand 600-700 m oder noch weiter weg ist. Dann geht sofort der Turbo hin zu uns an.Gibt aber auch dann immer das Superleckerlie, also eins, dass wir an diesem Tag sonst nicht verteilen.
Unser Hund ist aber auch nicht sonderlich jagdlich, etwas Interesse ja, aber er lässt sich auch kurz vor Wild noch gut abrufen.Ob es reichen wird um auf Entfernung eine Katze uninteressant zu machen, ich hoffe es für Euch, aber das ist eine echte Belastung des Rückrufs. Da hab ich wenig Erfahrung, da müssten vielleicht andere was zu schreiben, was man da vielleicht unabhängig vom Rückruf noch einstudieren muss.
LG
Mikkki
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