Hund krank, Tierarzt weiß nicht weiter

  • Hi,
    ich kenne leider die Situation einer Krankheit und einer nicht möglichen Diagnose nur zu gut. Man ist auf sich alleine gestellt.
    Ich denke in allererster Linie an einen Virus, der Dein Tier befallen hat. Antibiotika können da nicht helfen. Fieber, Schnupfen etc. sprechen dafür. Es bleibt natürlich die Frage warum Dein Tier so anfällig ist und warum sich der Körper nicht selber helfen kann. Leider gibts auch keine Gewähr dafür, dass das Immunsystem den Infekt packt. Lass auf jeden Fall ein Blutbild machen, in dem man sehen kann ob die Leukozyten erhöht sind, was einerseits auf einen Infekt oder eine Entzündung hindeuten könnte. Ists ein Virus sollte man alles unterlassen was den Hund stresst.
    Ansonsten würd ich hömöopathisch vorgehen und ein Mittel für eine Entgiftung geben. Ists das richtige Mittel passt es, wenn nicht kann es nicht schaden.

    So würd ich es machen, ich bin aber auch Laie.

    Viel Glück, gute Besserung

    Mikkki

  • Ansonsten würd ich hömöopathisch vorgehen und ein Mittel für eine Entgiftung geben. Ists das richtige Mittel passt es, wenn nicht kann es nicht schaden.

    Der Hund hat ein ernsthaftes gesundheitliches Problem und du willst da mit Globulis
    dran rumdoktoren? Ernsthaft?

    An die TE: Hier helfen keine Zuckerkugeln. Nimm den Rat von RedPaul ernst und suche schleunigst eine Tierklinik auf. Mit deinem Hund liegt was komplett im Argen.

  • Ich würde auch eine gute Tierklinik aufsuchen und den Hund auf sämtliche Zeckenkrankheiten testen lassen, die es gibt. Zwei wurden ja hier schon genannt. Da sind die Symptome oft so unspezifisch und bis man was findet, ist der Hund schon fast am Ende. Meine Hündin wurde damals mehrfach durch getestet. Als schließlich der letzte Test doch Anaplasmose ergab (war vorher dreimal negativ), war die Hündin bis auf die Augen bereits vollständig gelähmt. Mit der richtigen Behandlung hat sie sich dann aber wieder vollständig erholt.

    Ich drücke die Daumen!

  • Aus welchem Land kommt der Hund denn jetzt genau?

    Wenn der Verdacht auf Leishmaniose besteht, wie wurde das getestet? Eiweiß-Elektroforese-Test?
    Wurden andere Viruserkrankungen mit getestet (Ehrlichiose, Babesiose, Anaplasmose, Borreliose)?
    Einige dieserse Krankheiten verursachen ziemlich ähnliche Symptome.

    Wurde auf Herzwurm getestet?

    Was wurde bisher alles ausgeschlossen?

    Morbus Addison hätte auch so eine Symptomatik, allerdings muss das sehr schnell diagnostiziert und behandelt werden, damit der Hund eine Chance hat.

    Ich würde auch mit allen bisherigen Ergebnissen noch mal zu einem speziellen TA oder in eine Tierklinik gehen.

    Falls eine Mittelmeerkrankheit wahrscheinlich ist, würde ich hierfür entsprechende Fachleute ansprechen (z.B. Dr. Naucke von Parasitus Ex oder Dr. Reuschel aus Dortmund).

  • Ich hoffe jemand von euch hat eventuell einen Rat für mich. Ich bin für jede Hilfe offen. Meinem Hund geht es leider von Tag zu Tag schlechter.

    Ich kann auch nur raten, den Hund in eine TK zu bringen und dort ALLES nochmal untersuchen zu lassen!

    Nicht, weil die vorherigen TÄ was übersehen haben könnten, sondern, weil Krankheiten sich entwickeln und z.B. Blutparameter sich im diesem Verlauf verändern.
    Am Telefon, nur von der Beschreibung der Symptome, kann auch keine Klinik feststellen, was ein Hund hat.

    Du solltest auf SÄMTLICHE "Auslands-Krankheiten" testen lassen, ein "einfacher Virus" wird das nicht sein, den hätte sie nach mehreren Wochen Fieber erledigt.

    Und nochwas: solange Du nicht weißt, was Dein Hund hat, halte ihn SEHR strickt von anderen Hunden fern! Kein Beschnüffeln, kein "Hallo-sagen"!

  • Wurden andere Viruserkrankungen mit getestet (Ehrlichiose, Babesiose, Anaplasmose, Borreliose)?

    Mmh, ändert nix dran, dass man sie testen sollte ... sind aber bakterielle Erkrankungen, abgesehen von Babesien, daher überhaupt behandelbar.

    Allergie würde ich noch in Betracht ziehen. Gegen irgendeine der Chemiekeulen oder was anderes.

  • Impfungen erhält sie in den üblichen Abständen, auch Entwurmungs-Tabletten bekommt sie regelmäßig.

    Sie hat ein Flohmittel erhalten und die Wohnung wurde auch bearbeitet.

    Was sind denn bei dir die übliche Abstände? Ein dauernder unnötiger Chemiecocktail kann den Hund schon schwächen.

    Ich würde auch sofort eine Klinik aufsuchen. Drücke die Daumen für deinen Hund.

  • Hi,
    hab mich wahrscheinlich ungeschickt ausgedrückt, natürlich sollte man versuchen eine Diagnose zu bekommen, und wenn möglich danach therapieren. Wenn man aber nichts feststellen kann, -und das war mein Stand der Dinge-, würd ichs mit Globulis versuchen.

    LG

    Mikkki

  • Vielen Dank an alle die bisher geantwortet haben :-)

    Wann hat sie die das letzte mal bekommen ?

    Welche Mittel waren das ?

    Also leider kann ich nicht sehr genau auf deine Fragen antworten: Der Hund lebt bei meinen Eltern. Diese kümmern sich auch um die Impfungen und die Entwurmung. Ich kann dir allerdings versichern, dass meine Eltern ebenso besorgt sind und sich genauso viel Mühe geben.
    Die Entwurmungs-Tabletten müsste sie in 3 Monatsabständen bekommen. Die Impfungen natürlich abhängig vom jeweiligen Impfstoff. Sofern ich mich nicht irre (und ich bin mir ziemlich sicher), hat Kira in den letzten Monaten allerdings keine Impfung bekommen.

    Zu den Flohmittel kann ich dir leider auch nichts genaues sagen. Dazu müsste ich auch erst beim TA nachfragen, da ich nicht glaube, dass meine Eltern sich noch an diese erinnern können.

    Sie wurde im Alter von wenigen Monaten von einem Tierschützer aus Taiwan nach Deutschland gebracht. Kaum eine Woche später haben wir sie aufgenommen. Ich denke, dass man die meisten parasitären Erkrankungen ausschließen kann, da nur wenige eine so hohe Inkubationszeit haben. Sie ist ja mittlerweile 8 Jahre alt (wird bald 9). Diese Zeitspanne von ca. 7 Jahren entspricht ja der maximalen Inkubationszeit der Leishmaniose. Deswegen hatten wir auch ursprünglich die Vermutung, dass es Leishmaniose ist.

    Zur Tierklinik: Wir befürchten, dass sie dort nicht wieder heil hinaus kommt. Kira ist leider ein sehr sensibler Hund und braucht die Nähe eines Familienmitgliedes (das sollte allerdings auch nicht falsch verstanden werden: Sie ist sehr charakterfest und hält auch ohne Probleme mehrere Stunden alleine aus - ein richtiger Familienhund). Eine Übernachtung in der Tierklinik ist deshalb ganz auszuschließen - das würde ihr vermutlich den Rest geben. Aber auch der Stress den sie dort ohnehin (wenn auch nur für ein paar Stunden) ertragen muss würde ihr vermutlich zusetzen.

    Heute morgen hat sie sich leider übergeben. :-(

    Nochmals vielen Dank!

    Gruß, kuchenkruste!

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