"Ansage" machen
-
LieblingPia -
10. August 2016 um 20:54
-
-
Dann darfst du mir gerne den Zusammenhang erklären. Wieso ist es denn dann bei manchen Hunden nötig, den Rückruf immer und immer wieder neu aufbauen zu müssen?
Ich kenne hier ein Gespann, die sind jetzt beim dritten Neuaufbau. Es läuft immer gleich. Anfangs funktioniert das neue Wort super gut. Dann wird es immer immer schlechter bis der Hund sich nicht mal mehr umdreht und guckt.Dann trainieren die falsch

- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: "Ansage" machen*
Dort wird jeder fündig!-
-
Kann es sein, dass gerad beim Thema Rückruf "Er will nicht" mit "Er ist unkonzentriert/auf was anderes zu sehr fokussiert" verwechselt wird? Gerad bei den Hunden, die auf eine Ansage dann kommen? Die Ansage wird doch sowas wie ne Drohung sein, aber was wird einem Hund, der ein Kommando positiv erlernt hat, eigentlich angedroht?
Klar, wenns Deckelung nach Ansage gibt, ist die Motivation offensichtlich. Aber bei positiv Erlerntem?
Gerad beim Rückruf, wenn ein Hund nicht kommen will, wird er doch nicht motivierter sein zum HH zu kommen, weil man rumbrüllt und meckert. Oder hat Hundi genug Fantasie sich selbst Strafen auszudenken, die er nie bekommen hat? Wo ist mein Denkfehler?
-
Gerad beim Rückruf, wenn ein Hund nicht kommen will, wird er doch nicht motivierter sein zum HH zu kommen, weil man rumbrüllt und meckert. Oder hat Hundi genug Fantasie sich selbst Strafen auszudenken, die er nie bekommen hat? Wo ist mein Denkfehler?
Hund hört Rückruf...Hund peilt aber Hundefreund an...Hund hört "Nein"oder wie auch immer der konditionierte Verhaltensunterbrecher heißt, Hund unterbricht sein Verhalten, Signal wird wiederholt, Hund kriegt Belohnung. Tada
-
Dann trainieren die falsch

Nö. Es klappt ja dann auch eine gewisse Zeit, nachdem der Rückruf neu aufgebaut wurde. Solange bis der Hund halt wieder gelernt hat, dass er den Rückruf nicht zwingend befolgen muss. Und eben nach Belieben seinen eigenen Interessen nachgehen darf...
-
Kann es sein, dass gerad beim Thema Rückruf "Er will nicht" mit "Er ist unkonzentriert/auf was anderes zu sehr fokussiert" verwechselt wird? Gerad bei den Hunden, die auf eine Ansage dann kommen? Die Ansage wird doch sowas wie ne Drohung sein, aber was wird einem Hund, der ein Kommando positiv erlernt hat, eigentlich angedroht?
Klar, wenns Deckelung nach Ansage gibt, ist die Motivation offensichtlich. Aber bei positiv Erlerntem?
Gerad beim Rückruf, wenn ein Hund nicht kommen will, wird er doch nicht motivierter sein zum HH zu kommen, weil man rumbrüllt und meckert. Oder hat Hundi genug Fantasie sich selbst Strafen auszudenken, die er nie bekommen hat? Wo ist mein Denkfehler?
Eine Ansage ist keine Drohung.
Ich mach mal ein Beispiel. Ich benutze das Signal "Weiter!" recht locker. D.h. Newton soll halt zuschauen, dass er an der Pipi-Stelle fertig wird und dann nachkommen. Wenn er jetzt nach dreimal "Weiter!" immer noch am Inhalieren ist, werde ich grantig und mache mich auf den Weg zu ihm... Und siehe da... Urplötzlich ist er doch fertig und kommt mit wehenden Öhrchen angehechtet... Und will dafür dann auch noch ein Lecker... Pah!

-
-
tjaa oder die leute sollten ihre Belohnungskiste etwas mehr aufmöbeln

Leider wird eben der Rückruf eben auf Grund seiner (für den Menschen) Ernsthaftigkeit total verkehrt geübt. Mit engen regeln und immer perfekter Ausführung, am besten noch mit Vorsitz

Zeigt ja auch die Diskussion hier...Rückruf sollte super duper mega Spaß machen und dann hat man eine reelle Chance, dass der Hund im richtigen Augenblick auch Bock hat zu kooperieren und zu kommen (und meist schaut die Ausführung dann noch zuverlässiger und zügiger aus, als.bei einem durchgesetzten Kommando).
-
tjaa oder die leute sollten ihre Belohnungskiste etwas mehr aufmöbeln

Leider wird eben der Rückruf eben auf Grund seiner (für den Menschen) Ernsthaftigkeit total verkehrt geübt. Mit engen regeln und immer perfekter Ausführung, am besten noch mit Vorsitz

Zeigt ja auch die Diskussion hier...Rückruf sollte super duper mega Spaß machen und dann hat man eine reelle Chance, dass der Hund im richtigen Augenblick auch Bock hat zu kooperieren und zu kommen (und meist schaut die Ausführung dann noch zuverlässiger und zügiger aus, als.bei einem durchgesetzten Kommando).
Es leben die Vorurteile

-
welche Vorurteile?
Hier haben Vorschreiber von ihren Erfahrungen mit Leuten im hündischen Alltag berichtet. Und ich habe meine Beobachtungen dazu geschrieben. Und ich sehe hier aufm Dorf selten mal jemanden mit Kaninchendummy übers Feld rennen um Spaß in nen Rückruf rein zu bringen. Vor allem nicht Leute, die immer wieder klagen, dass es nicht klappt.
-
welche Vorurteile?
Hier haben Vorschreiber von ihren Erfahrungen mit Leuten im hündischen Alltag berichtet. Und ich habe meine Beobachtungen dazu geschrieben. Und ich sehe hier aufm Dorf selten mal jemanden mit Kaninchendummy übers Feld rennen um Spaß in nen Rückruf rein zu bringen. Vor allem nicht Leute, die immer wieder klagen, dass es nicht klappt.
Nee, du hast gesagt, dass die Leute aus dieser Diskussion den Rückruf "total verkehrt üben"
Btw, meine Hunde würdigen einem wedelnden Kaninchendummy keines Blickes wie viele andere auch...ist ja ein süßer Hinweis, aber völlig verständlich, warum dem nicht nachgegangen wird
-
nein, das habe ich zu schwammig formuliert.
Was ich sagen wollte, ist dass Rückruf ganz oft selbst als extrem ernsthaft gesehen wird und dass der Hund wg. Rückruf auf was verzichten muss und daher auch “Ansagen“ nötig sind. Diese Ernsthaftigkeit, die eben hier im Thread auch erwähnt wurde, führt meiner Beobachtung nach dann eben häufig zu falschem Training. Das war nun auf die Leute in Rafiles Alltag bezogen (Spekulation).
Ich denke man sollte versuchen an der Einstellung zu arbeiten, dass Rückruf ne Spaßbremse oder besonders durchsetzungswert ist, selber Spaß dran haben und ddn Spaß daran in den Vordergrund stellen.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!