"Ansage" machen

  • Heute wollte Sookie, mein Jungspund, eine Katze jagen. Das üben wir schon einige Monate. Sookie fixierte die Katze und da habe ich "ey" im scharfen, nicht brüllenden Ton gesagt.at funktioniert. Sookie hat sich mir zugewendet, ich habe sie zu mir gerufen, sie kam und es gab ihr Lieblingsleckerlie Hühnchenpaste. Sowas meine ich z. B. mit Ansage machen


    Sowas läuft für mich zb nicht unter Ansage, sondern unter kurzer, gezielt eingesetzter (auftrainierter) Korrektur. Ich war jetzt nicht dabei :D aber im Grunde ist das ja nur ein kurzer Unterbrecher um die Aufmerksamkeit wieder zu bekommen.

    Unter Ansage verstehe ich, den Hund relativ unkontrolliert und ohne Sinn und Überlegung dahinter im Affekt harsch zusammenzusch*****, mit diversen Methoden, verbal (schreien und brüllen), Leinenschläge, körperliches bdrohen und bedrängen usw

    Das ist aber alles relativ, jeder versteht, wie man in dieser Diskussion sieht, was anderes unter verschiedenen Begriffen.

    Für mich persönlich sind Korrekturen absolut ok, sofern sie authentisch zur Persönlichkeit zum Mensch passen, und er sich nicht künstlich dafür irgendwie verbiegen oder verstellen muß, und natürlich auch zum Hund.

    Die Bandbreiten sind hier groß, jeder Hund reagiert anders auf diverse Stimuli und was funktioniert und was nicht funktioniert, genauso wie es verschiedene Persönlichkeiten bei Menschen gibt. Sanftere Menschen, energetischere Menschen usw usw.
    Idealerweise passt die Menschenpersönlichkeit zu dem auf was der Hund am besten anspricht, ich denke in dem Falle gibt es die wenigsten Probleme und den besten "Output".


    Das, was ich unter "Ansage" verstehe lehne ich dagegen strikt ab. Auch wenn man "nur" Mensch ist, und es menschlich ist, daß sowas mal passiert, sehe ich zu, mich soweit im Griff zu haben, daß es mir nicht passiert.

  • Für mich persönlich sind Korrekturen absolut ok, sofern sie authentisch zur Persönlichkeit zum Mensch passen, und er sich nicht künstlich dafür irgendwie verbiegen oder verstellen muß, und natürlich auch zum Hund.

    ein sehr schöner Satz

    und ansonsten gebe ich dir Rercht, hat jeder zur "Ansage" wohl eine subjektive Definition, wodurch es gerne zu Missverständnissen kommt

  • Sam bekommt nur in einer Situation eine Ansage und dass ist, wenn er sich vor der Tür und Umgebung wie ne Offene Hose benimmt. Das hat auch mit seinem sonst etwas unsicheren Verhalten nichts zu tun, er verbellt alles auf zwei Beinen, was sich in "seinem Reich" bewegt, da ist er so schnell auf 180 dass ich erst sehr deutlich werden muss, damit er überhaupt wieder Aufnahmefähig wird, ab da ist es kein Problem mehr, da die "Ablenkung" bzw. das Alternative Verhalten dass selbe ist, wie sonst auch (wenn er aus Unsicherheit Leute verknurrt oder bellt)
    Ansonsten würde mir keine Situation einfallen wo Sam eine richtige Ansage bekäme, wenn er beim Abruf auf Durchzug stellt, geh ich einfach hin, Leine ihn an und geh weiter, mittlerweile reicht es schon, dass ich auf ihn zugehe und er bewegt sich weiter ^^ Das Abbruchsignal sitzt auch sehr gut, nur sehr selten muss ich das mal mit einem Fußstampfer oder Händeklatschen untermauern (wenn er mal was besonders leckeres gefunden hat, egal ob zum fressen oder wälzen ^^) Und wenn er sonst etwas tut, was er lassen soll, reicht ein simples "Hey" und gut ist es.

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