Umgang mit Schutz- und Wachtrieb
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Mexx hat mal unseren Obstlieferanten gestellt....ist schon ewig her. Der ist einfach zu uns in den Wohnbereich rein marschiert, obwohl keiner von uns da war und der Zaun zugesperrt war. Er ist da einfach drüber. Die Hunde kannten ihn nicht.
Mexx war selber auch noch in der Pubertät, also dürfte um die 10 Jahre her sein.
Der Obstlieferant hatte auch noch Angst vor Hunden (sehr clever seine Aktion mit dem drüber klettern dann, zu dem Zeitpunkt hatten wir zwei Hunde und das wusste der.... )
Mexx hat ihn gestellt. Nachdem dann der Lieferant hysterisch mit dem Bein nach ihm getreten hat, hat Mexx ihn auch ins Bein gebissen.
Mein Vater ist dann damals durch den Lärm aufmerksam geworden und ist hinter in unseren Wohnbereich. Als mein Vater auftauchte, wurde Mexx sofort still und ist weg.
Unser zweiter Hund, ein Terrier, hat zwar auch gebellt, sich aber verkrümelt, als es "ernst" wurde und der vermeintliche Einbrecher rein ist.War für alle eine richtig blöde Situation.
Immerhin hatte der Lieferant keine Verletzungen, sondern "nur" einen blauen Fleck und auch Mexx war unverletzt...Doof gelaufen und zum Gluck nie mehr vorgekommen.
Aber ja, da war der Unterschied zwischen "Alarm da kommt jemand" (Terrier) und "ich halte dich auf!" (Aussie) schon deutlich.
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Hallo,
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Rassebedingt haben hier alle Hunde gewacht und geschützt und ich hab damit keine Affäre, denn das ist mit Grund, wieso ich mich für diese Rassen entschieden haben.
Manche haben ihren Job ernster genommen als andere, wenn ich nicht in der Nähe war. Bei Lena zB wurde mehr als einmal ein Paketbote, der ohne meine explizite Erlaubnis das Grundstück betreten hat, an die nächste Wand genagelt, bis ich hinzukam und klar gestellt habe, dass er sich hier bewegen darf.
Prinzipiell erlaubt ist und war allen hier das Melden. Kein hirnloses Kläffen, aber Anschlagen bis ich es zur Kenntnis genommen habe, ist immer ok.
Die Schutzfunktion in Eigenregie übernehmen durften nur Naomi und Lena, weil sie souverän genug waren, um echte Gefahr zu erkennen. Der Rest darf seine individuelle Distanz schützen, aber so lange ich aktiv dabei bin, hat keiner weitere Initiative zu ergreifen, das regel ich. -
Aber ist nicht genau das das Spannende?
Also die unterschiedlichen Ausprägungen und was für den einen ok ist und was für den anderen nicht?
Also ich finde sowas sehr sehr spannend.
Und es tröstet mich, dass z.B. @Pinky4 ihre Hunde auch auf den Platz verdonnert oder auch in ein anderes Zimmer bringt, wenn Besuch kommt.
Bei mir ist es zumindest so, dass ich nur Diskussionen darüber führe, dass das alles bei mir nicht ok ist und wie kann ich nur und wie kann der Hund nur undundund.
Aus diesem Grund habe ich diesen Thread erstellt. Mich interessiert das Zusammenleben von anderen mit Hunden, die sehr territorial sind, Wach- und/oder Schutztrieb haben, vielleicht auch generell mit anderen Menschen ein Problem haben.Fahrt ihr eigentlich immer mit euren Hunden zusammen weg?
Wenn eine Fremdbetreuung schwierig ist?
Oder würde eine Hundepension z.B. gehen? -
Fahrt ihr eigentlich immer mit euren Hunden zusammen weg?
Wenn eine Fremdbetreuung schwierig ist?
Oder würde eine Hundepension z.B. gehen?Ich fahre, wenn möglich, zusammen mit Smilla weg oder bringe sie bei meiner Mutter unter. Zu anderen Leuten kann ich sie nicht bringen, weil sie sich absolut nichts von anderen sagen lässt, zum Teil dazu neigt, die Betreuer extrem zu terrorisieren, ein Ausbruchskünstler ist und alles öffnen kann, was sich irgendwie öffnen lässt. Zu Fremden ginge gar nicht, die dürften ihre eigene Wohnung nicht mehr betreten, in die Hundepension geht nicht, weil sie entweder über den Zaun klettert oder dafür sorgt, dass auch alle anderen Hunde die Betreuer nicht mehr in die Gruppe lassen.
Dafür kommt sie gut damit klar, mit mir gemeinsam woanders zu sein, kann Zug fahren, ist stadttauglich.
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Fahrt ihr eigentlich immer mit euren Hunden zusammen weg?
Wenn eine Fremdbetreuung schwierig ist?
Oder würde eine Hundepension z.B. gehen?Ich hab, wenn sie nicht mit können, für den Herder (die ja die "schwierigere" Kandidatin ist) 2 Optionen wo sie hin kann und im Notfall kann sie jederzeit zur Züchterin.
Hundepension - keine Ahnung. Wenn die so ne Klappe haben wo sie von außen Futter und Wasser reinkriegen, würds vermutlich gehen ohne dass sie verdurstet/verhungert weil sie niemanden reinlässt zu sich. Na ganz ehrlich - keine Ahnung, ich glaub sie wär massivst gestresst, deshalb wird das net probiert.
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Wegfahren mit den Hunden ist bei uns leider auch schwierig, weil die Hündin das Autofahren nicht verträgt. Sie strengt sich so an und ist echt brav im Auto, aber länger als eine halbe Stunde am Stück ist nicht, da kübelt sie das ganze Auto voll. (Und bei einem großen Hund ist das wörtlich zu nehmen
).
Also fahren bei uns immer nur zwei von drei. (Unser Sohn ist zum Glück schon so alt, dass er auch mal ein paar Tage auf die Hunde aufpassen kann.)
Meine Mutter würde notfalls auch ein paar Tage zu uns kommen. Sie dürfte halt nicht mit ihnen spazieren gehen, sondern müsste sie im Garten bespaßen. (Der ist zum Glück sehr groß und ausbruchsicher.)
Aber wir sind sowieso nicht so die Urlauber.
Wir haben ein wunderschönes Haus mit riesigem Garten und die Wiesen und Felder vor der Haustür. Schöner ist es im Urlaub auch nicht
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Pino geht zu einer Freundin, wenn wir verreisen. Sie hat eine Hundepension, ist ausgebildete Hundetrainerin und kennt ihn schon ewig.
Ansonsten kommt er überall mit, wo es geht.
Bei Fremden würde ich ihn nicht so einfach lassen. Er nutzt das gerne aus um auf dicke Hose zu machen. Wenn er nicht gleich ausgebremst wird und weiss, das jemand anderes die Dinge regelt, neigt er dazu seinen Job immer etwas zu ernst zu nehmen.
Er braucht da sehr klare Strukturen. -
Menschlicher Besuch ist hier kein Thema. Ich lass die Leut ja rein und dann sind sie toll (und die Hunde teilweise echt arg aufdringlich
).
Kommen Handwerker o.ae. - die ich eigentlich nicht hier haben will - sind die Hunde weggesperrt.Pension wuerde mit Pan und Fou ohne Thema gehen. Mit der Liesl nur, wenn sie keinen Kontakt zu Fremdhunden haben muss und mit Kalle wirds nicht klappen. Wenn die Hunde nicht mitkommen und sie auch nicht so lange allein bleiben koennen, werden sie zw. Freunden und Familie aufgeteilt.
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Fly hat auch Wach- und Schutztrieb.
Im Haus und im Garten darf gemeldet werden, auf Kommando wird aber aufgehört. Allerdings meldet sie Menschen, die nur am Haus/Garten vorbei gehen, nicht. Wenn irgendjemand unbefugt das Grundstück betritt oder in's Haus kommt, stellt sie die Person, bis ich komme. Hat sie schon gemacht und darf sie auch.
Besucher werden auch gemeldet, mit einem "ist ok" ist es dann aber auch ok und sie gibt Ruhe. Wenn meine Mutter mit ihr alleine ist und Besuch vorbei kommen möchte oder Handwerker kommen, muss Fly allerdings in meinen Zimmern bleiben, weil sie die Leute sonst auch stellt.
Unterwegs werden ihr suspekte Personen kritisch beäugt, auch mal angeknurrt, aber von sich aus darf sie nicht dazwischen gehen. Nur in Situation, wo ich es für nötig halte und es ihr erlaube.Ich find's gut, dass sie Wach- und Schutztrieb hat. Hätte ich was dagegen, hätte ich mich nicht für diese Rasse entschieden.
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Also wenn wir länger wegfahren, sodass ich die Hunde nicht allein lassen kann, bleibt nur meine Mutter. (aber die hat aktuell selber ein Pubertier zuhause
)
Meine Mixhündin ist einfach schwierig diesbezüglich.
Eine Hundepension würde sie in null-komma-nix auf links drehen und auf andere Menschen hören......äh nö
keine Chance.
Selbst mein Mann kämpft sich mit ihr ab, was den Gehorsam angeht.
Die würde am laufenden Band nur Mist machen und vorallem nur das, was sie gerade im Kopf hat.
Den Collie könnte ich überall hingeben, die ist sowas von leichtführig und easy im Umgang - kein Problem.
Also fahre ich sehr ungern länger weg - oder ich nehm die Wuffs eben dann mit. - Vor einem Moment
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