• Nein. Wegen der Ausschlussdiät gibt es nur Pferd, Süßkartoffel und Leinöl.

    Bei Facebook wurde ich gerade darauf hingewiesen, dass die T4-Werte alles andere als cool sind. Ich habe gerade mal Hypothyreose gegoogelt und das kam dabei raus:

    Hautsymptome sind schlechtes oder verzögertes Haarwachstum (wird oft erst nach dem Scheren bemerkt!), Haarausfall ohne Juckreiz v.a. im Bereich des Körpers, insgesamt schütteres Haarkleid, trockenes und/oder brüchiges Fell, vermehrte Schuppenbildung, Neigung zu Hautinfektionen und Ohrentzündungen mit Bakterien und/oder Hefepilzen, ?Rattenschwanz? v.a. bei langhaarigen Tieren, evtl. auch verstärktes Haaren oder Veränderung der Fellfarbe (selten). Kopf und Beine sind meist unverändert.


    Allgemeine Symptome wie Konditionsmangel, Bewegungsunlust, ?Verfressenheit?, Gewichtszunahme, Aufsuchen warmer Plätze bzw. Wärmeintoleranz im Sommer sind häufig.
    Unregelmäßigkeiten bei der Läufigkeit, Gesäugeanbildung mit und ohne Milchproduktion, verringerte Libido und geringere Spermaqualität werden relativ oft gesehen.

    Beim ersten Block könnte ich fast überall ein Häkchen setzen, wobei das Haarkleid mit Ausnahme der Ohren top aussieht. Aber dort sind die Haare brüchig, Schuppen hat er generell sehr viele, Ohren sind ständig entzündet. Ich wurde auch schon häufig darauf angesprochen, dass die Fellfarbe dunkler geworden ist. Bewerbungsmangel und Gewichtzunahme treffen allerdings gar nicht zu.

  • Stimmt. Von einer SDU kann das auch kommen, hatte mein Dackel leider auch, wobei die Fellprobleme bei ihm trotzdem durch den Proteinüberschuss kamen.
    Entzündete Ohren können davon auch kommen.

  • Noch bevor ich die Bilder und die Werte angeschaut hab hatte ich die Schilddrüse im Verdacht. Denn haargenau das hatte der Hund meiner Tochter mit seinen Ohrrändern - und bei weitergehender US stellte sich eben eine SDU raus. Auch das Untergewicht sowie die Tendenz, eher bei kaltem Wetter krustige Ohrränder zu bekommen, "lichte" Behaarung auf den Ohrknorpeln und auch an den Innenseiten der Schenkel.

    Das widerliche an den Symptomen für die SD ist eben, daß es so unterschiedlich ist und jeder Hund es auch anders wegsteckt. Es gibt Hunde, die haben krass schlechte Werte und vielleicht "nur" Fellprobleme - andererseits gibts welche, die schon bei leichten Abweichungen unter die mittleren Referenzwerte schwere Verhaltensprobleme und auch körperliche Symptome zeigen.

    Eigentlich sollte dein Hund in dem Alter einen T4-Wert von um die 2,5 - 3 aufweisen - offensichtlich hast du schon in der FB-Gruppe um Rat gefragt, da bist du wirklich gut aufgehoben!!!

  • Wobei SDU in dem Alter eher ungewöhnlich ist oder? Wie gesagt hat Baghi auch, aber da war sie schon sieben Jahre alt...

    Bei meinem Hund wurde die SDU mit 2 Jahren festgestellt. Lt. meinem TA hatte er sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Kastration entwickelt.

  • Wenn nur die Ohren immer wieder entzündet sind und die kahlen Stellen nur an den Ohren vorkommen und die verkrusteten Stellen nur am Ohrrand - da gibt es doch auf jeden Fall einen Zusammenhang.
    Da sollte doch ein Tierarzt genug Möglichkeiten haben, genauer nachzuforschen mit allem ihm zur Verfügung stehenden Mittel, als eine Futtermittelunverträglichkeit nur zu vermuten.

    Das könnte ja alles sein, von diversen Milbenarten über Pilz bis hin zu einer Otitis.

    Da müsste man erst mal ganz genau gucken, um alles mögliche ausschließen zu können. Hat der TA mal tief ins Ohr geguckt, am besten über Kamera?
    Wurden Proben genommen für eine Pilzkultur oder Proben, die mikroskopisch auf Milben getestet wurden? Das wäre ja erst mal das allermindeste, was jeder TA machen sollte aus meiner Sicht.

    Die Ohrrandgeschichte und die kalhlen Stellen können im Zusammenhang stehen, wenn der Hund sich sehr viel schüttelt oder kratzt. Es könnte aber auch eine Ohrrandnekrose sein, die mit dem inneren Ohr nichts zu tun hat und nur zufällig parallel auftritt.

    Aufgrund der Symptome würde ich eine Demodikose vermuten, die mit einer Sekundärinfektion des äußeren Ohrs einhergeht, die der Hund selbst durch das Kratzen verbreitet. Das würde dafür sprechen, dass die Entzündung lokal stattfindet.

    Wurde in letzter Zeit verdachtsweise mal ein Spot-on gegen die häufigsten Milbenarten gegeben?

    Im südlichen Ausland warst du mit dem Hund ja nicht und der Hund kommt auch nicht von da, oder?

  • Hallöchen

    Bei Yukon begann so derPemphigus Foliaceus, aber ohne Blasen.
    Das Hat aber eine Hauttierärztin erkannt und da das ganze Medikamentös ausgelöst worden war ( Ohrentropfen )
    konnten wir es schnell ad acta legen.

    Hoffentlich ist das bei Euch nicht diese Erkrankung

    Alles Gute

    Karin

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