Gerupfte Ohren
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Hi,
ich starte mal hier eine kurze Umfrage, weil die Probleme immer akuter werden und mein TA (eigentlich mehrere) immer noch in der Lage sind, das Problem zu erkennen/finden. Dieses Thema wird auch mehrere Bilder beinhalten, also seid vorgewarnt :).
Steckbrief:
Rasse: Magyar Vizsla
Alter: 1,8 Monate
Gewicht 22KG (sollten eigentlich 26KG sein)Vorgeschichte:
Am Untergewicht arbeiten wir. Er ist ein guter Esser, nimmt aber nur sehr schlecht zu. Ich habe Zwecks Ernährung schon einige Tipps bekommen, die ich gerade umsetze. Das Problem mit ihm war, dass wir eine wahre Odyssee hinter uns haben, was das Essen anbelangt. Trockenfutter mag er nicht, BARF und Nassfutter verträgt er nicht unbedingt. Wir hatten dann endlich Terra Carnis entdeckt. Das hat er super vertragen (im Bezug aufs Koten), aber wir mussten diese Fütterung abbrechen, weil wir eine Allergie entdeckten und daher nun seit zwei Wochen eine Ausschlussdiät gestartet haben: Pferd, Süßkartoffeln, Leinöl.Symptome:
Vorweg: Alle Symptome (außer der Verkrustung) treten parallel (fast gespiegelt) an beiden Ohren in Erscheinung.Alles begann damit, dass der arme Kerl auf den Ohren (über den Knorpeln) die Haare verlor. Hinzu kam ein deftige Ohrenentzündung. Der TA vermutete eine Futtermittelallergie und wir starteten die Ausschlussdiät. Jetzt ist es aber so, dass er immer weiter die Haare auf den Ohren verliert. Mittlerweile sind die Spitzen auch sehr krass betroffen.
Außerdem hat er in kalten Zeiten (zuletzt vor vier Wochen) immer sehr starke, blutige Verkrustungen an den Ohrrändern. Diese heilen immer recht schnell ab, aber ich finde sie schon beunruhigend. Auf einem Foto sehr ihr noch eine kahle Stelle. Die war vor kurzem noch komplett verkrustet und heilt gerade ab.
Außerdem hat er seit neuestem (letzte Woche) öfter einen gelben Film/gelbliche Schuppen auf den Ohren. Es sieht aus, also das Fell über der Haarwurzel bedeckt ist. Diese Haare lassen sich ganz einfach entfernen. Sprich: Es wirkt, als ob sie eh nicht mehr richtig verwurzelt sind. Außerdem schuppen die Ohren sehr stark.
Maßnahmen:
Er bekam zweimal am Tag Apoquel gegen den Juckreiz und Surolan gegen die Ohrenentzündung. Mittlerweile erhält er nur noch Surolan, da der Juckreiz nachgelassen hat. Die aktuelle Fütterung habe ich schon erwähnt.Wir haben einen Bluttest machen lassen (siehe Bilder), der aber keine Auffälligkeiten zeigte. Außerdem wurde diesen Dienstag eine Pilzkultur angelegt. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Demodex schloss der TA aus, da die Ohren nicht sonderlich jucken und die Symptome parallel an beiden Ohren auftreten.
Bilder:
Ohr, oben links:Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ohr, oben rechts:
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Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Bluttest, Seite 1:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Bluttest, Seite 2:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich bin mittlerweile echt ein bisschen verzweifelt, war bei zig Ärzten (mittlerweile einem Haut-TA in einer Tierklinik), zwei THP (das war komplett rausgeschmissenes Geld) und niemand kann dem Kleinen helfen. Klar, der Haarausfall stört ihn nicht, aber es muss doch irgendeinen verdammten Grund geben.
Wenn ihr Tipps, Hilfe, Ratschläge habt: Ich wäre euch unendlich dankbar!
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Hallo,
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Dort wird jeder fündig!-
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Mmh Baghira's Ohrspitzen sahen mal so ähnlich aus. Allerdings nur phasenweise und sie ist auch kein Junghund mehr. Wahrscheinlich war es bei ihr ne leichte Pollen/Gräserallergie. Wir haben da gar nix großartig gemacht: Hochwertiges Futter und ne Weile abgewartet. Teilweise war die Stärke der Schuppen/Haarverlust auch durch den Zyklus/hormonell bedingt. Sie hat eine leichte SDU und bekommt seitdem Tabletten. Aber ob das auf deinen Vizla auch zutrifft kann ich nicht sagen...
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Wurde da mal ein Hautgeschabsel gemacht und untersucht? Sieht für mich schon stark nach Milben aus. Vielleicht sitzen da ja auch Milben tief im Gehörgang.
Ausschließen kann man das doch nur, wenn man entsprechend darauf untersucht hat. Und das wäre doch das erste, was man machen sollte.
Ich würde den Hund einem Dermatologen vorstellen, der entsprechende Diagnostik machen kann.
Verkrustungen an den Ohrrändern könnte auch auf eine Ohrrandnekrose hindeuten.
Ich denke doch, dass ein entsprechender Tierarzt da eine Diagnose erstellen kann und nicht erst mal von einer Futtermittelunvertröglichkeit ausgeht.
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Hast du mal den Züchter gefragt, ob der vielleicht eine Idee hat?
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Es muss natürlich 1,8 Jahre heißen.
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Züchter hat gesagt, dass er das noch nie hatte.
Und können Milben echt parallel auftreten? Und was kann man gegen eine Ohrrandnekrose machen? Er hatte das eigentlich immer nur im Winter. Die letzte Wunde ist von der Zeit, als es im Mai so kalt war.
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Noch ein Nachtrag: Er hatte bis vor kurzem auch stellenweise Haarverlust ums rechte Auge. Die Haut war dort auch rot und super schuppig. Das Auge muss wohl auch stark gejuckt haben. Aber das ging von alleine wieder weg.
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Fütterst du Kauartikel? Mein letzter Dackel hatte solche Probleme wegen der Kauartikel. Anscheinend hatte er dadurch einen Proteinüberschuss.
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Ich hätte jetzt auch zuerst an Milben gedacht.
Ansonsten meine ich aus deinem anderen Thread in Erinnerung zu haben - bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege -, dass du extrem viel Fleisch derzeit fütterst, oder? Proteinüberschuss kann beim Hund auch zu Hautproblemen führen. Ich rufe diesbezüglich mal @Dackelbenny, sie schrieb mal von ihrem Dackel, der das auch hatte.
Edit: Hat sich genau überschnitten.... -
Im Winter wird die Haut spröde und die Ohrränder schlagen sich beim Schütteln dann auf. Bei empfindlichen Hunden halt auch schon wenn sie gegen den Kopf schlagen, mein Terrier schüttelt sich aber gerne auch in Mobiliarnähe. Da hilft eincremen mit Hirschtalg oder Vaseline.
Allerdings sieht mir der Haarausfall auch eher nach Allergie (Gräser, Grasmilben o.ä.) oder nach Milben aus. Würde unbedingt auf Milben untersuchen lassen. - Vor einem Moment
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