Erfahrungen mit Chihuahuas und anderen Kleinhunden

  • @tinybutmighty

    Wenn er sich relativ schnell wieder entspannt, vorallem auch auf deinem Arm, kannst du versuchen das auszunutzen. Einfach einen Moment länger stehenbleiben wenn ihr ein klein wenig Abstand reinbekommen habt, aber der Reiz noch sicht- und hörbar ist, denn der Reiz schwächt sich normalerweise ab.
    Dauerpanik funktioniert nicht, irgendwann fährt das Adrenalin wieder runter.

    Man kann das nicht unbedingt mit der Knallerei gleichsetzen, aber ich versuche auch immer wenn es geht den Reiz aushalten zu lassen. Möglichst nicht in der Panik, aber schon noch im Stress. Sie sehen dann, ok, passiert mir ja nichts weiter - so schlimm ist es garnicht!
    Hab ich bei Max und seiner Angst vor Pferden so gemacht, beispielsweise. Hingehen, stehenbleiben, schauen lassen und unterstützen, abwarten, entspannen und belohnen. Ggf. Pendeln - also, falls du es trainieren möchtest!


    Wünsche allen, dass die Hunde Silvester gut überstehen! Und einen guten Rutsch schonmal :dafuer:

  • Ich wünsche auch allen einen guten Rutsch!

    @persica Danke für deine Antwort =) Ja, auf dem Arm entspannt er tatsächlich recht schnell wieder. Und ich habe das auch so gemacht, dass ich eben ein Stück weiter weg vom Geknalle gegangen bin. Ich denke, da er dann seinen Haufen absetzen konnte, war es für ihn mit diesem Abstand "aushaltbar", obwohl er nach dem Haufen natürlich gleich wieder reinwollte.

    "Trainieren" würde ich das schon ganz gerne mit ihm, aber es ist natürlich blöd, weil Silvester immer so "plötzlich" da ist. Bei uns hat die Knallerei gestern angefangen und ich nehme an, spätestens Sonntag ist alles vorbei. Darum finde ich das etwas knifflig. Vielleicht sollte ich die nächsten Silvester ja einfach mit Rex verreisen :p Ich mag Silvester eh nicht so, könnte gut drauf verzichten^^

  • Hmm, ich finde das ehrlich gesagt schwierig umzusetzen, wenn Rex nur noch in der Leine hängt und weg möchte oder versucht, an meinem Bein "hochzuklettern".Mir ist es eigentlich schon wichtig, ihm zu zeigen, dass ich für ihn da bin, wenn er große Angst und Stress hat. Social Support ist doch wichtig in solchen Situationen, oder?

    Heute habe ich ihn dann etwas weiter vom Geknalle weggetragen, damit er seinen Haufen machen kann, und dann ging es gleich wieder nach drinnen.

    Ich mein, natürlich werde ich nicht panisch, eigentlich nicht mal hektisch oder so. Und er entspannt sich dann ja auch schnell wieder, wenn wir drinnen sind oder als wir dann vom Park mit dem Bus weggefahren sind. Aber solange wir eben "zu nahe" am angstauslösenden Reiz sind, kann er sich nicht entspannen.

    Nur weil man sich gleichgültig zum Lärm verhält ist man doch trotzdem für den Hund da.

    Ich schicke meinen Hund ja nicht alleine los. Ich bin bei ihm und er kann meine Nähe haben. Ich bringe ihn sicher wieder Heim.

    Muss man seinen Hund "betüddeln" um ihm Schutz zu geben? (Bloss nicht das Wort "betüddeln" auf die Goldwaage legen ;) ).

    Ich finde, ein Hund der vertraut weiss, dass sein Halter ihm Schutz gibt. Es ist laut, bunt und stinkt und es hat zumindest meinem Hund noch nie wehgetan.

  • Natürlich weiß mein Hund, dass ich ihn schütze und für ihn da bin.
    Aber trotzdem kann er in gewissen Situationen ja mal Angst haben, auch wenn er mir vertraut.
    Und da finde ich es eben wichtig, als Vertrauensperson diese Angst auch ernst zu nehmen. Und wenn mein Hund dann Körperkontakt und/oder Trost braucht, bekommt er das auch :)

  • Amber hat heute Bauchschmerzen, in ihrem Bauch gluckert es ganz ordentlich. Die Arme.
    Ich glaube ja, dass es mit der baldigen Läufigkeit zusammen hängt. Eventuell wieder die Hormone oder so :ka: Durchfall hat sie nicht.

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