Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil VI

  • Emma bleibt auch ein ewiger Welpe. Meist wird sie auf 6 Monate geschätzt. Sie sieht aber auch so süß aus. :herzen1:

  • Bei Balou sind sich die Leute unschlüssig. Zum einen wird nicht erkannt, was für eine Rasse er ist. Dann ist er sehr hoch und schmal, könnte also noch jung sein. Aber er benimmt sich wie offene Hose und weil junge Hunde ja nicht unverträglich sein können, ist er dann schon älter xD

    Vorhin saß eine Frau in den Feldern auf einer Bank. Ich dachte: Yeah, die ignoriert und völlig, üben wir mal schön. Balou hat schon mit 10 m abstand geknurrt :tropf:
    Habe ihn abgebrochen, neben mich genommen und bin vorbei. Er blieb ruhig, hat aber durchgehend fixiert. Das ist der nächste Schritt: den Blick weglenken. Das wird echt schwer, weil er von sich aus nie wegschaut, sodass ich nicht bestätigen kann. Na ja, wird auch noch.
    Das Knurren hat mich aber überrascht, sonst bellt er "nur" :dead:

    Wird wohl erwachsen, der Spinner.

  • Felix hat Frust. :verzweifelt: Seit mehr als 2 Wochen kein Hund zum Spielen getroffen und hier sowieso fast immer angeleint, da wir immer auf Weideland laufen, wo Leinenpflicht herrscht. Er würde alles dafür geben, mal wieder so richtig mit einem Kumpel zu spielen... :schweig:
    Er findet Urlaub sicher dooooooof...

  • Wir waren eben für 15 Minuten einen Platz angucken :ugly:
    War lediglich eine Einschätzung, nächste Woche machen wir beim regulären Training für Agi mal mit.

    Ich war aber sehr begeistert vom Arschkeks =)
    Eigentlich wollte ich die Einschätzung auf nächste Woche verschieben. Gestern die riesige Tour, heute Nacht etwas Durchfall und daher weniger Schlaf als nötig. Da es aber nur so kurz gehen sollte, habe ich es doch mal gewagt.
    Sie war auch echt drüber bei Ankunft. Hibbelte, zog, hüpfte. Kaum ging das "Training" aber los war sie voll dabei :applaus:
    Spaß Modus aktiviert, konzentriert, klar und immer Frauchen im Blick.
    Sie mausert sich noch zu einem richtigen Sporthund :D

    Meine Lieblingssituation kurz vor der Einschätzung: Holly abgeleint, sie raste los zu einem fremden Hund, war keine 2m entfernt, Stop Kommando, Rückruf und es saß vor mir :p

  • Mio kann das auch nicht, der braucht zumindest immer mal die Chance sich so richtig die Beine zu vertreten...also mal zu laufen wie er es sich denkt.

    Unser Ferienhaus hat zum Glück einen recht großen Garten rund ums Haus - da kann er Schnellrunden drehen. Leider hat er einer Hasenfährte folgend ein Loch im Zaun gefunden und nun kann ich ihn nicht mehr ohne direkte Aufsicht draußen sein lassen.

    Es gibt nur wenige Stellen, wo offline erlaubt ist und dort kann ich ihm nur bedingt trauen (Schafe, Karnickel, Möwen). Er beraubt sich mit der Jagerei halt echt viel Freiheit. Und wehe wir begegnen anderen Hunden an der Leine. Da ist es ganz vorbei.

    Nun ja, ich hab zum Glück den Futterbeutel mit und ihm heute morgen mal 10 Minuten Arbeit angeboten. Heute ist noch dazu das Wetter so bescheiden, dass man gar nicht raus will. Nun schläft er wenigstens recht entspannt.

    Grundsätzlich verstehe ich die Leinenpflicht auf Weideland ja - aber gestern stand noch dabei max. 2 Meter Leine, nicht mal die 8m Flexi. Dabei war weit und breit kein Tier zu sehen. Da hätte ich ihn sonst sogar frei laufen lassen. Das ist dann schon echt blöd. Und wahrscheinlich nur, weil es HH gibt, die nicht aufpassen und ihre Hunde jagen lassen.

  • Hmm das kenn ich. Der Jack Russell meiner Mama konnte ja auch nie frei laufen weil er jagd.

    Die Jack Russell Hündin meines Bruders hingegen läuft frei. Jagdtrieb hat sie aber auch und nicht zu wenig, allerdings schätzt sie aber ob es sich lohnt. Der Parson Russell einer Freundin hat auch ordentlich Jagdtrieb, läuft auch viel frei...
    Bei allen sind es nahezu optische Reize, die den Jagdtrieb auslösen. Außer bei Mäusen, da setzt es bei beiden Jack Russelln aus.
    Mio hat ja auch Jagdtrieb, mal mehr mal weniger intensiv. Er verfolgt oft Fährten, reagiert aber auch auf optische Reize und Rascheln. Mit zunehmenden Alter wird es besser, bilde ich mir zumindest ein.
    Hängt aber vielleicht auch damit zusammen, das außer wildem Gerenne noch nie was rum gekommen ist.
    Das mäuseln liegt ihm einfach in den Genen, von daher ist rascheln im Gras auch ein absolutes Highlight.
    Glaub ich das es echt frustrierend ist. Doof auch, das man denen nicht einfach logisch erklären kann was das Problem ist.
    Lustig aber auch das Jäger da total verschiedene Ansichten haben.
    Wir haben einen getroffen, der hatte Dackel, für den war das total normal das der Hund ne Spur verfolgt und einfach mal weg ist und nicht sofort kommt wenn man ruft. Nen anderer hat gesagt unsere Hunde dürfen frei laufen, solange sie den Weg nicht verlassen. Zumindest im Wald, was sie auf den angrenzenden Wiesen tun ist ihm egal.

  • Der Parson Russell einer Freundin hat auch ordentlich Jagdtrieb, läuft auch viel frei...

    In bekanntem Gelände läuft Felix auch viel frei. Zuhause im Wald ja auch. Aber fremdes Gelände + Wild ist ne Kombi, wo es eng wird. Ich kann hier ne Runde auf den schmalen Straßen gehen, die links und rechts von Zäunen und Mauern umgeben ist. Da darf er mit Schleppleine frei laufen. Ich darf ihn halt NIE aus den Augen und von der imaginären Leine lassen.

    Bei allen sind es nahezu optische Reize, die den Jagdtrieb auslösen. Außer bei Mäusen, da setzt es bei beiden Jack Russelln aus.

    Hier auch, hauptsächlich Optik. Hin und wieder frische Fährten. Und rascheln natürlich. Wobei er bisher kaum mäuselt. Tote Tiere interessieren ihn auch null.

    Glaub ich das es echt frustrierend ist. Doof auch, das man denen nicht einfach logisch erklären kann was das Problem ist.

    Ja, das wäre toll...

    Heute waren wir an einem Bach mit alter Brücke und dort durfte er eine Stunde mit mir in jeden Trampelpfad rein, durchs hohe Gras stöbern, rasen, springen und alles nur mit der 10m Schlepp. Er hat wirklich ganz gut gehört und war glücklich hinterher.

  • Jaja, die Jagerei. :roll:


    Wir waren jetzt öfter mal bei den Schweigereltern, da ist der Wald vor der Haustüre (also ein echter, nicht die Zwergenvariante wie bei uns ;) ), dort ist die Kröte so richtig in ihrem Element. =) Die Nase hebt sie maximal vom Boden, wenn ein Vogel auffliegt, sonst scheint sie den Waldboden förmlich zu inhalieren. :D
    Würde ich sie dort von der Leine lassen, wärs weg, das ist mal sicher. Wobei sie schon schaut, wo ich bin, von Fährten läßt sie sich normalerweise auch abrufen, aber bei Sichtung - adios!

    Ich überlege schon länger, ob und wenn ja, wie ich mit ihr ein "KnalldichaufdenBauchundrührdichnicht"-Kommando erarbeite. Weil dass sie jagen MÖCHTE stört mich nicht. Im Garten kann sie ja auch gerne, Krähen und Katzen darf sie gerne verscheuchen. Nur abbrechen sollte sie auf Kommando. Wie ich das mit meiner ersten Terrieren gelernt hab, weiß ich einfach nicht mehr (ist halt doch schon gut 20Jahre her...). Die ist am Pferd mitgelaufen, also null Einwirkungsmöglichkeiten, das Kommando musste sitzen.

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