Nach welchen Kriterien entscheidet ihr ob ihr anleint oder nicht?

  • Grisu leine ich immer an, wenn es unübersichtlich wird, also plötzlich ein Fremdhund vor uns auftauchen könnte und erst recht, wenn tatsächlich irgendwo ein Fremdhund auftaucht. Alles andere ist mit ihm unproblematisch. Das schränkt es aber tatsächlich schon sehr ein.

    Lucy leine ich an, wenn es zwingend vorgeschrieben ist, wenn wir ein Stück an einer stärker befahrenen Straßen langlaufen, wenn der Gegenüber signalisiert, dass ihm ein angeleinter Hund lieber ist oder wenn ich halt Grisu dabei habe und sehr deutlich ausstrahlen will, dass wir den Kontakt nicht wollen.

    Bei Smilla ist es ähnlich wie bei Lucy, wobei ich sie noch seltener anleine, da bei ihr die Signalwirkung eh gegen Null tendiert... ( das gilt aber nur außerhalb von Straßen, an Straßen/Wohngebieten eher mehr, da ist Lucy einfach relaxter und kennt außerdem eine Bordsteingrenze...)

    Bei Joey schaue ich im Moment, was ihr gefährlich werden könnte, aber bislang gilt für sie, wie für allen anderen: Bei Autos auf Waldwegen, Treckern, Wild, Reitern, Joggern etc. leine ich nicht an und auch nicht nur deshalb, weil wir in unbekanntem Gebiet unterwegs sind oder ich nicht gut drauf bin. Bei Hundebegegnungen schaue ich gerade, wie es sich weiter entwickelt und ansonsten wie oben bei Lucy beschrieben.

    Die größte Krux sind Fremdhunde, falls Grisu dabei ist. Ansonsten leine ich eigentlich nur an, wenn ich merke, der Gegenüber fühlt sich unwohl (wobei ich da auch schon mal Bogen laufe oder die Hunde am Rand absitzen lassen, das geht ja auch mit Joey schon) oder eben, wenn es für die Hunde gefährlich werden könnte oder wenn ich den Eindruck habe, es passt mit dem anderen Hund und meinen nicht, um der Signalwirkung Willen

  • Wir leinen an, wenn wir uns nicht mehr in komplett übersichtlichen Gebiet befinden, Menschen, Hunde oder andere Tiere in Sicht kommen.
    Lediglich bei flotten Radlern wird oft nur rangerufen, kurz festgehalten und wieder laufengelassen (gehen nicht hinterher).

  • Ich leine an

    -in der City
    - an größeren Straßen
    - Parks wo mit Kontrollen zu rechnen ist.
    - wenn Lupo nen "Frage-Tag" hat :roll: , also ich
    mir nicht sicher sein kann, dass er prompt reagiert - Bauchgefühl..
    - Bei angeleinten Hunden die uns entgeggen kommen, fasse
    ich meist nur ins HB und lasse ihn danach weiter laufen.
    - in unbekannter Umgebung, wo ich nicht weit sehen kann und
    nicht einschätzen kann, was rundherum los ist (Verkehr/Hunde)
    - Vor Kurven rufe ich ins Fuß, leine aber nicht an

  • Alcantha ist immer an der Leine außer seltene Ausnahmen ( übersichtlich, gut drauf... ).

    Baasies lasse ich freilaufen wo es möglich ist ( Feld, Wald, Wiese... ).
    Bei Hunde wird er meist angeleint. Bei Menschen/Autos/Fahrradfahrer kommt
    es drauf an.

    Jaano ähnlich wie Baasies nur doch eher mal anleinen.


    Die Border dürfen auch oft laufen, wo es "unübersichtlich" ist, sonst könnte ich
    sie gar nicht laufen lassen.

  • Cara ist angeleint bei unuebersichtlichem Gelaende, unbekanntem Gelaende, und Gelaende, wo ich jederzeit mit Fremdhunden rechnen kann. Und vor allem, wenn wir durch eine Unterfuehrung muessen, die sie als ihr Revier betrachtet, und die von sehr vielen bekannten und unbekannten Hunden frequentiert wird.

    Falls ein Fremdhund auf uns zustiefelt und begruessen will, oder in uns reinbrettert, bekommt Cara ein "Bitteschoen" und wird abgeleint. Sie schnueffelt und ist zufrieden.

    Kommt ein Hund mit Jogger vorbei, oder am Fahrrad, wird Cara nicht abgeleint, und wir laufen einen Bogen. Sich schnell bewegende Hund, in ihrem Revier, betrachtet sie als Zumutung. Dasselbe gilt fuer unsichere Hunde ab ca Spanielgroesse, und vor allem Elchhunde. Elchhunde bedeuten Megaboegen. :shocked:

    Sie laeuft frei auf unseren Samstagmorgentouren oder bei Regen auf Pfaden im Wald die Fremdhundbesitzern nicht bekannt sind.

    Falls uns ueberraschenderweise doch jemand begegnet, steht der Hund meist wie angewurzelt, und ich kann sie anleinen. Sie hat zum Glueck einen sehr kleinen Radius.

    Wenn wir allerdings mit befreundeten Hunden und deren Besitzern unterwegs sind, interessiert sich Madame kaum noch fuer Fremdhunde. Ausser es sind Elchhunde, natuerlich.

    LG, Katrin

  • Ganz allgemein gesagt leine ich an, wenn meine Hunde unangeleint negativ auffallen würden.

    Ganz genauso handhab ich das auch. Es gibt wenige Situationen, wo ich prinzipiell anleine (Straße, Ortsbereich gehören dazu). Ich höre da zum einen auf mein Bauchgefühl und zum anderen beobachte ich meinen Hund. Bei Menschen/Radfahrern usw reicht es meistens, wenn ich sie zu mir rufe. Bei anderen Hunden zeigt mein Hund relativ schnell aus der Ferne schon, ob ihr die Begegnung recht ist. Wenn der andere Hundehalter auch entspannt reagiert, leine ich nicht an.
    Naja und das Jagen ist auch tagesformabhängig. Auch hier reicht es meistens, wenn ich frühzeitig reagiere und sie irgendwie ablenke.

  • Ich leine Paulemann an,

    - wenn uns angeleinte Hunde entgegenkommen
    - wenn Autos in der Nähe fahren

    Ansonsten kann der kleine Heini zum Glück fast immer unangeleint laufen
    (darüber bin ich auch extrem froh)!

  • - an der Straße natürlich
    - wenn angeleinte Hunde entgegenkommen (oft lasse ich ihn aber auch erstmal unangeleint im Fuß und frage ob ich anleinen soll)
    - bei vielen Menschen, Joggern, Radfahrern und vor allem Kindern und wir nicht ausweichen können

  • Ich leine an

    • in der Stadt
    • immer an Straßen
    • wenn uns angeleinte Hunde entgegenkommen

    Bei einzelnen Menschen/Joggern/Radfahrern/vor Kurven rufe ich meine Hunde zu mir und leine an wenn ich das Gefühl habe dass ein Hund wieder losflitzen möchte. Also nach „Bauchgefühl“ bzw. wie sich meine Hunde an dem Tag verhalten

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